13.08.2018

golem.de

"Zur Medienkompetenz gehört, nicht immer online zu sein"

Ein striktes Handy- und Smartphone-Verbot an Schulen nach französischem Vorbild hat der Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), Andreas Fischer, gefordert. "Ich halte den Weg, den Frankreich geht, aus medienpädagogischer Sicht für richtig", sagte Fischer der dpa in Hannover. "Zur Medienkompetenz gehört auch, nicht immer online zu sein." Ein Verbot an Schulen wie in Frankreich, wo Schüler bis 15 Jahren keine Smartphones mehr mit in die Schule bringen dürfen, könne bei Kindern das Bewusstsein schaffen, dass es gut ist, an bestimmten Teilen des Tages offline zu sein.

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13.08.2018

ZEIT-ONLINE

USK: Nazisymbole in Computerspielen künftig möglich

Computerspiele können künftig in Deutschland eine Altersfreigabe erhalten, auch wenn sie Hakenkreuze oder SS-Runen enthalten. Die Prüfstelle Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die für die Prüfung von Computerspielen zuständig ist, kündigte an, ihren Umgang mit verfassungsfeindlichen Symbolen zu verändern. Ähnlich wie in Kinofilmen sollen demnach künftig die verbotenen Propagandamittel gezeigt werden dürfen, wenn es "der Kunst oder der Wissenschaft, der Darstellung von Vorgängen des Zeitgeschehens oder der Geschichte" dient. (www.usk.de)

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15.08.2018

Rheinische Post

Sind Computerspiele tatsächlich Kunst?

Die verstorbene US-Ikone der Filmkritik Roger Ebert war sich sicher: Computerspiele werden niemals Kunst sein. Auch andere Feuilletonisten räumen zwar ein, dass die Grafik bisweilen schön und der Soundtrack gelungen sei. Aber trotz der Qualität der Darbietung sind Games eben das, was der Name sagt: eine Spielerei. Und schon das mache klar, dass es sich nicht um Kunst handeln kann. Vor allem aber werde jede künstlerische Absicht durch das Interaktive zerstört.

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27.08.2018

Interview in FAZ

„Computerspiele sind leichter zugänglich als Fußball“

Als im vergangenen Jahr erstmals Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Gamescom in Köln eröffnete, wurde das in der Branche als „Ritterschlag“ gefeiert. Und es stimmt: In Zeiten der sogenannten Killerspiel-Debatten wäre so ein Besuch wohl unmöglich gewesen. Computer- und Videospiele haben einen weiten Weg hinter sich, so viel ist klar. Was früher nur einige wenige Cracks in ihren stillen Stuben interessierte, gilt heute als, Zitat Merkel, „Kulturgut“. Motto der diesjährigen Gamescom, die vom 21. bis zum 25. August dauerte, war daher „Vielfalt gewinnt“. Aber stimmt das? Der Berliner Forscher Christoph Bareither beschäftigt sich mit Spielen und ihrer Akzeptanz in der Gesellschaft.

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15.08.2018

SpiegelOnline

Berliner Studio zeigt erstes Videospiel mit Hakenkreuzen

Die Darstellung verfassungswidriger Symbole in Videospielen war bisher in Deutschland verboten. Das hat sich jetzt geändert. Nur wenige Tage später legt ein Entwicklerstudio das erste Spiel mit Hakenkreuzen vor.

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15.08.2018

FAZ

Deutsche Entwickler können von Computerspiele-Boom nicht profitieren

Der Markt für Computer- und Videospiele wächst rasant – doch die weitaus meisten Spiele kommen aus dem Ausland. Eine Woche vor der Eröffnung von Deutschlands größter Messe für Videospiele, der Gamescom in Köln, kommen aus der deutschen Games-Branche enttäuschende Zahlen. Die deutschen Spieleentwickler drohen im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz auf ihrem Heimatmarkt den Anschluss zu verlieren.

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16.08.2018

Drogenbeauftragte und BZgA

Gamescom 2018: Mit Videospielen verantwortungsvoll umgehen

Exzessive Mediennutzung birgt gesundheitliche Risiken bis hin zur Sucht

selfie 539481 1920Anlässlich einer der weltweit größten Computerspielmessen, der Gamescom (vom 21. bis zum 25. August in Köln) weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Risiken einer exzessiven Mediennutzung und Videospielsucht hin.


19.07.2018

FAZ

Smartphone bei Gamern beliebter als der Computer

Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland spielen Videospiele. Fast die Hälfte von ihnen sind Frauen. Das erklärt einen neuen Trend. Und lässt den Markt auf inzwischen mehr als 3 Milliarden Euro wachsen. Die Videospielerin sitzt im Jahr 2018 mit ihrem Smartphone in der Sonne. Weiter entfernt vom alten Klischee des Gamers geht es kaum. Die bleichen jungen Männer, die in abgedunkelten Zimmern vor ihren Computern sitzen und dabei kalte Pizza aus Pappkartons essen, sind nun vollends überholt: Mit 18,2 Millionen Spielern hat das Handy den PC als beliebteste Spieleplattform abgelöst.

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31.07.2018

Frankreich

Handys an Schulen verboten

Das französische Parlament hat ein gesetzliches Handyverbot an Frankreichs Schulen beschlossen. Liberale und Abgeordnete der Regierungspartei La République en Marche stimmten in letzter Lesung in der Nationalversammlung für die Regelung, während Vertreter linker und konservativer Parteien sich enthielten.Die Initiative war ein Wahlkampfversprechen von Präsident Emmanuel Macron. Die Opposition sieht darin eine Scheinlösung. Schon seit 2010 gilt in Frankreich ein Gesetz, das die Handynutzung während des Unterrichts verbietet. Die neue Regelung sieht ein Komplettverbot internetfähiger Geräte wie Handys, Tablets und Smartwatches in allen Räumlichkeiten und bei schulischen Aktivitäten auch außerhalb des Schulgebäudes vor. Ausnahmen gibt es für den Gebrauch für den Unterricht selbst sowie für Kinder mit einer Behinderung. Das Verbot wird an Vorschulen, Grundschulen und weiterführenden Schulen gelten. Es betrifft demnach Kinder und Schüler im Alter von drei bis 15 Jahren. Französische Gymnasien (Lycées) haben die Möglichkeit, ebenfalls ein Handyverbot einzuführen, sind aber nicht dazu verpflichtet. In Deutschland gibt es ein Handyverbot an Schulen bisher nur in Bayern. Dort wird allerdings immer wieder diskutiert, ob das Landesgesetz gekippt werden könnte. Politiker von Grünen, Freien Wählern, AfD, Linke, SPD und FDP halten es nicht mehr für zeitgemäß.

Quellen: Agenturmeldungen von afp und dpa in spiegel.de / rp-online.de / faz.net,

siehe auch Artikel in sueddeutsche.de

 


19.07.2018

ZeitOnline: Smartphonenutzung

"Erstmals geben Tech-Leute zu: Wir haben ein echtes Problem"

Können Smartphones süchtig machen? Ja, sagt der US-Computerwissenschaftler David Levy. Doch statt sie abzuschalten, sollten wir alle aus unserer Techniknutzung lernen. David Levy von der University of Washington in Seattle rief schon vor zwei Jahren in seinem Buch "Mindful Tech" zum bewussteren Umgang mit Technologie auf. Ob uns dabei ausgerechnet die Technologie selbst helfen kann? Darüber haben wir mit dem Computerwissenschaftler gesprochen.

Zum Interview mit David Levy auf zeit.de


17.07.2018

Mitteldeutsche Zeitung

Nach Studie: Spielautomaten-Industrie will Gesetze künftig einhalten

Jürgen Trümper und seine Mitstreiter vom Verein „Arbeitskreis gegen Spielsucht“ waren fast vier Monate auf Achse: Sie fuhren über 15.000 Kilometer, um in mehr als 500 Raststätten und Autohöfen entlang der Autobahnen zu kontrollieren, ob die gesetzlichen Vorgaben zum Schutz von Minderjährigen und Spielern an Geldspielautomaten auch wirklich eingehalten werden. Das Ergebnis der Feldstudie ist ernüchternd: „Der Jugend- und Spielerschutz in diesem Markt ist, wenn überhaupt, nur fragmentarisch vorhanden“, so das Fazit von Trümper. Die Untersuchung hat auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), aufgeschreckt. Eine Selbstverpflichtung der Automatenwirtschaft soll es nun richten.

Zum Artikel auf mz-web.de

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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