Jugendschutzgesetz

Referentenentwurf für ein Abgabeverbot von E-Zigaretten in Vorbereitung?

ESBild • AJS-NRWBereits vor einigen Monaten war ein Abgabe- und Konsumverbot von E-Zigaretten und E-Shishas an Jugendliche von der Politik angekündigt worden. Jetzt hat ein Vertreter der Bundesregierung erklärt, dass E-Zigaretten und E-Shishas für Kinder verboten werden sollten.


Rauchen

Jugendliche greifen zur E-Zigarette

In Deutschland nutzen der Bild-Zeitung zufolge rund drei Millionen Menschen E-Zigaretten. Bisher wusste man nicht so genau, wie hoch der Anteil von Jugendlichen ist. Die E-Zigarette ist auch deshalb umstritten, weil sie bei Heranwachsenden zur „Norm“ werden könnte. Nun zeigt nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegel vom 16. April, dass Jugendliche tatsächlich E-Zigaretten benutzen.


Geldspielautomaten

Die Automatenwirtschaft kritisiert Drogenbeauftragte

Fotolia 24591301 XLfrank_90 - Fotolia.comDer Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. spricht sich gegen die Forderung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU) nach einem kompletten Verbot von Geldspielautomaten in Gaststätten aus. „Das ist wenig zielführend im Sinne eines wirksamen Spieler- und Jugendschutzes“, erklärte der Vorstandssprecher des Dachverbandes, Georg Stecker in Berlin. Gleichzeitig fordert der Dachverband einen wirksamen Vollzug der Behörden gegen Scheingastronomie und unkontrollierte Café Casinos.


Gewaltprävention

Gewerkschaft: Lehrer sollen besser mit Polizei kooperieren

412238 web R by Robin Backes pixelio.deRobin Bakes • pixelio.deFür eine engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Polizei haben sich die Deutsche Polizeigewerkschaft und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) ausgesprochen. Angesichts der hohen Zahl an Gewalttaten gegen Lehrer - im Schuljahr 2012/13 hatte es in Berlin laut Bildungsverwaltung rund 450 Übergriffe auf Schulpersonal gegeben - plädieren die Berliner Sektionen der beiden Gewerkschaften nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegel vom 13. März dafür (www.tagesspiegel.de), dass Schule und Polizei jeweils einen Ansprechpartner benennen, über den Kontakt gehalten werde. Sobald bei einer Tat Schüler betroffen sind, soll die Polizei bei der Personalienaufnahme auch die zuständige Schule "dokumentieren".


Jugendschutz

Kinder unter 13 Jahren sollten YouNow nicht nutzen

Im Zusammenhang mit der Diskussion über das Videoportal YouNow hat sich deren Chef Adi Sideman für ein Userverbot für unter 13-Jährige ausgesprochen. Er antwortete damit auf eine entsprechende Frage in einem auf stern.de veröffentlichten Interview. "Ich stimme Forderungen vollkommen zu, die sagen, dass Kinder unter 13 Jahren YouNow nicht nutzen sollten." Darüber hinaus sollte YouNow genauso behandelt werden, wie Facebook und die anderen sozialen Netzwerke, die ab 13 Jahren zugelassen sind.


Live-Video-Chats

YouNow räumt Probleme beim Jugendschutz ein

panthermedia 6198310 3508x2339klJakob Kamender • panthermediaDer Streamingdienst YouNow hat auf Vorwürfe reagiert, seine Plattform sei für jugendliche Nutzer nicht geeignet. Laut heise-online räumen die YouNow-Macher ein, dass es aufgrund des hohen Zulaufs Probleme bei der Überwachung des Jugendschutzes gab. An sich habe YouNow strenge Regeln und Moderatoren, die auf die Einhaltung achteten. Das schnelle Wachstum der Nutzerschaft in Deutschland habe Ende 2014 vereinzelt zu Schwierigkeiten geführt, die Plattform durchgängig zu überwachen und missbräuchliche Nutzung zu ahnden.


Jugendschutzgesetz

SPD will Verbot für Energy-Drinks an Jugendliche

508101 web R by Grey59 pixelio.deGrey59 • pixelio.de Aus der SPD kommen Forderungen nach einem Abgabeverbot von Energy-Drinks an unter 18-Jährige. Energy-Drinks seien nicht für Minderjährige gemacht und sollten ihnen deshalb „nicht verkauft werden dürfen“, sagte die Verbraucherexpertin der SPD-Bundestagsfraktion, Elvira Drobinski-Weiß, der Saarbrücker Zeitung. Mit einer Änderung des Jugendschutzgesetzes solle das Verbot umgesetzt werden.


Energy Drinks

Verkaufsverbot an Jugendliche?

334564 web R B by andi h pixelio.deandi h • pixelio.deDie Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert ein Abgabeverbot für koffeinhaltige Energy Drinks an Minderjährige. „Wir sind der Meinung, dass die Drinks für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind“, wird die Teamleiterin für Ernährung beim vzbv, Sophie Herr, in der Berliner Zeitung zitiert.

E-Zigaretten

Bundesregierung will Verbot durch Jugendschutz

562858 web R by Gisela Peter pixelio.deBundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will den Verkauf von E-Zigaretten an Jugendliche verbieten. Laut Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) kündigte Schwesig Mitte Januar vor dem Bundestagsauschuss für Familie und Jugend eine entsprechende Novelle des Jugendschutzgesetzes an.

Resilienz

„Höchste Zeit, diese kritisch zu bedenken“

Gegen den gegenwärtigen Resilienz-Hype spricht sich der Psychologe Thomas Gebauer aus. Der Experte und Leiter der Hilfsorganisation medico international kritisiert in einem Aufsatz für das evangelische Magazin chrismon (Ausgabe 07/2016, www.chrismon.de) den inflationären Gebrauch des Wortes Resilienz: „Resilienz nun in der Erziehungsberatung, beim Schutz gegen Burn-out, in der Traumabehandlung, in den Ratgeberspalten der Yellow Press.“

Bundeskinderschutzgesetzes

Evaluationsbericht der Bundesregierung

Bericht der Bundesregierung Evaluation des BundeskinderschutzgesetzesAm 1. Januar 2012 trat das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz - BKiSchG) in Kraft. Die Bundesregierung ist verpflichtet, die Wirkungen dieses Gesetzes unter Beteiligung der Länder zu untersuchen und dem Deutschen Bundestag bis zum 31. Dezember 2015 über die Ergebnisse dieser Untersuchung zu berichten.

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

42018

Ausgabe 4-2018

des Jugendschutz-Forum:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

Senden Sie uns Ihre Info's

Sie haben eine Information, möchten auf eine Veranstaltung hinweisen, dann schreiben Sie uns eine Nachricht

Wir nutzen Session-Cookies, um die verschlüsselte Verbindung zwischen Ihnen und unserem Server zu ermöglichen.
Eine weitere Nutzung erfolgt unsererseits nicht. Zur Nutzung der Social-Media-Button lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung O. K.