Drogenprävention    •    28. März 2017

Drogenbeauftragte kritisiert "Kiffer-Film"

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat nach Medienberichten die Kiffer-Komödie "Lommbock" kritisiert. Es sei ein "schlechter Witz", dass "Lommbock" für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben ist, wird Marlene Mortler (CSU) zitiert.

Filme dürfen natürlich auch Spaß machen. "Der Spaß hört aber da auf, wo Drogen gezielt verharmlost werden, nur um Quote zu machen." Eltern und Erzieher würden sich bemühen, Jugendlichen zu vermitteln, dass man auch ohne Drogen Spaß haben könne, sagte Mortler. "Unsere Bildschirmhelden machen diese Bemühungen des bloßen Profits wegen mit einem Federstrich zunichte." (jugendschutz-info.de 28.03.2017)