23. Präventionstag am 11. und 12. Juni 2018 in Dresden
„Gewalt und Radikalität - Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“

Weitere Informationen finden Sie hier:

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12. Juni 2018
Stop & go. Ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen

Der Parcours und die entsprechenden Methoden werden den Moderatoren/-innen in dieser eintägigen Schulung erläutert. Fachkräfte der Jugendhilfe können den Parcours anschließend kostenlos buchen und tragen lediglich die Transportkosten.

Veranstalter: AJ-Bayern
Veranstaltungsort: München

Pädagogik wirkt! Kinder und Jugendliche zu einem respektvollen Miteinander befähigen

Jahrestagung der ajs am 4. Juli 2018

Medienpädagogik in den stationären und teilstationären Hilfen zur Erziehung

Fachtagung der ajs am 11. &12. Juli 2018


11.05.2018

Bundesfamilienministerium

Anti-Mobbing-Profis bereiten sich vor

Am Mittwoch (09.05.) fand eine erste Schulung von rund 60 neuen Anti-Mobbing-Profis statt, die nach den Sommerferien bundesweit an Schulen ihre Arbeit aufnehmen werden. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin. "An nahezu allen Schulen in Deutschland gibt es echte Probleme mit Ausgrenzung. Wenn es Vorfälle von Gewalt und religiösem Mobbing gibt, muss gehandelt werden. Und da brauchen Lehrerinnen und Lehrer auch Unterstützung und Partner, die ihnen den Rücken stärken.“


Die Ministerin ermutigte das neue Personal: „Sie werden als Anti-Mobbing-Profis jungen Menschen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft vermitteln, um sie gegen menschenfeindliche Ideologien stark zu machen. Schülerinnen und Schüler werden von Ihnen lernen, respektvoll miteinander umzugehen und auch unterschiedliche Auffassungen auszuhalten. Wir brauchen Sie dringend zur Unterstützung vor Ort.“

Das Projekt unterstützt Schulen dabei, Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen, gegen unter anderem religiöses Mobbing vorzugehen und Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern. Im Jahr 2018 stehen dafür 20 Millionen Euro bereit. Damit werden über 170 Anti-Mobbing-Profis an jene Schulen geschickt, die diese Unterstützung gerne annehmen wollen. Das Projekt ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus.

Die vom Bundesfamilienministerium geförderten Jugendmigrationsdienste setzen das Vorhaben vor Ort gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Extremismusprävention und der politischen Bildung um. Sie legen mit den Schulen den konkreten Unterstützungsbedarf fest und erstellen ein Präventionskonzept. Bei der Auswahl der Schulen helfen die Länder, die eng in das Vorhaben eingebunden sind. Auf den Auftakt-Workshop in Berlin heute werden weitere Workshops folgen. Zum Beginn des neuen Schuljahrs werden alle 170 Anti-Mobbing-Profis zu einem Kick-Off zusammenkommen.

Mehr unter https://www.jugendmigrationsdienste.de/jmd-at-school/

Quelle: www.bmfsfj.de

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