06.09.2018

Kinderschutz

Mehr Hinweise auf Kinderpornografie

Beim Bundeskriminalamt (BKA) und den Beschwerdestellen sind 2017 mehr als doppelt so viele Hinweise auf kinderpornografische Inhalt im Internet eingegangen wie im Jahr davor. Wie Zeitungen melden (06. September), gehe dies aus dem jährlichen Bericht des Bundesjustizministeriums hervor, der am 05. September veröffentlicht wurde. Die meisten Hinweise kamen von Bürgern, die sich an Beschwerdestellen etwa der Internetwirtschaft wandten. Bei einem Teil der Hinweise konnte das BKA nicht handeln, etwa weil Inhalte nicht mehr abrufbar waren, der Standort des Servers nicht ermittelt werden konnte oder es keine ausreichende Kooperation mit einem anderen Land gab. Bei den allermeisten (84 Prozent) der verbleibenden 5938 Fälle ging es um Inhalte auf Servern im Ausland.