27.11.2017

„Komasaufen“

Mediziner: Erwachsene sorgen sich stärker um alkoholisierte Kinder

"Wir beobachten seit einigen Jahren, dass mehr alkoholisierte Kinder und Jugendliche zu uns kommen", sagt Dr. Hans Martin Bosse, Leiter der Kindernotfallambulanz an der Universitätsklinik in Düsseldorf, der „Rheinischen Post“ (www.rp-online.de). Bosse spricht anlässlich der neuen Zahlen aus NRW zum stationären Aufenthalt bei übermäßigem Alkoholkonsum (2016) von zwei Gruppen von Jugendlichen: Einerseits kommen häufiger Minderjährige, die zwar betrunken, aber noch gut ansprechbar sind.


Jugendschutzgesetz    •   14. Aug. 2017

Aktion Jugendschutz Sachsen (ajs) fordert mehr Kontrollen gegen Alkoholverkauf

Das Jugendschutzgesetz soll Kinder und Jugendliche vor gesundheitlichen Schäden durch Alkohol und Zigaretten schützen. Mit Kontrollen versuchen die Ordnungsämter der Kommunen, den Ausschank und Verkauf von Spirituosen und Tabakwaren an Minderjährige zu unterbinden.


Thüringen    •    14. Aug. 2017

Wenige Verstöße gegen Alkoholverbot bei Jugendlichen

Unangekündigte Kontrollen, Testkäufe und Schulbesuche: Beim Thema Jugendschutz in Diskotheken, Kneipen, Supermärkten und Schulen halten sich die registrierten Verstöße in Grenzen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Thüringer Kommunen und Landkreisen ergab.


Sachsen-Anhalt    •    14. Aug. 2017

Suchtexpertin beklagt geringe Zahl von Alkohol-Testkäufen

Aus Sicht der Landesstelle für Suchtfragen wird der Jugendschutz beim Alkoholverkauf in Sachsen-Anhalt deutlich zu selten kontrolliert. "Es gibt viel zu wenig Testkäufe", sagte die Leiterin der Fachstelle, Helga Meeßen-Hühne, der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg.

Komasaufen

Diagnose Alkoholmissbrauch: 2 Prozent weniger Kinder und Jugend­liche im Jahr 2015 stationär behandelt

Im Jahr 2015 wurden 21.907 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (www.destatis.de) auf Basis der Krankenhausdiagnosestatistik mitteilt, waren das 2,2 Prozent weniger als 2014. Bezogen auf 100 000 Einwohner dieser Altersklasse sank ihre Anzahl von 286 auf 277 (– 2,9  Prozent) gegenüber dem Vorjahr.

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