07.06.2018

sueddeutsche.de

Medienrecht: Dauerbaustelle

Ob Live-Streaming auf Youtube, Jugendschutz oder Kontrolle von zu viel Meinungsmacht: Fünf Fälle, in denen die Mediengesetze der digitalen Welt nicht gerecht werden.
Fragt ein Kind, ob es "fernsehen" darf, kann damit vieles gemeint sein: Eine DVD einlegen, streamen oder tatsächlich das, was in der Fernsehzeitung steht. So egal den Kindern ist, woher die Inhalte kommen - für den Jugendschutz ist es das nicht. Der ist ein Beispiel für zersplitterte Kompetenzen im Medienrecht: Im Jugendschutzgesetz, einem Bundesgesetz, geht es um das, was in schönstem VHS-Kassetten-Sprech "Trägermedien" heißt, also heute etwa Filme auf DVD. Für privaten Rundfunk hingegen sind die Länder mit ihrem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag zuständig. Hinzu kommt noch eine EU-Richtlinie, die für audiovisuelle Medien wie das Fernsehen gewisse Mindeststandards vorschreibt.

Zum Artikel auf sueddeutsche.de