Jugendmedienschutz

Zwei weitere Jugendschutzprogramme anerkannt

boxshotQuelle www.surf-sitter.de • PresseDie Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat in ihrer Sitzung am 11. März zwei weitere Jugendschutzprogramme unter Auflagen anerkannt. Das auf einem WLAN-Router aufsetzende Jugendschutzprogramm SURF SITTER Plug & Play der Cybits AG ist als Gesamtlösung zum Schutz einer Familie oder einer Gruppe von Benutzern (z.B. in Kindergärten, Schulen und Jugendeinrichtungen) konzipiert. Alle Benutzer, deren internetfähigen Geräte über diesen Router ins Internet gelangen, können – je nach Einstellung – geschützt werden. Für Eltern ist über den Router aber auch ungeschütztes Surfen möglich. Das Jugendschutzprogramm SURF SITTER PC (Vollversion) der Cybits AG ist eine Filterlösung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung des Internets über einen WindowsPC basierenden Computer. (Nähere Informationen zu Downloadmöglichkeiten finden Sie unter www.surf-sitter.de.


Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)

50 Verstöße im zweiten Halbjahr 2014 festgestellt

707322 web R by Joerg Trampert pixelio.deJoerg Trampert • pixelio.deDie Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat im zweiten Halbjahr 2014 insgesamt 50 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) festgestellt. 18 davon kommen aus dem Rundfunk-, 32 aus dem Telemedienbereich (Internet). Die KJM beschloss – je nach Art und Schwere der Verstöße – Beanstandungen, Untersagungen und/oder Geldbußen. 

 Die entsprechenden Verwaltungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren führen die jeweils zuständigen Landesmedienanstalten durch. Strafrechtlich relevante Inhalte geben die Landesmedienanstalten an die zuständigen Staatsanwaltschaften ab. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter www.kjm-online.de.

logo kjmDie Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ist die zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz im privaten bundesweiten Fernsehen sowie im Internet. Ihre Aufgabe ist es, für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen zu sorgen und im Rahmen der regulierten Selbstregulierung die Selbstverantwortung der Anbieter zu fördern. (ju-info 15.02.2015)

 


Internet

Jugendschutzfilter sind oft zu nachlässig

logo kjmViele Jugendschutzfilter für das Internet haben Lücken. Die größten Defizite zeigen sich bei der Zuverlässigkeit und der Altersdifferenzierung. Das zeigt eine neue Auswertung von jugendschutz.net im Auftrag der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)..Überprüft wurden elf Filter von acht Herstellern. Zuverlässig waren die Filterquoten bei pornografischen Seiten. Bei Gewaltdarstellungen und Rassismus wurde jedoch jedes zweite Angebot falsch behandelt. Mängel gab es auch bei Angeboten wie Foren, Chats und Online-Communities. Keiner der getesteten Filter konnte eventuell gefährdende Beiträge erkennen.


Mediensucht

Forscher prophezeit Smartphone-Verbot

Fotolia 52935729 M ohne SchulterDan Race • FotoliaDer Zukunftsforscher Matthias Horx glaubt, dass Medien-Süchtige bald sanktioniert werden wie Raucher. Angesichts des Einflusses der digitalen Welt erwartete er eine „Kultur der Störung“ und prophezeit ein baldiges Smartphone-Verbot in der Öffentlichkeit. Medien sind „allgegenwärtig, multi-kanal, mobil, interaktiv geworden – und gleichzeitig immer flacher, schneller, unbedeutender. „Die Klick-Logik führt zu einer Beliebigkeit, die alles in Bedeutungslosigkeit verwandelt“, stellt Horx im Interview mit dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel fest. (ju-info 24.01.2015)


Berliner Spielhallen

Sicherheitsabstand zu Bildungseinrichtungen wahren

30904 web R by Uwe Steinbrich pixelio.deUwe Steinbrich • pixelio.deBei insgesamt 800 Kontrollen von Spielotheken in Berlin sind laut Welt kompakt 2167 Ordnungswidrigkeiten sowie 181 Straftaten festgestellt worden.

Bei den Ordnungswidrigkeiten handelt es sich um Verstöße gegen das Berliner Spielhallengesetz, das als das schärfste bundesweit gilt. Im kommenden Jahr endet eine fünfjährige Übergangsfrist, die das Spielhallengesetz eingeräumt hat. Alle Speilhallen verlieren dann ihre Lizenz und können diese nur unter strengen Voraussetzungen wiedererlangen. Dazu gehört ein Sicherheitsabstand von mindestens 500 Metern zu Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Jugendeinrichtungen und Schwimmbädern. (ju-info 08.02.2015)


Jugendschutz

USK vergibt Alterskennzeichen für Online-Spiele und Apps

USK LogoDie Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) vergibt Alterskennzeichen nun auch für Online-Spiele und alle anderen Arten von Apps. Die Alterskennzeichnung erfolgt gemeinsam mit der ‚International Age Rating Coalition‘ (IARC), die in Deutschland von der USK vertreten wird. Als erste Plattformen haben sich Google Play Store und Firefox Marketplace dem System angeschlossen. Es wird erwartet, dass weitere Partner wie Microsoft Xbox Live Store, Nintendo eShop und PlayStation Store dem System anschließen werden.


Jugendschutz

Google führt Alterskennzeichnung für Apps ein

panthermedia A33197152 1654x1136Ion Chiosea • panthermediaApps auf der Google-Plattform Android können bislang von den Entwicklern weitgehend unkontrolliert angeboten werden. Nachdem diese Freiheit immer wieder missbraucht wurde, verschärft Google die Kontrolle und führt ein internationales Jugendschutzsystem ein. Google wird künftig Spiele und andere Apps in seiner Download-Plattform Play Store international mit einer Alterskennzeichnung versehen. Vom 1. Mai an werden neue Programme oder Updates bestehender Apps für Android-Smartphones und Tablets nur noch akzeptiert, wenn die Entwickler eine Altersfreigabe angegeben haben, kündigte Google laut mehrere Medien, wie Saarbrücker Zeitung und Focus online, am Dienstag (17. März 2015) in einem Blog-Eintrag an. Google arbeitet bei der Kontrolle der Kennzeichnung mit der International Age Rating Coalition (IARC) zusammen, die in Deutschland von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) vertreten wird (siehe Nachricht oben „USK vergibt Alterskennzeichen für Online-Spiele und Apps).


"Privatheit in Gefahr"

Landesmedienanstalt in NRW warnt vor Datenhunger im Netz

690485 web R K by Bernd Kasper pixelio.deBernd Kasper • pixelio.deJürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), hat angesichts der rasanten digitalen Entwicklung vor dem Verlust der Privatsphäre gewarnt. Wegen des Datenhungers der sozialen Netzwerke (wie Facebook) oder der Anbieter (wie Google, Apple) müssten Nutzer auf nahezu alle Rechte verzichten, die den privaten Raum betreffen. Privatheit im Netz gebe es praktisch nicht mehr, schrieb Brautmeier in einem Text für die Website der Landesanstalt für Medien.


Eckpunktepapier

Novelle zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

logo kjmDie Länder wollen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) novellieren. Zur Diskussion ist von den Ländern ein Eckpunktepapier veröffentlicht worden. Der Jugendschutz im privaten Rundfunk und in Telemedien (Internet) soll auf eine „verlässliche Basis“ gestellt werden, heißt es in dem Papier. So sollen beispielsweise die anerkannten Jugendschutzprogramme, mit denen Kinder und Jugendliche vor jugendgefährdenden Inhalten geschützt werden können, „zukunftsfähig“ ausgestaltet werden. (ju-info 24.01.2015) www.kjm-online.de


Neue Online-Plattform

Familienministerium warnt vor YouNow

Vor möglichen Gefahren des neuen Livestreamingsportals YouNow warnt das Bundesfamilienministeriums. Ein Sprecher des Ministeriums sagte laut n-tv.de (www.n-tv.de), dass diese Kommunikationsplattform hoch problematisch ist“. Das Netzwerk verleite junge Nutzer dazu, Einblicke in deren Privatsphäre zuzulassen. Meistens seien die Jugendlichen eindeutig identifizierbar. Mobbing durch Gleichaltrige und sexuelle Belästigungen durch Erwachsene seien die Folge. Die Plattform YouNow ist eine Art Youtube in Echtzeit. Per Webcam oder Smartphone filmen sich meist Kinder und Jugendliche und übertragen die Aufnahmen live ins Netz. Im Jugendschutz wird das Netzwerk stark kritisiert, weil einige Jugendliche sorglos zu viel von sich preisgäben. Die Gefahr vor Übergriffen und Gefährdungen durch Pädophile sei sehr groß. Ein Schutz vor solchen Übergriffen durch den Betreiber der Plattform sei nach Auffassung des Ministeriumssprechers aber nicht gewährleistet. (ju-info 18.02.2015)

Computerspielsucht

Expertin hält Prävention schon in der Kita für nötig

"Inzwischen spielen schon die meisten Kleinkinder auf elektronischen Medien", sagte Eva-Maria Zenses, die am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen eine Studie über Computerspielsucht verfasst hat und an der Universität Hildesheim lehrt, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Aus der Suchtforschung sei bekannt, dass man mit Prävention bereits vor der eigentlichen Handlung beginnen müsse. "Es ist deshalb wichtig, die Eltern frühzeitig anzusprechen. Solche Angebote gibt es in Kitas aber bislang viel zu selten", kritisierte die Erziehungsberaterin bei der Caritas Hildesheim.

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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