05.11.2018

Ruhrnachrichten (online)

Anti-Mobbing-Projekt hat Blick für das Problem geschärft

Das Lüner Anti-Mobbing-Projekt ist abgeschlossen. Zwei Jahre stand das Thema besonders im Fokus. Nun zogen die Beteiligten ihr Fazit. Zurückblicken konnten die Organisatoren auf zahlreiche einzelne Aktionen, denn das Projekt umfasste 30 verschiedene Angebote: von Fortbildungen, Beratungs- und Informationsveranstaltungen über Theater-, Film- und sonstige Kreativprojekte bis hin zu Plakatkampagnen. Jugendliche lernten, wurden kreativ und reflektierten – alles unter dem großen Thema „Mobbing“. Unter anderem das Thema Cybermobbing nahm dabei eine große Rolle ein. Nach Einschätzung der Organisatoren kamen rund 1160 Jugendliche mit dem Projekt direkt in Kontakt. Die Flyer und Infos bekamen rund 5800 Jugendliche an die Hand.

Zum Artikel auf ruhrnachrichten.de


08.11.2019

DIE WELT (online)

Cybermobbing entlarvt die digitale Hilflosigkeit der Lehrer

bullying 959433 192090 Prozent der Lehrer haben bereits Cybermobbing beobachtet. Doch viele sind überfordert, Schüler im Umgang mit Online-Medien zu schützen, zeigt eine Untersuchung. Die meisten sehen die Verantwortung ohnehin an anderer Stelle.
Es wäre wohl die größte Finanzspritze, die Deutschlands Schulen in Sachen Digitalisierung je gesehen haben. Ab 2019 will der Bund in einem Digitalpakt über die kommenden Jahre fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schulen ausgeben. Eine bessere Ausstattung und vor allem auch eine weitergehende Ausbildung der Lehrer wird von Experten als überfällig bezeichnet.

Zum Artikel auf welt.de


26.10.2018

Thüringen

Ministerium richtet Landespräventionsrat ein

www.thueringen.de Staatssekretär Udo GötzeInnenstaatssekretär Udo Götze unterrichtete am 16. Oktober in einem Zwischenbericht das Kabinett über weitere Maßnahmen zur Gewaltprävention. „Gewalt begegnet uns heute in allen Bereichen und unterschiedlichsten Ausprägungen. Sei es gegen Bürgerinnen und Bürger, gegen Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Kinder, im familiären Umfeld oder gegen Lehrer. Allein die konsequente Verfolgung von Straftaten reicht aber nicht aus. Wir müssen schon im Vorhinein tätig werden, um diese Straftaten zu verhindern“, erklärt Udo Götze. „Es bedarf deshalb weiterer Anstrengungen auf dem Gebiet der Gewaltprävention. Um einen ganzheitlichen Ansatz von Prävention zu fördern, wird das Innenministerium einen Landespräventionsrat einrichten“, berichtet der Innenstaatssekretär.

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12.10.2018

Rheinische Post (online)

54 neue Stellen geplant: NRW will Gewaltprävention an Schulen ausbauen

Mit zusätzlichen Stellen für Gewaltprävention will NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) die Zahl der Straftaten in den Schulen verringern. „Klar ist, dass die Verstärkung der Gewaltprävention zusätzliche Ressourcen erfordert“, schreibt die Ministerin in einem Gastbeitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“. Deshalb seien im Entwurf des Haushaltsplans 2019 erstmals vorsorglich 54 neue zusätzliche Stellen für die Extremismus- und Gewaltprävention vorgesehen.

Zur Meldung auf rp-online.de

 


10.10.2018


ZeitOnline

Gewalt in der Familie: Die Kinder halten die Schläge selbst für richtig

Sogenannte Problemkinder haben oft nur ein Problem: Gewalt. Der Autor von ZeitOnline wurde als Kind selbst geschlagen und versucht nun, seinen Schülern beizustehen.

Wenn ein Vater mehr schlägt als umarmt, mehr schreit als bespricht, macht er es seinen Kindern sehr schwer, ein gesundes Selbst zu entwickeln. Einige meiner Schüler werden von solchen Vätern erzogen. Gewalt in der Familie betrifft Mädchen und Jungen gleichermaßen, aber die Bewältigungsmechanismen sind oft unterschiedlich. Häufig sind es die Jungen, die auffällig oder gar selbst gewalttätig werden. Um ihr Privatleben zu schützen, möchte ich hier aus meinem eigenen Leben erzählen, stellvertretend für diese Jungs, die wir schnell als Problemkinder brandmarken.

Zum Artikel auf zeit.de


08.10.2018

Süddeutsche Zeitung (online)

So kann man sexualisierter Gewalt vorbeugen

Wie lässt sich bevorstehender Missbrauch erkennen und verhindern? Ein Präventionsprogramm aus den USA hat dort, wo es eingesetzt wurde, die Anzahl der Vorfälle halbiert. Statt vom Missbrauch zu erzählen und die Täter beim Namen zu nennen, ziehen sich viele Opfer zurück und schweigen. Spezielle Trainingsprogramme stärken die Opfer und schulen den Blick für mögliche Anzeichen, dass Missbrauch bevorsteht.

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18.06.2018

Rheinische Post

Salafisten: NRW will sich gegen radikalisierte Mütter und Kinder wappnen

Radikalisierte Mütter, die mit ihren Kindern aus Salafisten-Kampfgebieten zurückkehren, sind nach Erkenntnissen des nordrhein-westfälischen Innenministeriums eine wachsende Gefahr. „Da laufen immer mehr Kinder herum, die sind extremistisch, hoch radikalisiert und haben nichts Anderes gelernt“, warnte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag im Düsseldorfer Landtag.

Ein Problem sei, dass der Staat derzeit kaum rechtliche Möglichkeiten habe, etwas über solche Kinder in Erfahrung zu bringen. Derzeit dürfen Minderjährige, die jünger als 14 Jahre sind, nicht überwacht oder vom Verfassungsschutz registriert werden. Reul hat bereits mehrfach angeregt, diese Grenze „ohne Denkverbote“ zu überprüfen.

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11.05.2018

Bundesfamilienministerium

Anti-Mobbing-Profis bereiten sich vor

Am Mittwoch (09.05.) fand eine erste Schulung von rund 60 neuen Anti-Mobbing-Profis statt, die nach den Sommerferien bundesweit an Schulen ihre Arbeit aufnehmen werden. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin. "An nahezu allen Schulen in Deutschland gibt es echte Probleme mit Ausgrenzung. Wenn es Vorfälle von Gewalt und religiösem Mobbing gibt, muss gehandelt werden. Und da brauchen Lehrerinnen und Lehrer auch Unterstützung und Partner, die ihnen den Rücken stärken.“


26.04.2018

zeit.de

Kriminalität an Schulen nimmt zu

In vielen Bundesländern – darunter Niedersachsen – haben Straftaten an Schulen zugenommen. Das zeigen erste Zahlen der Landeskriminalämter. Die Gründe sind noch unklar.
Nach jahrelangem Rückgang nehmen Kriminalität und Gewalt an Schulen in vielen Bundesländern zu. Die Landeskriminalämter (LKA) haben im letzten Jahr einen teils deutlichen Anstieg von Schulstraftaten verzeichnet. Zu den Gründen gibt es noch keine Angaben, bundesweite Zahlen will das Bundeskriminalamt in einigen Wochen vorlegen. Wie auch in den vergangenen Jahren waren die meisten Täter deutsch und männlich.

Zum Artikel auf zeit.de


17.04.2018

Frankfurter Rundschau

Religiöse Gewalt an Schulen: Keiner wird als Rassist geboren

Bildungsexperte Peter Struck erläutert, was religiöse Gewalt an Schulen mit der vernachlässigten Pädagogik zu tun hat.

Zum Artikel auf der fr.de


www.welt.de    •    05. Okt. 2017

Experten beobachten Radikalisierung bei Grundschülern

Bei der Radikalisierungs-Hotline des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge melden sich vermehrt Lehrer und Schulpsychologen, denen Grundschulkinder mit islamistischen Tendenzen auffallen. Diese „Kinder des Salafismus“ seien ein neues Phänomen, das im Lauf der vergangenen Monate häufiger aufgetaucht sei, sagte Florian Endres von der Beratungsstelle Radikalisierung in Nürnberg. „Die meisten Kinder haben ihre Sozialisation aus einem salafistischen Umfeld – sprich: Die Eltern selbst sind bereits radikalisiert.“ Auch wenn es bislang noch Einzelfälle seien, beobachte man dieses Phänomen derzeit genau.

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Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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