03.08.2018

stern.de

Kinder im Schwimmbad verunglückt, weil Eltern mit dem Smartphone beschäftigt waren

In den letzten Wochen mussten in Hamburger Schwimmbädern drei Kinder wiederbelebt werden. Schuld daran waren Eltern, die ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt haben. Ein Hamburger Schwimmbadbetreiber schlägt Alarm.

Wie das "Hamburger Abendblatt" zuerst berichtete, wurden alleine in den letzten Wochen drei Kinder vom Schwimmbadpersonal aus dem Wasser gezogen. Sie mussten reanimiert werden und haben überlebt. In allen drei Fällen hatten Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt. "Das hat in den letzten Jahren stark zugenommen", sagt Bäderland-Sprecher Michael Dietel auf stern-Anfrage. "Selbst, wenn die Eltern nur fünf Meter entfernt sitzen, sind viele von ihnen zu sehr mit dem Smartphone oder Tablet beschäftigt." Eltern hätten auch früher schon Bücher oder Zeitschriften gelesen, während ihre Kinder im Schwimmbad waren, doch das Smartphone sei durch die ständige Erreichbarkeit und das uneingeschränkte Surfen im Internet wesentlich gefährlicher. 

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