28.02.2018

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Energy Drinks: Hinkt Deutschland beim Jugendschutz hinterher?

powerdosenImmer mehr Handelsketten in Großbritannien stoppen aus Gesundheitsgründen den Verkauf von Energy Drinks an Jugendliche unter 16 Jahren. Nicht nur die Branchenriesen Tesco und Asda, auch die großen deutschen Discounter Aldi und Lidl ziehen dabei mit. Ganz anders ist die Situation in der Bundesrepublik.

Hier plant bislang keine der vier großen Handelsketten eine Altersbeschränkung für den Verkauf der umstrittenen Koffein-Bomben. Bei Verbraucherschützern sorgen die unterschiedlichen Standards in Großbritannien und Deutschland für wachsende Verärgerung.
"In Großbritannien übernehmen Aldi und Lidl Verantwortung, aber in Deutschland wollen die Discounter Kinder und Jugendliche nicht vor den gefährlichen Wachmachern schützen - das ist völlig unverständlich", schimpft Oliver Huizinga von der Verbraucherorganisation Foodwatch. Die Gesundheitsrisiken für die jungen Konsumenten von Energy Drinks seien überall dieselben.
 
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