Verbindung von Games und Glückspiel?    •    30. Januar 2017

Erst rein, dann wieder raus – Gauselmann darf nicht Mitglied im BIU sein

Im Dezember des vergangenen Jahres ist die Unternehmensgruppe Gauselmann (Automatenspiele) als Mitglied in den Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) aufgenommen worden. Doch gleich zu Beginn des neuen Jahres 2017 hat der neue Verbandsgeschäftsführer Felix Falk die Trennung von dem Neumitglied bekannt gegeben.

Aufklärung

Das Jugendschutzgesetz ohne Worte

Jugendschutzgesetz ohne Worte image fullBild www.hannover.de MedienserviceUnter dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ hat der Jugendschutz der Landeshauptstadt Hannover einen neuen Infoflyer zum Jugendschutzgesetz herausgebracht.

Der Flyer ist in Form eines Leporellos gefaltet, das Multiplikatoren ermöglicht, das Jugendschutzgesetz ohne schriftliche Erklärungen den Zielgruppen näher zu bringen und mit ihnen ins Gespräch über gesetzliche Bestimmungen zu kommen.


Jugendschutz.net und KJM kritisieren Online-Shops

Keine Alterskontrolle bei "Legal Highs"-Kauf

„Beach Party“, „Crazy Monkey“ oder „Unicorn Magic Dust“ – mit coolen Namen und jugendaffiner Aufmachung werden psychoaktive Substanzen im Internet verherrlicht. Getarnt als Kräutermischungen oder Badesalze sind die gefährlichen Stoffe auch für Minderjährige frei erhältlich. Das rheinland-pfälzische Jugendministerium und die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) machten heute (21.06.) anlässlich der Vorstellung des aktuellen Berichts von jugendschutz.net auf die Gefährlichkeit der sogenannten Legal Highs und deren große Relevanz für den Jugendschutz hin.


Jugendministerkonferenz

Aufbau „zeitgemäßer Strukturen“ im Jugendmedienschutz

Um die gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern im Jugendmedienschutz  besser wahrnehmen zu können, spricht sich die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) für eine stärkere Verzahnung der vorhandenen Strukturen aus. In dem Beschluss „Zukunftsfähige kinder- und jugendpolitische Strukturen im Jugendmedienschutz“ vom 2./3. Juni in Dresden wird dabei ausdrücklich auf den § 14 (Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz) Bezug genommen.Außerdem wurde beschlossen, jugendschutz.net zu einem „jugendpolitischen Kompetenzzentrum für den Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung von digitalen Medien“ weiter zu entwickeln. Ebenfalls soll die Arbeit des I-KiZ (Zentrum für Kinderschutz im Internet) ab 2017 in eine „geeignete eigenständige Trägerschaft“ überführt werden. Jugendschutz.net und I-KiZ sollen kontinuierlich zusammenarbeiten. (jugendschutz-info.de 21.06.2016)


Bund-Länder-Kommission Medienkonvergenz

Bund und Länder wollen den gesetzlichen Jugendmedienschutz an die „konvergente“ Medienrealität anpassen

Medieninhalte sollen zukünftig – unabhängig von ihrem Verbreitungsweg – nach einem einheitlichen System der Altersklassifizierung bewertet werden. Grundlage dafür soll das Schutzniveau des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) sein. Dies ist eine der Kernaussagen in dem jetzt veröffentlichten Bericht der Bund-Länder-Kommission Medienkonvergenz. Dazu soll u.a. im JuSchG ein einheitlicher Medienbegriff verankert werden. (jugendschutz-info.de 21.06.2016)

 


Arbeitshilfe der ajs Baden-Württemberg

Grundrechte im digitalen Raum - Ein Thema für den Jugendschutz

superhero534120klDie digitale Technik entwickelt sich beständig weiter. Realität und computergestützte Wahrnehmung gehen durch neue Anwendungen verstärkt ineinander über, verschränken sich miteinander. Oft basiert Medienhandeln derzeit auf undurchsichtigen Geschäftsbedingungen, bedeutet Tracking und Überwachung und liefert immer neue Daten. Algorithmen berechnen für die Nutzer des Internet, um zum Beispiel personalisierte Werbung auf den Bildschirm zu schicken. Wie steht es dabei mit dem im Grundgesetz verankerten Recht auf Privatsphäre und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung?


Jugendschutz

Zeitung: Bundesfamilienministerin will Bundesprüfstelle zu einer "Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz umbauen"

MSchwesigQuelle • http://www.bmfsfj.deBundesfamilienministerin Manuela Schwesig will ein Gütesiegel für Online-Medien einführen, um Eltern die Orientierung zu erleichtern, welche Produkte für ihre Kinder geeignet sind. "Wir möchten ein neues Gütesiegel entwickeln, mit dem geprüfte Inhalte ausgezeichnet werden können, die kinder- und jugendgerecht sind", sagte Schwesig der "Welt am Sonntag" (22. Mai). Bei Filmen gebe es gute Erfahrungen mit Alterskennzeichnungen. "Diese Orientierung muss es auch für Online-Medien geben." Das Gütesiegel solle im Rahmen der Modernisierung des Jugendmedienschutzes entwickelt werden, kündigte sie an: "Wichtig ist, dass wir die Standards aus dem Offline-Bereich möglichst gut in den Online-Bereich übersetzen." Dazu soll die bisherige Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zu einer Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz umgebaut werden. (jugendschutz-info.de 23.05.2016)

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Jugendschutz

Verschärfte Werbeverbote für Tabakprodukte

Die Bundesregierung hat am 20. März einen Entwurf für ein neues Tabakerzeugnisgesetz auf den Weg gebracht. Damit soll unter anderem jegliche Plakat- oder sonstige Außenwerbung für Tabakprodukte, etwa vor Geschäften, komplett verboten werden. Kinowerbung bei Filmen mit Jugendfreigabe wird durch die geplante Gesetzesänderung ebenfalls untersagt. Diese greift auch für elektronische Zigaretten und die dazugehörigen Nachfüllbehälter.


Änderung Jugendschutzgesetz

Verbot von E-Zigaretten und E-Shishas für Kinder und Jugendliche ab April

Ab April 2016 dürfen E-Zigaretten und E-Shishas weder an Kinder und Jugendliche abgegeben werden, noch darf ihnen der Konsum in der Öffentlichkeit erlaubt werden.


Suchtmittel deutlich unbeliebter

Jugendliche rauchen und trinken weniger

Bei Jugendlichen werden Alkohol und Zigaretten zunehmend unbeliebter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die in Brüssel vorgestellt wurde (15.03.16). Demnach ist der Konsum von Alkohol und Tabak bei 11- bis 15-Jährigen in Europa und Nordamerika seit 2010 deutlich zurückgegangen. Sie ernähren sich aber oft zu schlecht und sind zu dick, berichtet die WHO.


golem.de

Kriminologe gibt Computerspielen eine Mitschuld am Terror

Lange hatte man nichts mehr von Christian Pfeiffer zu Computerspielen gehört. Doch kürzlich hat der niedersächsische Kriminologe einen Zusammenhang hergestellt zwischen Computerspielen und den jüngsten Terroranschlägen. Laut dem Online-Dienst golem.de (It-News für Profis) hat Pfeiffer der Nachrichtenagentur Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt, dass "es durchaus denkbar ist, dass die Attentäter von Paris vor den Anschlägen virtuell das Töten trainierten und sich daran berauscht haben". Konkrete Belege, die diese These irgendwie untermauern, nenne Pfeiffer laut golem.de nicht.

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