16.05.2019

Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)

Beurteilung der FSM zur Eignung von „JusProg“ als Jugendschutzprogramm ist unwirksam

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat in ihrer Sitzung am 15. Mai festgestellt, dass die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstleister e.V. (FSM) bei der Eignungsbeurteilung des Programms „JusProg“ als Jugendschutzprogramm gemäß § 11 Abs. 1 Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) die rechtlichen Grenzen ihres Beurteilungsspielraums überschritten hat. Die KJM hat daher die Beurteilung der FSM zur Eignung des Programms „JusProg“ als Jugendschutzprogramm gemäß § 19b Abs. 2 S. 1 JMStV einstimmig für unwirksam erklärt. Aufgrund des besonderen öffentlichen Interesses wurde die sofortige Vollziehung der Maßnahme beschlossen.

Die vollständige Pressemitteilung unter medienanstalten.de


13.05.2019

heise online

Regulierer liebäugelt mit Altersüberprüfung bei YouTube

Medienplattformen wie Googles YouTube müssten mehr Verantwortung für den Jugend-schutz übernehmen, forderte Wolfgang Kreißig, Präsident der Landesanstalt für Kommunika-tion Baden-Württemberg, am Mittwoch auf der Media Convention Berlin im Rahmen der re:publica. Vor allem mit mit dem Smartphone gebe es in diesem Bereich eine "große Ge-fährdungslage". Google setze zwar bereits Erkennungsalgorithmen ein, könne für einen "si-cheren Schutz" von Kindern und Jugendlichen aber mehr leisten.

Zum Artikel auf heise.de


13.05.2019

zeit.de

Machen Computerspiele Schüler besser?

Spiele am Computer oder auf dem Handy bringen Spaß in die Bildung. Aber lernen Schüler dadurch mehr – und werden die Noten besser?

Zum Text auf zeit.de


06.05.2019

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM)

FSM veröffentlicht Statistik zu Onlinebeschwerden 2018

Die FSM-Beschwerdestelle erreichte 2018 mit 6.733 Meldungen über illegale oder jugendgefährdende Onlineinhalte einen neuen Höchststand. Während die Beschwerden über Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen leicht gesunken sind, gibt es einen starken Anstieg der Beschwerden über Pornografie.

Zum Bericht auf fsm.de


26.04.2019

golem.de

Playstation 4: Sony verschärft Richtlinien über sexuelle Inhalte

xbox 4142757 1920Sony hat offenbar seine Vorgaben über sexuelle Inhalte in Spielen für die Playstation 4 überarbeitet. Entwickler müssen sich nun an strengere Regeln halten, dürfen weniger Nacktheit zeigen und im Zweifel keine zweideutigen Inhalte in ihren Games verwenden. Das berichtet das Wall Street Journal mit Bezug auf nicht namentlich genannte Mitarbeiter von Sony.

Zum Text auf golem.de


06.05.2019

Süddeutsche Zeitung (online)

Ausweispflicht verunsichert britische Porno-Fans

brexit 2320724 1920Um den Jugendschutz zu verbessern, sollen britische Besucher von Pornoseiten ab dem 15. Juli ihr Alter nachweisen. Die Webseiten arbeiten dafür mit Verifikationsdiensten zusammen, die für die Registrierung Pass oder Führerschein verlangen. Kritiker warnen, dass dadurch hochsensible Datenbanken entstünden. Zudem ließen sich die Sperren leicht umgehen.

Zum Artikel auf sueddeutsche.de


10.04.2019

golem.de

Internationale Computerspielesammlung/Weltweit größte Spiele-Datenbank ist online

Informationen über knapp 40.000 Games bietet die Internationale Computerspielesammlung, die mit Förderung durch die Bundesregierung entstanden ist. Beim Ausprobieren hat die Plattform aber noch peinliche Lücken offenbart.

Zum Artikel auf golem.de


01.04.2019

Bundesprüfstelle (BPjM)

Vorläufige Anordnung zur Indizierung des Online-Spiels "Rape Day"

Auf Antrag der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat die Bundesprüfstelle für ju-gendgefährdende Medien (BPjM) in ihrer Sitzung vom 19. März 2019 das Online-Spiel „Rape Day“ indiziert. Die Entscheidung erging im Eilverfahren.
Das Spiel wurde am 14. März 2019 veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um eine sogenann-te „Graphic Novel“, eine vom Spieler durch Entscheidungen beinflussbare Geschichte. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines brutalen Vergewaltigers, der nach einer „Zombie-Apokalypse“ den hierdurch entstandenen rechtsfreien Raum nutzt, um zu morden und Frau-en zu vergewaltigen.
Nach Einschätzung des Gremiums ist der Inhalt des Spiels nicht nur jugendgefährdend, son-dern erfüllt aufgrund der dargestellten Vergewaltigungen und Sexualmorde auch den Straf-tatbestand der Gewaltpornografie nach § 184a Strafgesetzbuch (StGB). Die BPjM wird da-her gemäß § 24 Abs. 4 S.1 Jugendschutzgesetz (JuSchG) die zuständige Staatsanwaltschaft in Kenntnis setzen.
Die Indizierung bewirkt, dass nach deutschem Recht Internetangebote unzulässig sind, die mit dem indizierten Werk ganz oder im Wesentlichen inhaltsgleich sind, § 4 Abs. 1 Nr. 11 des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV). Eine Online-Verbreitung des Spiels darf somit von Deutschland aus, unbeschadet weiterer strafrechtlicher Verbotsnormen, nicht erfolgen. Ein Zuwiderhandeln stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die ein Bußgeld von bis zu 500.000 Euro nach sich ziehen kann. Für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen im Internet sorgt die KJM.

Die vollständige Pressemitteilung auf bundespruefstelle.de


15.04.2019

medienmagazin.de

Jugendmedienschutz: Einheitliche Prüfverfahren gefordert

Seit 25 Jahren prüft die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen Sendungen privater Fernseh-sender und vergibt Altersfreigaben. Da inzwischen die Medienwelt komplizierter und vielfäl-tiger geworden ist, steht der Jugendmedienschutz vor einer Modernisierung. Anlässlich des 25. Jubiläums der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) - ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehsender in Deutschland, der unter anderem die Aufgabe der Programmprü-fung und die Vergabe entsprechender Altersfreigaben für Inhalte im Vorfeld der Ausstrah-lung zur Aufgabe hat - plädierten im Rahmen der "medien impuls"-Tagung "fern. sehen. Zukunftsvisionen" in Berlin Akteure aus Politik, Medienwirtschaft und -wissenschaft für ei-nen plattformübergreifenden und transparenten Jugendmedienschutz. So müssten Alters-freigaben udn Schutzmechanismen künftig unabhängig vom Verbreitungsweg greifen, um nachvollziehbar zu bleiben.

Zur Meldung auf dwdl.de


19.03.2019

lokalkompass.de (Hattingen/NRW)

Digitale Medien im Kindes- und Jugendalter

Der Umgang mit digitalen Medien im Kindes- und Jugendalter gilt als neue Herausforderung in der Erziehung und war Thema im Elterntreff im März 2019. Elena Kischkel, zuständig für Jugendförderung, erzieherischer Kinder – und Jugendschutz, Träger freier Jugendhilfe sowie geschlechtsspezifische Jungen- und Mädchenarbeit versorgte die Zuhörer mit Informationen.

Zum Artikel auf lokalkompass.de


15.03.2019

Die Zeit (online)

"Rape Day": Aus Spaß belästigen, vergewaltigen und töten

Das Videospiel "Rape Day" feiert sexuelle Gewalt, sein Entwickler fühlt sich missverstanden. Der Fall zeigt, wie unerträglich der Umgang mit Sex in Games noch immer ist.

Zum Artikel auf zeit.de

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

42018

Ausgabe 1-2019

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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