13.07.2018

moviepilot.de

So ist der Jugendmedienschutz in den USA organisiert

Auch in den USA gibt es einen Jugendschutz bei Filmen, der durch die Motion Picture Association of America geregelt wird. Die Motion Picture Association of America (MPAA) ist ein Verband, der sich aus den sechs großen amerikanischen Filmproduktionsgesellschaften Paramount Pictures, Warner Bros., Sony Pictures Entertainment, die Walt Disney Motion Pictures Group, Universal Studios und 20th Century Fox zusammensetzt. Die MPAA vertritt die Interessen der gesamten amerikanischen und weltweiten Film- und Fernsehindustrie.

Zum Artikel auf moviepilot.de


 10.07.2018

Kindeswohl

Gericht: Achtjährige darf Smartphone nutzen

Wenn Eltern ihrem Kind ein Smartphone überlassen, gefährden sie damit nicht unbedingt dessen Wohl. Mit dieser Feststellung hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt zugunsten einer Mutter entschieden, deren achtjährige Tochter ein Smartphone besaß und zugleich im Haushalt über andere Geräte Zugang zum Internet hatte (Az: 2 UF 41/18).


26.06.2018

deutschlandfunk.de

Computerspiele-Plattform: "Eigentlich ein Fall für den deutschen Jugendschutz"

Hitler-Strategiespiele und Amok-Ego-Shooter: Die Computerspiele-Plattform Steam will umstrittene Games in Zukunft nur in Ausnahmefällen entfernen. Die User sollen spielen, was sie wollen. In der Steam-Community gebe es Hassgruppen, warnte der Kulturwissenschaftler Christian Huberts im Dlf.

Das Gespräch mit Christian Huberts unter deutschlandfunk.de


26.06.2018

Europäische Kommission

Durchbruch bei Verhandlungen zu audiovisuellen Mediendiensten

personal 1087838 1280Das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission haben einen wichtigen Durchbruch auf dem Weg zu einer politischen Einigung über die neue Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste erreicht. Die Verhandlungen werden offiziell im Juni abgeschlossen. Die neuen Regeln schaffen ein faireres Regulierungsumfeld für den gesamten audiovisuellen Sektor, einschließlich Abrufdienste und Videoplattformen. Minderjährige werden künftig besser geschützt und die Aufstachelung zum Hass kann effektiver bekämpft werden. Außerdem werden europäische audiovisuelle Produktionen gefördert und die Unabhängigkeit der für audiovisuelle Medien zuständigen Regulierungsstellen sichergestellt.

Gesamttext auf ec.europa.eu


22.06.2018

Freiwiliige Selbstkontrolle Multimedia - FSM

Höchststand an Beschwerden über Onlineinhalte

2017 entwicklung beschwerdezahlenIm Jahr 2017 hat die Beschwerdestelle der FSM insgesamt 5.614 Meldungen erhalten. Das ist eine Steigerung um 21 % gegenüber dem Vorjahr (2016: 4.644 Beschwerden) und zugleich ein historischer Höchststand.

Rund ein Fünftel (21 %) der eingegangenen Hinweise enthielten Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen (2017: 1.155 Beschwerden; 2016: 1.394 Beschwerden). Damit ist der Anteil dieser Meldungen auf ähnlich hohem Niveau geblieben. Die gemeldeten URLs führten das Team der FSM-Beschwerdestelle zu 12.000 rechtswidrigen Einzelinhalten, die in die Datenbank ICCAM eingegeben wurden. ICCAM ist eine bei Interpol in Lyon gehostete Datenbank, die durch spezielle Software und verschiedene technische Methoden Kindesmissbrauchsdarstellungen automatisch erkennt.

Im Jahr 2017 hat die Beschwerdestelle der FSM insgesamt 5.614 Meldungen erhalten. Das ist eine Steigerung um 21 % gegenüber dem Vorjahr (2016: 4.644 Beschwerden) und zugleich ein historischer Höchststand.
Von den gemeldeten Missbrauchsdarstellungen waren rund 30 % in Deutschland gehostet. Von diesen Inhalten konnten 96 % innerhalb einer Woche gelöscht werden. Nach vier Wochen waren 100 % der Inhalte entfernt. Im Ausland waren nach vier Wochen 72 % der Inhalte mit Missbrauchsdarstellungen nicht mehr abrufbar. Schwierigkeiten bereiten hier insbesondere virtuelle Missbrauchsdarstellungen (Zeichnungen und Animationen) und Posendarstellungen (Bilder von Kindern in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung), deren Verbreitung in vielen Ländern nicht untersagt ist.

Der Gesamttetxt der Pressemitteilung steht auf www.fsm.de


19.06.2018

ZeitOnline

Onlinespielsucht: Wenn Games zur Krankheit werden

igromania 1894847 1920Die Weltgesundheitsorganisation WHO führt Onlinespielsucht als eigene Krankheit an. Experten warnen: Diagnosen könnten missbraucht und Gamer pathologisiert werden.

Der Artikel auf ZeitOnline


14.06.2018

Deutsche Welle

jugendschutz.net: Islamisten zielen im Netz auf Kinder ab

Islamisten sprechen im Internet immer jüngere Nutzer an. Auf YouTube und Istagram träten Dschihadisten etwa "als Helden in Video-Clips" auf, sagen Experten von jugendschutz.net (Mainz) und richten deutliche Forderungen an die Plattformbetreiber. Islamistische Propaganda hole Kinder und Jugendliche "dort ab, wo sie sich täglich bewegen: in den Sozialen Medien", so Stefan Glaser, stellvertretender Leiter von jugendschutz.net. So würden häufig auch Emojis - also Bildsymbole, die beim Chatten beliebt sind - gezielt in der Propaganda-Darstellung eingesetzt.

Zur Pressemeldung auf dw.de


07.06.2018

Eckpunktepapier der Jugendminister

Kinder- und Jugendmedienschutz als Aufgabe der Jugendpolitik

Die Familien- und Jugendminister von Bund und Ländern haben Anfang Mai 2018 ein Eckpunktepapier zum Jugendmedienschutz verabschiedet. Darin treten sie "für die zeitgemäße und effektive Weiterentwicklung des Jugendmedienschutzes" ein, die „Förderung, Schutz und Teilhabe“ gleichrangig verankert und die nötigen Rahmenbedingungen schafft.
Die für Familien, Kinder und Jugend zuständigen Minister und Senatoren der Länder und des Bundes fordern einen Perspektiv- und Paradigmenwechsel: "Die digitale Fürsorge erfordert, Jugendmedienschutz ganzheitlich und von den Rechten und Bedürfnissen des Kindes aus zu denken, Eltern zu unterstützen und Anbieter nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen." (jugendschutz-info.de 07.05.2018)

Der vollständige Wortlaut des Eckpunktepapiers steht auf der Internetseite des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein



01.06.2018

sueddeutsche.de

Kinder, die auf Handys starren

Die Dauernutzung digitaler Geräte kann mit Depressionen und Ängstlichkeit einhergehen. Mehrere Studien haben einen solchen Zusammenhang gezeigt. Oft haben junge Menschen bereits seelische Probleme oder eine Veranlagung für depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit, wenn sie massiv in die Online-Welt abtauchen.Wer sich aber permanent hinter dem Bildschirm versteckt, riskiert die Isolation im echten Leben.

Zum Artikel auf sueddeutsche.de


24.05.2018

Report Mainz : Massive Kritik am Jugendmedienschutz

Unabhängiger Beauftragter fordert Gesetzesänderungen und ein Schulfach Medienkompetenz - Bundesministerin Giffey will den Jugendmedienschutz modernisieren

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, fordert gesetzliche Nachbesserungen beim Kinder- und Jugendschutz im Internet. Das sagte er laut dem Pressedienst presseportal.de im Interview mit dem ARD-Politikmagazin "Report Mainz" (22.05., 21:45 Uhr im Ersten).


24.05.2018

Köln: Hochschulprojekt "Ethik und Games"

Durch digitale Spiele über ethische Fragen nachdenken

Computer- und Videospiele sind ein guter Weg, um mit Jugendlichen über moralische Fragen ins Gespräch zu kommen. Das ist das Ergebnis des Projekts "Ethik und Games" des Instituts Spielraum der TH Köln. In einer Broschüre stellt das Spielraum-Team 22 praxiserprobte, niedrigschwellige und einfach umzusetzende (medien-)pädagogischen Methoden für Jugend- und Sozialarbeit sowie Schule und Sozialpädagogik vor.

Wir nutzen Session-Cookies, um die verschlüsselte Verbindung zwischen Ihnen und unserem Server zu ermöglichen.
Eine weitere Nutzung erfolgt unsererseits nicht. Zur Nutzung der Social-Media-Button lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung O. K.