22.01.2019

Schwäbische Zeitung (online)

Kritik an veraltetem Jugendschutz • Das Bundesministerium kündigt einen Modernisierungsvorschlag an

Besorgte Eltern, Mängel beim Jugendschutz: Für das beim Nachwuchs beliebte Computerspiel Fortnite Battle Royale gibt es für die Onlineversion keine Altersfreigabe durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die zuständige Stelle für Videospiele. Dahinter steckt ein grundsätzliches Problem: Die USK, sie arbeitet auf Grundlage des Jugendschutzgesetzes (JuSchG), hat keine Entscheidungshoheit bei Onlinespielen. Dafür sind in Deutschland nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) die Bundesländer zuständig. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kritisiert diese Aufteilung: „Die tatsächlichen Entwicklungen im Medienbereich haben das geltende Recht überholt. Dieses ist schlichtweg veraltet“, sagte eine Sprecherin nun der „Schwäbischen Zeitung“.

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