21.08.2018

Rheinische Post Online

NRW-Jugendministerium gibt neue Regeln aus:

Warum in Videospielen bald mehr Hakenkreuze zu sehen sein könnten
Zwanzig Jahre lang waren Computerspiele mit Hakenkreuzen verboten, nun änderte das Jugendministerium NRW seine Ansicht. Games werden damit gegenüber anderen Medien rechtlich nicht mehr benachteiligt.

Noch vor einem Monat sah es so aus, als ob alles beim Alten bliebe. Die obersten Landesjugendbehörden NRW zeigten sich unbeeindruckt von der Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart, die sich im Mai weigerte, für ein Hakenkreuz im Browserspiel „Bundesfighter II Turbo“ Ermittlungen aufzunehmen. Die Entscheidung sei in einem Einzelfall getroffen worden, hieß es aus dem Ministerium. An der grundsätzlichen Strafbarkeit ändere dies nichts. Nun die 180-Grad-Wende: Spiele mit verfassungsfeindlichen Symbolen dürfen ab sofort bei der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) eingereicht werden. Ein aktualisierter Prüfantrag steht schon online, das Personal der USK sei bereits vorbereitet. Ein plötzlicher Sinneswandel?

Zum Artikel auf rp-online.de