29.08.2019

Lausitzer-Allgemeine-Zeitung (online)

„Hokuspokus“ – Zensur unter den Deckmantel des Jugendschutzes

„Jugendgefährdende Schriften oder Medien – Dazu zählen vor allem Schriften oder Medien mit unsittlichem, verrohend wirkendem oder zu Gewalttätigkeit, Verbrechen oder Rassenhass aufstachelndem Inhalt.“ So die amtliche Bekanntmachung der Generalzolldirektion. Dumm nur, dass es laut Biologen keine „Menschenrassen“ geben soll. Das sagt jedenfalls die Bundeszentrale für politische Bildung – quasi das Zentralorgan der amtlichen „Wahrheitsfindung“ . Was nun der Zoll unter „Menschenrassen“ verstehen soll, unterliegt vermutlich allerstrengster Geheimhaltung. Und was nun „Jugendgefährdende Schriften oder Medien“ eigentlich seien, dass legt eine der mit Abstand umstrittensten Behörden überhaupt fest. Das Amt mit den sperrigen Namen: „Bundesprüfstelle für jugendgefährdenden Medien“ . Anders als der Name suggeriert, endet – nach Ansicht der Behörde – die Jugend weder mit den Erwachsenen-, noch mit den Greisenalter.

Zum Artikel auf lausitzer-allgemeine-zeitung.org