Jugendmedienschutz

KJM wehrt sich gegen Kritiker – „Bild“ holte sich Hilfe bei einem prominenten Journalisten

Der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) Andreas Fischer hat auf einen Brief des ehemaligen WDR-Intendanten Fritz Pleitgen reagiert und eine „faire öffentliche“ Debatte über die KJM-Beanstandung des Beitrages „Habt Ihr diese Bilder schon vergessen?“ in Bild.de angemahnt. Pleitgen hatte mit Datum vom 17. März 2016 dem KJM-Vorsitzenden geschrieben, dass er die KJM-Entscheidung über die Beanstandung wegen Verletzung der Menschenwürde bei zwei Bildern in dem oben genannten Bild-Bericht nicht nachvollziehen könne. „Die Würde des Menschen erlischt nicht mit dem Tod“, schreibt Pleitgen. Er ist der Meinung, dass sie „über den Tod hinaus verteidigt“ werde, wenn das Leiden des einzelnen Menschen persönlich erkennbar vor dem Vergessen gerettet werde – durch „unverfälschte Veröffentlichung“. Die Behauptung der Kommission für Jugendmedienschutz, Bild habe das Leiden der Syrer „instrumentalisiert“, wertet Pleitgen als „ziemlich böse Unterstellung“.


Jugendmedienschutz

Neue Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)

20160331 bpjmpropertybildbereichbmfsfjsprachedeBildquelle • BMFSFJDr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, hat am 31. März Martina Hannak-Meinke zur neuen Vorsitzenden der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) ernannt. Martina Hannak-Meinke übernimmt die Leitung der BPjM ab dem 1. April 2016.


Jugendmedienschutz

KJM stellt Verstoß gegen die Menschenwürde bei Bild.de fest

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat in ihrer Sitzung am Mittwoch, dem 9. März in Erfurt ein Angebot geprüft, das am 29. September 2015 auf Bild.de veröffentlicht worden war. Dabei stellt das Gremium einen Verstoß gegen die Menschenwürde fest.


Bundesprüfstelle

Computerspiel „Fallout 3“ von der Indizierungsliste gestrichen

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat das Computerspiel „Fallout 3“ aus der Liste der indizierten Medien gestrichen. Die Initiative war vom Distributor des Computerspiels, der ZeniMax, beantragt worden. Der juristische Vertreter von ZeniMax hatte argumentiert, dass Nachfolger des Rollenspiels trotz gleichen Spielprinzips als nicht jugendgefährdend eingestuft worden sind.


Medien

„TOP 10 der vernachlässigten Nachrichten“

Die deutschen Medien haben nach Auffassung der „Initiative Nachrichtenaufklärung“ im vergangenen Jahr über wichtige Themen kaum oder gar nicht berichtet. An erster Stelle nennt die Initiative die „Finanzierung von Atomwaffen“. Eine 2015 erschienene Studie habe zehn deutsche Banken und Versicherungen gelistet, die Milliarden in Konzerne investieren hätten, die Atomwaffen entwickeln, herstellen und warten.


Computerspiele

USK Prüfstatistik 2015

Ifreigaben vergleich2015n den klassischen Prüfverfahren der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle in Berlin) wurden im vergangenen Jahr 1828 Altersfreigaben für Computerspiele auf der Grundlage des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) erteilt (2014 = 2014 und 2013 = 2088 Prüfverfahren). Wie die USK auf ihrer Internetseite mitteilt (www.usk.de), ist die Verteilung der Altersfreigaben nach den bekannten Altersgruppen weitestgehend so geblieben wie in den Jahren vorher. Nach wie vor werden in drei von vier Verfahren die Kennzeichen USK 0, USK 6 oder USK 12 vergeben. In 7,2 Prozent und damit etwas weniger Verfahren als noch im Vorjahr (2014: 8,5 Prozent) wurde die Freigabe USK ab 18 Jahren erteilt. Erstmals machten die Freigaben mit USK ab 0 Jahren nicht mehr den größten Anteil aus. Stattdessen resultierte aus 30,5 Prozent der Verfahren das Kennzeichen USK ab 12 Jahren. Wie auch in den Vorjahren liegt der Grund dafür in der zunehmenden Abwanderung von Gelegenheitsspielen (Casual Games) und anderen häufig nicht jugendschutzrelevanten Inhalten zu Smartphones oder Tablets.


Jugendschutz

Elterntalk Niedersachsen 2016 – neue Themen an mehr Standorten

Logo elterntalk auf gelborangeÜber 7500 Mütter und Väter haben seit dem Start des Projektes im Oktober 2012 an Elterntalks in Niedersachsen teilgenommen. Elterntalk ist eine Initiative der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) und will Eltern als Experten in Erziehungsfragen ansprechen. Zielgruppe sind Familien, die für klassische Angebote zur Elternbildung schwer erreichbar sind. Um bildungsferne Eltern anzusprechen, werden die Gesprächsrunden im privaten Rahmen organisiert.


Stiftung Medienkompetenz“

Extremismus im Netz hat auch was mit dem Mangel an Medienkompetenz zu tun

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) in Berlin fordert angesichts des Anstiegs fremdenfeindlicher, rassistischer und homophober Beiträge im Internet ein verstärktes schulisches Engagement im Bereich der Medienkompetenzförderung. Mit Blick auf den diesjährigen "Safer Internet Day" (9. Februar) fordert das DKHW von Bund und Ländern den Aufbau einer bundesweiten Förderstruktur von Medienkompetenzprogrammen. Das könnte durch eine von Bund und Ländern gemeinsam getragene "Stiftung Medienkompetenz" erreicht werden, wie es in der Pressemitteilung des DKHW vom 8. Februar heißt http://www.dkhw.de .


Elternverantwortung

Illegales Filesharing: Kinder auf jeden Fall belehren

Welche Pflichten haben Eltern, wenn es um illegales Filesharing ihrer Kinder geht? Im Zweifel müssen sie das für eine Urheberrechtsverletzung verantwortliche Kind benennen, wenn sie einer Strafzahlung entgehen wollen. Sie können sich aber auch dafür entscheiden zu schweigen, müssen dann aber Schadenersatz- und Abmahnungskosten tragen. Das hat das Oberlandesgericht München entschieden (Az.: 29 U 2593/15). Allerdings ist die Entscheidung noch nicht rechtskräftig. Die drei Kinder sind in diesem Fall volljährig.


Jugendämter

Jugendmedienschutz deutlich gewachsen

JSFDer Arbeitsschwerpunkt Jugendmedienschutz in den kommunalen Jugendämtern ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz in Nordrhein-Westfalen (AJS NRW) bei den für den Jugendschutz verantwortlichen Mitarbeitern in den NRW-Jugendämtern hervor. Angesichts der rasanten Entwicklung in der Medienwelt sei dies nicht verwunderlich, stellt Susanne Philipp von der AJS NRW in der aktuellen Ausgabe des AJS FORUM fest (Heft 4/2015). Vor dem Jugendmedienschutz wurde nur die „Suchtprävention“ öfter als Schwerpunktthema angegeben. Hinter diesen beiden wurden Aufgaben zur Gewaltprävention und zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch als wichtige Aufgabenschwerpunkte genannt.


Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)

Kein Jugendschutz-Verstoß bei „Germany’s Next Top Model festgestellt

Auch nach erneuerter Prüfung der TV-Sendung Germany’s Next Top Model ist die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zu dem Schluss gekommen, dass diese Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt. Das Gremium hatte mehrere Folgen der zehnten Staffel geprüft und dabei keine Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) festgestellt. Grund für die Prüfung waren verschiedene Zuschauerbeschwerden, die eine mögliche Förderung von Magersucht durch das Format bemängelt hatten.

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
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die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

42018

Ausgabe 1-2019

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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