Jugendschutz

E-Zigaretten dürfen weiter frei verkauft werden

Die umstrittenen E-Zigaretten (Artikel: Kölner Express) sind nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom November des letzten Jahres keine Arzneimittel. Damit benötigen die nikotinhaltigen Flüssigkeiten, die in den Elektrozigaretten verdampft werden, auch keine Zulassung. E-Zigaretten-Raucher (weiterer Artikel im Kölner Express)  können ihre Genussmittel also weiter frei an Supermarktkassen, in Tabakläden oder im Internet kaufen. Für eine Einstufung als Arzneimittel fehle es aber am therapeutischen Zweck sowie einer positiven gesundheitlichen Wirkung, die ein Medikament normalerweise habe, entschied das Gericht in Leipzig (BVerwG 3 C 25.13 vom 20.11.2014). Es gab damit schon im Herbst 2014 den Klagen einer Ex-Ladenbesitzerin aus Wuppertal sowie von Herstellern von E-Zigaretten in dritter und letzter Instanz Recht.


E-Zigaretten

Einstiegsdroge oder Ausstiegshilfe - Studie soll dies untersuchen

696403 web R B by Dirk Kruse pixelio.deDirk Kruse • Pixelio.deVerführen E-Zigaretten und Co. eher dazu, irgendwann auch zur "echten" Zigarette zu greifen, oder können sie den konventionellen Tabakkonsum bei Jugendlichen eindämmen? Die Frage soll ein Forschungsprojekt des Instituts für Suchtforschung (FH Frankfurt) klären. Der Titel der Studie lautet: "Der Konsum von elektronischen Dampferzeugnissen unter Jugendlichen". Gefördert wird das Projekt vom Bundesgesundheitsministerium.


Für einen starken Kinder- und Jugendschutz in Deutschland

Bildschirmfoto 2015 07 31 um 09.13.56Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und die Landesarbeitsstellen für Kinder- und Jugendschutz haben das Positionspapier »Für einen starken Kinder- und Jugendschutz in Deutschland.« veröffentlicht. Anlass dazu gab der aktuelle Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz zur Verwirklichung des Rechts aller Kinder und Jugendlichen auf ein gutes Aufwachsen mit Medien vom 21./22.05.2015, der am 01. Juli diesen Jahres veröffentlicht wurde (https://www.jfmk.de/pub2015/TOP_7.1.pdf).


Diskotheken stehen unter Anpassungsdruck

681066 web R B by Marco Karch pixelio.deMarco Karch • pixelio.deEine der relevanten Orte, die auch den Jugendschutz tangieren, die Disco, ist in der Krise. Eine alternde Gesellschaft und veränderte Freizeitgewohnheiten (Stichworte: Internet und Computerspiele) führen zu sinkenden Gästezahlen. Vor allem die großen Betriebe mit mehreren Tausend Quadratmetern Fläche, die „Gelddruckmaschinen der 90er-Jahre“, wie die Welt am Sonntag das nannte, haben immer größere Probleme, ihre überdimensionierten Tanzflächen voll zu kriegen. Im ersten Quartal dieses Jahres mussten laut Statistischem Bundesamt 28 Diskotheken und Tanzlokale Insolvenz anmelden, laut der WamS über 55 Prozent mehr als im Vorjahrszeitraum – darunter unter anderem die für Partygänger am Niederrhein beliebte Königsburg in Krefeld.


Google führt Alterskennzeichen für Apps ein

Apps in Googles Play Store werden künftig mit einer Alterskennzeichnung versehen sein. Über die Jugendschutzeinstellungen können Eltern in Deutschland nun Altersbeschränkungen für ihre Kinder festlegen. Eine entsprechende Einordnung für Apps nach dem sogenannten IARC-Standard (International Age Rating Coalition) hatte Google bereits im März angekündigt. Alle Entwickler wurden aufgefordert, eine entsprechende Alterseinstufung anzugeben.


Servicestelle Kinder- und Jugendschutz stellt sich vor

Präventiven Jugendschutz in Sachsen-Anhalt neu gestalten

Team ServicestelleTeam ServicestelleZum 1. Januar 2015 übernahm die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media die Aufgaben des landesweiten Jugendschutzes in Sachsen-Anhalt. Der Fachverband vereint professionelle Kompetenz im Bereich der Pädagogik und gelebte Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Mit der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz und den Projekten „Informationsstelle“ und „Medienkenner“ will fjp>media den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz neu gestalten.


Jugendschutz im Netz

Kinder werden im Netz zur Selbstgefährdung animiert

In Berlin haben Jugendschutz.net  und die Kommission für Jugendmedienschutz http://www.heise.de/newsticker/meldung/kjm-online.de  (KJM) der Medienanstalten ihren Jahresbericht 2014  (PDF-Datei) vorgestellt. Neben Erfolgen bei der Bekämpfung von Kinderpornographie berichteten die Verfasser von erheblichen Problemen, den Jugendschutz im Netz durchzusetzen.


Novellierung des Jugendschutzgesetzes

Demnächst keine E-Zigaretten und E-Shishas mehr für Jugendliche

Die Bundesregierung will die Abgabe und den Konsum von elektronischen Zigaretten und Shishas an Kinder und Jugendliche verbieten. Die Absicht verkündeten Bundesjugendministerin Manuela Schwesigund Bundesernährungsminister Christian Schmidt am Donnerstag (23. April) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat deshalb einen Referentenentwurf zur Änderung des Jugendschutzgesetzes erarbeitet: "Wir müssen die bestehende Gesetzeslücke schließen. Dass Kinder und Jugendliche diese Produkte einfach kaufen und konsumieren können, ist für mich eine unhaltbare Situation", so Manuela Schwesig. Auch die Gefahr durch die nikotin-freien Liquids dürfe nicht unterschätzt werden: "Sie schmecken nach Mango, Schokolade oder Kaugummi - aber was da inhaliert wird, ist alles andere als harmlos."


Jugendschutzgesetz

Referentenentwurf für ein Abgabeverbot von E-Zigaretten in Vorbereitung?

ESBild • AJS-NRWBereits vor einigen Monaten war ein Abgabe- und Konsumverbot von E-Zigaretten und E-Shishas an Jugendliche von der Politik angekündigt worden. Jetzt hat ein Vertreter der Bundesregierung erklärt, dass E-Zigaretten und E-Shishas für Kinder verboten werden sollten.


Rauchen

Jugendliche greifen zur E-Zigarette

In Deutschland nutzen der Bild-Zeitung zufolge rund drei Millionen Menschen E-Zigaretten. Bisher wusste man nicht so genau, wie hoch der Anteil von Jugendlichen ist. Die E-Zigarette ist auch deshalb umstritten, weil sie bei Heranwachsenden zur „Norm“ werden könnte. Nun zeigt nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegel vom 16. April, dass Jugendliche tatsächlich E-Zigaretten benutzen.


Geldspielautomaten

Die Automatenwirtschaft kritisiert Drogenbeauftragte

Fotolia 24591301 XLfrank_90 - Fotolia.comDer Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. spricht sich gegen die Forderung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU) nach einem kompletten Verbot von Geldspielautomaten in Gaststätten aus. „Das ist wenig zielführend im Sinne eines wirksamen Spieler- und Jugendschutzes“, erklärte der Vorstandssprecher des Dachverbandes, Georg Stecker in Berlin. Gleichzeitig fordert der Dachverband einen wirksamen Vollzug der Behörden gegen Scheingastronomie und unkontrollierte Café Casinos.

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