stern de

Bis zu 16 Stunden pro Tag am Computer

Pausenloses Videospielen ohne Kontakt zur realen Welt: Für viele ist das eine bloße Disziplinlosigkeit. Doch diese Sichtweise spielt die Sucht herunter. Eine Betroffene erzählt, wie sie in die Sucht rutschte - und einen Ausweg fand. Heute hilft sie anderen Betroffenen. Eine Betroffene erzählt, wie sie süchtig nach Videospielen wurde - und wie sie einen Ausweg fand.

Zum Stern-Artikel


17.07.2018

heise.de

Wie man der Krankheit Computerspielsucht entkommen kann

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Computerspielsucht Mitte Juni als Krankheit anerkannt. Was ändert das für die Betroffenen? "Du bist nicht mehr nur so ein Suchti, sondern du bist suchtkrank", sagt Sarbok-Heyer. "Das hat eine andere Qualität, das hört sich anders an, und das fühlt sich auch anders an." Suchttherapeuten bekämen jetzt Kriterien und Mittel an die Hand, um Betroffenen zu helfen. Suchttherapeut Christian Groß vom Fachverband Medienabhängigkeit sagt: "Das Wichtigste ist, die betroffenen Patienten haben jetzt einen Anspruch auf Behandlung." Zudem werde in die Prävention künftig Geld fließen – aus der Jugendhilfe, von den Kommunen und aus Bundesmitteln. Dazu gehöre auch die Medienkompetenzerziehung an Schulen.

Zum Artikel auf heise.de


13.07.2018

Zeit Online: Hate Speech

User nehmen mehr Hass im Internet wahr

Die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet hat im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen. Laut einer Forsa-Studie im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW gab die Mehrheit der mehr als 1.000 Befragten (78 Prozent) an, schon einmal Hassrede oder Hasskommentare im Internet gesehen zu haben, zum Beispiel auf Webseiten, in Blogs, in sozialen Netzwerken oder in Internetforen. Zum Vergleich: 2017 waren es 67 Prozent, im Jahr davor 65 Prozent. Die Studie wird seit 2016 erhoben.

Zum Artikel auf zeit.de

Auch: www.medienanstalt-nrw.de


13.07.2018

moviepilot.de

So ist der Jugendmedienschutz in den USA organisiert

Auch in den USA gibt es einen Jugendschutz bei Filmen, der durch die Motion Picture Association of America geregelt wird. Die Motion Picture Association of America (MPAA) ist ein Verband, der sich aus den sechs großen amerikanischen Filmproduktionsgesellschaften Paramount Pictures, Warner Bros., Sony Pictures Entertainment, die Walt Disney Motion Pictures Group, Universal Studios und 20th Century Fox zusammensetzt. Die MPAA vertritt die Interessen der gesamten amerikanischen und weltweiten Film- und Fernsehindustrie.

Zum Artikel auf moviepilot.de


 10.07.2018

Kindeswohl

Gericht: Achtjährige darf Smartphone nutzen

Wenn Eltern ihrem Kind ein Smartphone überlassen, gefährden sie damit nicht unbedingt dessen Wohl. Mit dieser Feststellung hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt zugunsten einer Mutter entschieden, deren achtjährige Tochter ein Smartphone besaß und zugleich im Haushalt über andere Geräte Zugang zum Internet hatte (Az: 2 UF 41/18).


26.06.2018

deutschlandfunk.de

Computerspiele-Plattform: "Eigentlich ein Fall für den deutschen Jugendschutz"

Hitler-Strategiespiele und Amok-Ego-Shooter: Die Computerspiele-Plattform Steam will umstrittene Games in Zukunft nur in Ausnahmefällen entfernen. Die User sollen spielen, was sie wollen. In der Steam-Community gebe es Hassgruppen, warnte der Kulturwissenschaftler Christian Huberts im Dlf.

Das Gespräch mit Christian Huberts unter deutschlandfunk.de


26.06.2018

Europäische Kommission

Durchbruch bei Verhandlungen zu audiovisuellen Mediendiensten

personal 1087838 1280Das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission haben einen wichtigen Durchbruch auf dem Weg zu einer politischen Einigung über die neue Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste erreicht. Die Verhandlungen werden offiziell im Juni abgeschlossen. Die neuen Regeln schaffen ein faireres Regulierungsumfeld für den gesamten audiovisuellen Sektor, einschließlich Abrufdienste und Videoplattformen. Minderjährige werden künftig besser geschützt und die Aufstachelung zum Hass kann effektiver bekämpft werden. Außerdem werden europäische audiovisuelle Produktionen gefördert und die Unabhängigkeit der für audiovisuelle Medien zuständigen Regulierungsstellen sichergestellt.

Gesamttext auf ec.europa.eu


22.06.2018

Freiwiliige Selbstkontrolle Multimedia - FSM

Höchststand an Beschwerden über Onlineinhalte

2017 entwicklung beschwerdezahlenIm Jahr 2017 hat die Beschwerdestelle der FSM insgesamt 5.614 Meldungen erhalten. Das ist eine Steigerung um 21 % gegenüber dem Vorjahr (2016: 4.644 Beschwerden) und zugleich ein historischer Höchststand.

Rund ein Fünftel (21 %) der eingegangenen Hinweise enthielten Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen (2017: 1.155 Beschwerden; 2016: 1.394 Beschwerden). Damit ist der Anteil dieser Meldungen auf ähnlich hohem Niveau geblieben. Die gemeldeten URLs führten das Team der FSM-Beschwerdestelle zu 12.000 rechtswidrigen Einzelinhalten, die in die Datenbank ICCAM eingegeben wurden. ICCAM ist eine bei Interpol in Lyon gehostete Datenbank, die durch spezielle Software und verschiedene technische Methoden Kindesmissbrauchsdarstellungen automatisch erkennt.

Im Jahr 2017 hat die Beschwerdestelle der FSM insgesamt 5.614 Meldungen erhalten. Das ist eine Steigerung um 21 % gegenüber dem Vorjahr (2016: 4.644 Beschwerden) und zugleich ein historischer Höchststand.
Von den gemeldeten Missbrauchsdarstellungen waren rund 30 % in Deutschland gehostet. Von diesen Inhalten konnten 96 % innerhalb einer Woche gelöscht werden. Nach vier Wochen waren 100 % der Inhalte entfernt. Im Ausland waren nach vier Wochen 72 % der Inhalte mit Missbrauchsdarstellungen nicht mehr abrufbar. Schwierigkeiten bereiten hier insbesondere virtuelle Missbrauchsdarstellungen (Zeichnungen und Animationen) und Posendarstellungen (Bilder von Kindern in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung), deren Verbreitung in vielen Ländern nicht untersagt ist.

Der Gesamttetxt der Pressemitteilung steht auf www.fsm.de


19.06.2018

ZeitOnline

Onlinespielsucht: Wenn Games zur Krankheit werden

igromania 1894847 1920Die Weltgesundheitsorganisation WHO führt Onlinespielsucht als eigene Krankheit an. Experten warnen: Diagnosen könnten missbraucht und Gamer pathologisiert werden.

Der Artikel auf ZeitOnline


14.06.2018

Deutsche Welle

jugendschutz.net: Islamisten zielen im Netz auf Kinder ab

Islamisten sprechen im Internet immer jüngere Nutzer an. Auf YouTube und Istagram träten Dschihadisten etwa "als Helden in Video-Clips" auf, sagen Experten von jugendschutz.net (Mainz) und richten deutliche Forderungen an die Plattformbetreiber. Islamistische Propaganda hole Kinder und Jugendliche "dort ab, wo sie sich täglich bewegen: in den Sozialen Medien", so Stefan Glaser, stellvertretender Leiter von jugendschutz.net. So würden häufig auch Emojis - also Bildsymbole, die beim Chatten beliebt sind - gezielt in der Propaganda-Darstellung eingesetzt.

Zur Pressemeldung auf dw.de


07.06.2018

Eckpunktepapier der Jugendminister

Kinder- und Jugendmedienschutz als Aufgabe der Jugendpolitik

Die Familien- und Jugendminister von Bund und Ländern haben Anfang Mai 2018 ein Eckpunktepapier zum Jugendmedienschutz verabschiedet. Darin treten sie "für die zeitgemäße und effektive Weiterentwicklung des Jugendmedienschutzes" ein, die „Förderung, Schutz und Teilhabe“ gleichrangig verankert und die nötigen Rahmenbedingungen schafft.
Die für Familien, Kinder und Jugend zuständigen Minister und Senatoren der Länder und des Bundes fordern einen Perspektiv- und Paradigmenwechsel: "Die digitale Fürsorge erfordert, Jugendmedienschutz ganzheitlich und von den Rechten und Bedürfnissen des Kindes aus zu denken, Eltern zu unterstützen und Anbieter nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen." (jugendschutz-info.de 07.05.2018)

Der vollständige Wortlaut des Eckpunktepapiers steht auf der Internetseite des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein


Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

Senden Sie uns Ihre Info's

Sie haben eine Information, möchten auf eine Veranstaltung hinweisen, dann schreiben Sie uns eine Nachricht

Wir nutzen Session-Cookies, um die verschlüsselte Verbindung zwischen Ihnen und unserem Server zu ermöglichen.
Eine weitere Nutzung erfolgt unsererseits nicht. Zur Nutzung der Social-Media-Button lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung O. K.