Jugendschutzgesetz    •    17. Februar 2017

Redaktionelle Änderung in § 9 JuSchG - Alkoholabgabe

Mit dem kürzlich verabschiedeten "Gesetz zur Auflösung der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein und zur Änderung weiterer Gesetze" (Branntweinmonopolverwaltung-Auflösungsgesetz - BfBAG) ist unter anderem das Jugendschutzgesetz (JuSchG) geändert worden.


Kinder- und Jugendhilfe - Reform - SGB VIII    •    17. Februar 2017

Referentenentwurf dem Kanzleramt übermittelt

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat kürzlich einen
Referentenentwurf an das Kanzleramt zur sog.
Frühkoordinierung übermittelt.

Im Paragraphen Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz (§ 14 Absatz 2) soll - abweichend von der bisherigen Regelung, keine Themen oder Handlungsbereiche des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes zu nennen -, die "Medienkompetenz" besonders aufgeführt werden. Der Vorschlag für die Ergänzung in § 14 Abs. 2 SGB VIII lautet: „Von diesen Maßnahmen ist auch die Vermittlung von Medienkompetenz umfasst.“


Jugend und Karneval    •    14. Februar 2017

Die größten Fehler, die Jugendliche machen können

Das Jugendamt des Kreises Heinsberg (NRW) hat eine „Hitliste“ der acht größten Fehler zusammengestellt, die Jugendliche zu Karneval machen können, Im Mittelpunkt stehen Alkohol und Drogen. "Gerade an Karneval gehört den Bestimmungen zum Schutz der Jugend unsere volle Aufmerksamkeit", sagt Brigitte Hocks, Ansprechpartnerin des Kreisjugendamtes für den Jugendschutz, der Rheinischen Post. "Es wäre aber unrealistisch zu glauben, dass man mit einigen wohlmeinenden Slogans Jugendliche vom Alkoholkonsum abhalten kann."


Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)    •    01. Februar 2017

Hassbotschaften und Legal Highs Prüfschwerpunkte im Internetbereich

Hass und Hetze im Netz und Legal Highs – dies waren im Jahr 2016 zwei Themenschwerpunkte der Prüftätigkeit der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Im Rundfunkbereich wurde wie in den Vorjahren eine breite Vielfalt an Genres und Formaten geprüft, darunter auch beliebte Fernsehserien wie „Game of Thrones“ oder Spielfilme wie „Freitag der 13.“. Insgesamt wurden 172 Prüfverfahren abgeschlossen.


Jugendschutz geht zur Schule!    •    31. Januar 2017

Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit

In der Veröffentlichungsreihe „Blickpunkt“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) ist ein neuer Band erschienen. Thema: „Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit“.


Testkäufe in Frankfurt    •    30. Januar 2017

Jugendliche bekommen Alkohol – jedoch nicht mehr so oft!

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau vom 26. Januar haben Jugendliche in Frankfurt weiterhin wenig Schwierigkeit, an alkoholische Getränke zu gelangen. Bei Testkäufen im Auftrag der Stadt kamen die Minderjährigen bei jedem dritten Versuch an die gewünschte Ware. Dennoch zog Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) bei der Vorstellung der Zahlen am Mittwoch ein positives Fazit. Der Politiker verwies auf teilweise wesentlich höhere Quoten in den vergangenen Jahren. (www.fr-online.de)


Testkäufe in Karlsruhe    •    30. Januar 2017

Verkaufspersonal stärker sensibilisieren

Um zu überprüfen, ob die Bestimmungen des Jugendschutzes eingehalten würden, führt das Ordnungs- und Bürgeramt (OA) der Stadt Karlsruhe seit mehreren Jahren Testkäufe mit Jugendlichen durch. Die Jugendlichen würden dabei versuchen, Branntwein oder Zigaretten zu kaufen. Im Jahr 2016 habe es in Karlsruhe 80 Testkäufe gegeben, berichtet die Internetseite www.ka-news.de.


Verbindung von Games und Glückspiel?    •    30. Januar 2017

Erst rein, dann wieder raus – Gauselmann darf nicht Mitglied im BIU sein

Im Dezember des vergangenen Jahres ist die Unternehmensgruppe Gauselmann (Automatenspiele) als Mitglied in den Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) aufgenommen worden. Doch gleich zu Beginn des neuen Jahres 2017 hat der neue Verbandsgeschäftsführer Felix Falk die Trennung von dem Neumitglied bekannt gegeben.

Aufklärung

Das Jugendschutzgesetz ohne Worte

Jugendschutzgesetz ohne Worte image fullBild www.hannover.de MedienserviceUnter dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ hat der Jugendschutz der Landeshauptstadt Hannover einen neuen Infoflyer zum Jugendschutzgesetz herausgebracht.

Der Flyer ist in Form eines Leporellos gefaltet, das Multiplikatoren ermöglicht, das Jugendschutzgesetz ohne schriftliche Erklärungen den Zielgruppen näher zu bringen und mit ihnen ins Gespräch über gesetzliche Bestimmungen zu kommen.


Jugendschutz.net und KJM kritisieren Online-Shops

Keine Alterskontrolle bei "Legal Highs"-Kauf

„Beach Party“, „Crazy Monkey“ oder „Unicorn Magic Dust“ – mit coolen Namen und jugendaffiner Aufmachung werden psychoaktive Substanzen im Internet verherrlicht. Getarnt als Kräutermischungen oder Badesalze sind die gefährlichen Stoffe auch für Minderjährige frei erhältlich. Das rheinland-pfälzische Jugendministerium und die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) machten heute (21.06.) anlässlich der Vorstellung des aktuellen Berichts von jugendschutz.net auf die Gefährlichkeit der sogenannten Legal Highs und deren große Relevanz für den Jugendschutz hin.


Jugendministerkonferenz

Aufbau „zeitgemäßer Strukturen“ im Jugendmedienschutz

Um die gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern im Jugendmedienschutz  besser wahrnehmen zu können, spricht sich die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) für eine stärkere Verzahnung der vorhandenen Strukturen aus. In dem Beschluss „Zukunftsfähige kinder- und jugendpolitische Strukturen im Jugendmedienschutz“ vom 2./3. Juni in Dresden wird dabei ausdrücklich auf den § 14 (Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz) Bezug genommen.Außerdem wurde beschlossen, jugendschutz.net zu einem „jugendpolitischen Kompetenzzentrum für den Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung von digitalen Medien“ weiter zu entwickeln. Ebenfalls soll die Arbeit des I-KiZ (Zentrum für Kinderschutz im Internet) ab 2017 in eine „geeignete eigenständige Trägerschaft“ überführt werden. Jugendschutz.net und I-KiZ sollen kontinuierlich zusammenarbeiten. (jugendschutz-info.de 21.06.2016)

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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