11.06.2019

medienkorrespondenz.de

KJM und FSM streiten über die Eignung des Jugendschutzprogramms JusProg

„Dieses Video können Sie erst ab 22.00 Uhr abrufen“ oder: „Diesen Film können Sie nur in der Zeit von 22.00 bis 6.00 Uhr sehen“ – Hinweise dieser Art dürften Internet-Nutzer dem-nächst öfter zu lesen bekommen, wenn sie beispielsweise über Mediatheken von hiesigen Privatsendern tagsüber einen erst ab 16 Jahren freigegebenen Film sehen wollen. Grund dafür ist die Entscheidung der deutschen Medienaufsicht vom 15. Mai, die Software JusProg nicht mehr als geeignetes Jugendschutzprogramm anzuerkennen. Konkret hat die Kommis-sion für Jugendmedienschutz (KJM) der Landesmedienanstalten an diesem Tag eine Ent-scheidung der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) aufgehoben, die JusProg für zwei weitere Jahre als geeignet eingestuft hatte.

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