27.11.2017

Cybermobbing

Steht das Handyverbot an Bayerns Schulen auf der Kippe?

Nach einem Bericht des „Spiegel“ könnte das gesetzliche Handyverbot bayerischen Schulen demnächst aufgehoben werden. Nach elf Jahren Handyverbot seien viele Lehrer, Eltern und Jugendliche dagegen. Auch in der Politik formiere sich breiter Widerstand. Der Landesschülerrat hat kürzlich ein - noch unveröffentlichtes - Positionspapier verfasst, das er bald dem Kultusministerium zukommen lassen will, begleitet von einer Onlinekampagne gegen das Verbot.

Bayern ist das einzige Bundesland, das eine solche Regelung in seinem Schulgesetz verankert hat (Artikel 56). Bis heute hält das Kultusministerium daran fest, dass der Passus ein "wirksamer Schutz der Schüler" vor Cybermobbing sei.

In dem Papier fordert der Schülerrat "schulintern individuell regelbare Verfahren" zum Umgang mit Handys. Die Schulforen sollen uneingeschränkt entscheiden können, ob sie ein Verbot wollen oder nicht. In den Schulforen stimmen sich Vertreter des Rektorats, der Eltern, Schüler und Lehrer der jeweiligen weiterführenden Schule über verschiedene Fragen ab. (jugendschutz-info.de 27.11.2917)

Quelle: Der Spiegel (www.spiegel.de)