13.03.2018

ndr.de

Mecklenburg Vorpommern will gegen rechten Wikipedia-Klon vorgehen

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat sich für ein internationales Vorgehen gegen rechtsextreme Internetseiten ausgesprochen. Dieses Problem müsse dringend angegangen werden, so Caffier. Im konkreten Fall geht es um die illegale Online-Enzyklopädie Metapedia, die laut Jugendschutzexperten antisemitische, rassistische und volksverhetzende Inhalte publiziert. Sie bildet den ideologischen Unterbau für die rechte Szene auch in Mecklenburg-Vorpommern.

Zur Meldung auf ndr.de


12.03.2018

Frankfurter Rundschau

Kosten in Videospielen machen Eltern Sorgen

Auf dem Markt für Videospiele schwindet die Grenze zum Glücksspiel immer mehr. Minizahlungen von Kindern und Jugendlichen bescheren der Branche Milliarden-Umsätze. Experten und Politiker sorgen sich um den Jugendschutz.

Verwandelt die Vermischung der Games mit Glücksspielelementen manches Kinderzimmerin in ein Online-Spielcasino? „Immer öfter kommen Eltern in unsere Beratungsstellen und suchen Hilfe“, sagt die Geschäftsführerin der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen, Andrea Hardeling.

Zum Artikel auf fr.de


07.03.2018

drogenbeauftragte.de

Eltern-Empfehlungen für einen gesunden Medienkonsum

child 1183465 1920Drogenbeauftragte und Deutsche Akademie der Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) veröffentlichen Eltern-Empfehlungen für einen gesunden Medienkonsum
Tablet, Smartphone, Social Media – in vielen Familien mittlerweile Alltag. Kinder wachsen wie selbstverständlich mit den neuen Medien auf, oftmals ohne klare Vorgaben durch die Eltern oder entsprechende Medienkompetenz. Viele Eltern wünschen sich mehr Informationsangebote, um ihren Kindern die digitale Welt besser vermitteln zu können. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, stellte heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Berufsverbandes der Kinder – und Jugendärzte Dr. Thomas Fischbach und dem Vorstandsmitglied Dr. Uwe Büsching Empfehlungen für einen gesunden Umgang mit Medien vor. Diese sollen ab sofort im Rahmen der „U-Untersuchungen“ den Eltern vermittelt werden.

Zur Pressemitteilung auf drogenbeauftragte.de


07.03.2018

bzga.de

Angebot an Online-Glücksspielen wächst - BZgA informiert über Risiken

play 593207 1920Online-Glücksspiele erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Ob Poker, Casinospiele oder Sportwetten - online sind diese Glücksspiele am PC, Tablet oder Smartphone rund um die Uhr verfügbar. Immer mehr Menschen, aktuell rund 725.000, nutzen die Möglichkeit zum Online-Glücksspiel - das zeigen die Ergebnisse der bundesweiten Repräsentativbefragung der BZgA zum Thema.
BZgA-Studiendaten belegen zudem, dass eine problematische Nutzung von Internetangeboten und Computerspielen unter jungen Menschen in Deutschland verbreitet ist: 22,4 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren und 14,9 Prozent der jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren nutzen die Angebote exzessiv und riskieren damit negative gesundheitliche Folgen oder den Verlust sozialer Kontakte.

Zur Pressemitteilung der bzga.de


02.03.2018

Deutsche Krankenkasse (dak.de)

So süchtig machen WhatsApp, Instagram und Co.
DAK-Studie untersucht Social-Media-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen

cyber security 1999955 1920Eine neue Studie (pdf) der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt, was viele ahnen: Rund 100.000 Kinder und Jugendliche sind abhängig von Social Media. Laut der Studie verbringen Jungen und Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren durchschnittlich rund zweieinhalb Stunden täglich mit sozialen Medien. Spitzenreiter in der Nutzung ist WhatsApp, gefolgt von Instagram und Snapchat.

Mädchen sind danach länger in sozialen Medien unterwegs als Jungen – im Schnitt knapp über drei Stunden pro Tag, Jungs dagegen "nur" 2,5 Stunden. Je älter die Befragten werden, desto mehr Zeit verbringen sie in den sozialen Netzwerken. Mädchen zwischen 16 und 17 Jahren sind fast 3,5 Stunden pro Tag mit WhatsApp und Co. beschäftigt, gleichaltrige Jungen 2,75 Stunden.

Zum Artikel auf dak.de

Siehe auch Artikel auf rp-online.de (Rheinische Post): Was Eltern gegen die Social-Media-Sucht der Kinder machen könne


28.02.2018

NRW

Medienkunde in allen Schulen

Medienkunde soll in NRW zum Pflichtprogramm an Schulen werden. Nach Informationen der Aachener Nachrichten (www.an-online.de) bereitet das Schulministerium zur Zeit einen entsprechenden Erlass vor. Gedacht ist daran, dass jede Schule bis 2021 ein fächerüberfreifendes Konzept entwickelt. An ein besonderes Schulfach sei vorerst nicht gedacht. Grundlage seien verbindliche Standards, wie sie der Medienkompetenzrahmen NRW vorgebe (www.medienpass.nrw.de).

Bisher war die Vermittlung von Medienkunde nicht landesweit verbindlich. Wann der neue Erlass kommt, stehe noch nicht fest, heißt es laut der Zeitung aus dem Ministerium. Ziel sei es, neben den Lehrplänen auch die Lehrerausbildung zu überarbeiten. Künftig werde Medienkunde in allen Fächern und Schulen eine Rolle spielen. (jugendschutz-info.de 28.02.2018)


28.02.2018

zeit.de

Schlecht in Mathe wegen Facebook?

Wer ständig chattet und in sozialen Netzwerken abhängt, dessen Schulnoten leiden – denken viele Eltern. Die Auswertung zahlreicher Studien zeigt: Das stimmt nicht ganz.

Auch wenn Facebook unter Schülerinnen und Schülern schon wieder als out gilt: Die meisten nutzen es weiterhin, genau wie Instagram, Snapchat oder die ein oder andere neuere soziale Plattform. Seit Kinder und Jugendliche Smartphones und Tablets haben, fragen sich Eltern: Wie schädlich ist es, viele Stunden der Freizeit in solchen Netzwerken zu verbringen? Schadet eine exzessive Social-Media-Nutzung am Ende sogar der schulischen Leistung?
 
Zum Artikel auf zeit.de


28.02.2018

fr.de

Social Media führen nicht zu massiv schlechteren Schulnoten

Wenn der Sohn dauernd bei Facebook, Instagram und Snapchat aktiv ist, bringt er schlechtere Noten nach Hause. Viele Eltern befürchten das. Möglicherweise zu Unrecht, wie eine Auswertung von Wissenschaftlern aus Bayern zeigt. Forscher sehen nach einer aktuellen Analyse keinen alarmierenden Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Netzwerke und dem Lernerfolg von Kindern und Jugendlichen.

Zum Artikel auf fr.de


26.02.2018

golem.de

USK 2017: 6,1 Prozent der Spiele waren 2017 "ab 18"

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat ihre Prüfstatistik für 2017 vorgelegt. Bei den Altersfreigaben für Computerspiele gab es keine Veränderungen gegenüber dem Vor-jahr. Weiter stark gewachsen sind Freigaben für Online-Games und Apps.


14.02.2018

Rheinische Post

Jugendschutz bei Netflix und anderen Streamingdiensten?

youtube 1719926 1920Gibt es einen ausreichenden Jugendschutz bei Streamingdiensten, wie Netflix und Co? Nach einem Bericht der Rheinischen Post (Düsseldorf) sind jugendungeeignete Filme bei Netflix, Amazon und anderen Video-on-demand-Diensten "leicht zu bekommen". Die Zeitung meint, dass es den vollständigen Schutz vor Filmen, die nicht "jugendfrei" seien, nur gäbe, wenn Eltern die "volle Kontrolle" über die Mediennutzung ihrer Kinder hätten.


12.02.2018

Gesundheit

Videospielsucht in WHO-Katalog aufgenommen

Spielsuchtigromania 1894847 1920Nach Presseberichten wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Sucht nach Videospielen in ihren Katalog von psychischen Krankheiten aufnehmen (siehe u.a. www.aerztezeitung.de; www.welt.de). Im Juni soll der neue Katalog aufgelegt werden. Darauf stützen sich etwa nationale Gesundheitsbehörden und Versicherungen. Die Diagnose „Gaming Disorder“ geht über stundenlanges Spielen hinaus. Vielmehr sind Menschen gemeint, deren Leben durch die Sucht nachhaltig verändert wird und die nicht aufgeben können. Die Aufnahme der Krankheit in den Katalog ist ein erster Schritt, dann will die WHO Richtlinien für Behandlungsmöglichkeiten entwickeln. (jugendschutz-info.de 12.02.2018)

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

42018

Ausgabe 4-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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