09.09.2019

Statistisches Bundesamt (online)

Kindeswohlgefährdungen 2018: Jugendämter melden 10 Prozent mehr Fälle

Rund 50 400 betroffene Kinder und Jugendliche

Im Jahr 2018 haben die Jugendämter in Deutschland bei rund 50 400 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Das waren 10 Prozent oder rund 4 700 Fälle mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dies nicht nur der höchste Anstieg, sondern auch der höchste Stand an Kindeswohlgefährdungen seit Einführung der Statistik im Jahr 2012. Insgesamt prüften die Jugendämter rund 157 300 Verdachtsfälle im Rahmen einer Gefährdungseinschätzung.

Zur Pressemitteilung auf destatis.de