Jugendhilfeausgaben

7,7 Milliarden für Jugendhilfe in NRW

710139 web R K B by I vista pixelio.deI vista • pixelio.deIm Jahr 2013 wurden in Nordrhein-Westfalen 7,7 Milliarden Euro für Leistungen und Aufgaben der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Das waren laut Statistischen Landesamt (www.it.nrw.de <http://www.it.nrw.de/> ) 525 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor (plus 7,4 Prozent). Von den Gesamtausgaben in Höhe von 7,7 Milliarden Euro entfielen 4,5 Milliarden Euro auf die Einrichtungen der Jugendhilfe, 8,6 Prozent mehr als im Jahr 2012. Weitere 3,2 Milliarden Euro flossen in die Einzel- und Gruppenhilfe (plus 5,6 Prozent). Der überwiegende Teil (53,5 Prozent) der Ausgaben wurde für den Bereich der Tageseinrichtungen für Kinder aufgewendet. Die Ausgaben im Jahr 2013 lagen hier bei 4,1 Milliarden Euro (plus 9,0 Prozent); ein Jahr zuvor hatte dieser Betrag noch bei 3,8 Milliarden Euro gelegen. Den Schwerpunkt im Bereich der Einzel- und Gruppenhilfen bildeten die Hilfen zur Erziehung, die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, die Hilfen für junge Volljährige sowie die vorläufigen Schutzmaßnahmen. 2013 betrugen die Ausgaben in diesem Bereich 2,3 Milliarden Euro; das waren 84 Millionen Euro mehr (plus 3,8 Prozent) als im Jahr vorher. (ju-info 27.01.2015)


Hochschule

FU in Berlin streicht Studiengang „Kinderrechte“

Die Freie Universität Berlin will einem Bericht des Tagesspiegel (Berlin) zufolge, den Masterstudiengang für „Childhood Studie“ abschaffen. Das habe der zuständige Fachbereich im Januar entschieden. Es soll nur noch ein neuer Jahrgang demnach an der FU lernen können, inwiefern Kinderrechte als Menschenrechte zu begreifen sind und wie man erfolgreich Lobby-Arbeit für Kinder betreibt. Die bisher etwa 150 Absolventen arbeiten vor allem bei freien Trägern. Die Gegnern wollen den Studiengang nicht weiterführen, weil er ihnen nicht ins Konzept passe. (ju-info 24.01.2015)

Flüchtlingskinder

Einreise von unbegleiteten Minderjährigen auf Rekordhoch

refugee 1197027 1920Die Jugendämter in Deutschland haben im vergangenen Jahr so viele Kinder in Obhut genommen wie noch nie. Mit 77.600 Fällen liegt die Zahl deutlich über der aus dem Vorjahr mit 48.059 Fällen. Vor sechs Jahren waren es nicht mal halb so viele (36.343).

Flüchtlingskinder

Zahl unbegleiteter Minderjähriger

Im zweiten Quartal dieses Jahres sind an den deutschen Grenzen sowie Flug- und Seehäfen laut Bundesregierung insgesamt 1.725 unbegleitete Minderjährige durch die Bundespolizei aufgegriffen worden, davon 1.073 an der Grenze zu Österreich.

Jugendhilfestatistik

Anstieg der Verfahren zur Kindeswohlgefährdung um 4,2 %

Die Jugendämter in Deutschland haben im Jahr 2015 rund 129.000 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls eingeleitet. Nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stellt dies einen Anstieg um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar.

Digital-Pakt des Bundesministeriums

Offensive für digitales Lernen - Schüler sollen nicht nur daddeln

Bundesbildungsministerin Johanna Wanke© Presse- und Informationsamt der BundesregierungBundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) präsentiert am Mittwoch (13.10.) eine „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“. „Ich möchte die Schulen in Deutschland fit für die digitale Welt machen. Schüler müssen heute lernen, auch digital zu lernen und zu arbeiten, statt nur zu daddeln“, kündigte sie in der Bild am Sonntag an.

Kinderpornographie

Mehr Hinweise an das Bundeskriminalamt

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat im vergangenen Jahr fünf Prozent mehr Hinweise auf Kinderpornographie im Internet erhalten. Laut einer Meldung in mehreren Tageszeitungen hat die Bundesregierung den Bundestag darüber informiert, dass sich die Zahl der Fälle von 2014 zum Jahre 2015 von 2919 um 145 Hinweise auf 3064 erhöht habe. Dazu kommen noch weitere 95 Hinweise, die an die Beschwerdestellen gemeldet wurden, zum Zeitpunkt der Sichtung durch das BKA aber bereits nicht mehr abrufbar und damit nicht erfassbar waren. (jugendschutz-info.de 12.10.2016

Plakataktion in Mecklenburg-Vorpommern

„Liebe Eltern, legt das Smartphone weg“

smartphone-569076 1280Eine Plakataktion in Mecklenburg-Vorpommern will, dass Eltern weniger aufs Handy schauen und mehr mit ihren Kindern reden. "Erzieherinnen beobachten zunehmend, dass Eltern ihre Kinder abholen, den Blick kaum vom Display lassen und nicht danach fragen, wie der Tag ihrer Kleinen war", stellt Birgit Grämke von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen in Schwerin in Spiegel-Online fest.

Jugendschutz-Hotline

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die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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