24.08.2016

Statistisches Bundesamt

61 400 Inobhutnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2017

Vorläufige Schutzmaßnahmen
Im Jahr 2017 führten die Jugendämter in Deutschland rund 61 400 vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen (Inobhutnahmen) durch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden die Inobhutnahmen überwiegend von sozialen Diensten und Jugendämtern (58 Prozent) angeregt. In 17 Prozent aller Fälle hatten Kinder und Jugendliche selbst Hilfe beim Jugendamt gesucht. Bei weiteren 14 Prozent der Inobhutnahmen machten Polizei oder Ordnungsbehörden auf die Problemsituation aufmerksam, in 6 Prozent die Eltern(teile) der betroffenen Minderjährigen. Die übrigen Schutzmaßnahmen (5 Prozent) erfolgten aufgrund von Hinweisen anderer, zum Beispiel von Ärztinnen oder Ärzten, Lehrpersonal oder Verwandten.

Zur Pressemitteilung auf www.destatis.de