17.07.2018

heise.de

Wie man der Krankheit Computerspielsucht entkommen kann

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Computerspielsucht Mitte Juni als Krankheit anerkannt. Was ändert das für die Betroffenen? "Du bist nicht mehr nur so ein Suchti, sondern du bist suchtkrank", sagt Sarbok-Heyer. "Das hat eine andere Qualität, das hört sich anders an, und das fühlt sich auch anders an." Suchttherapeuten bekämen jetzt Kriterien und Mittel an die Hand, um Betroffenen zu helfen. Suchttherapeut Christian Groß vom Fachverband Medienabhängigkeit sagt: "Das Wichtigste ist, die betroffenen Patienten haben jetzt einen Anspruch auf Behandlung." Zudem werde in die Prävention künftig Geld fließen – aus der Jugendhilfe, von den Kommunen und aus Bundesmitteln. Dazu gehöre auch die Medienkompetenzerziehung an Schulen.

Zum Artikel auf heise.de