12.04.2018

no-hate-speech.de

Leitfaden für Journalisten im Umgang mit Hate Speech im Netz

No Hate Speech 05 10 17 B 1Hate Speech (zu deutsch: Hassrede) ist ein politischer Begriff. Dementsprechend ist die Definition dessen, was darunter zu fassen ist, politisch umkämpft. In Deutschland ist sie zudem keine juristische Kategorie, auch, wenn einige Straftatbestände, besonders der der Volksverhetzung, ihr nahekommen (siehe hierzu auch Abschnitt 4.3). Auch die Kriminalitätsstatistik der Polizei kennt Hate Speech nicht als Kategorie. Zudem ist die Diskussion um Hate Speech in einigen Ländern weiter fortgeschritten als in anderen, unterschiedliche juristische Systeme sanktionieren Hassrede auf unterschiedliche Art und Weise. Deshalb ist es sinnvoll, persönlich und als Redaktion zu definieren, was Hate Speech ist. Denn diese Definition ist Grundlage aller Handlungen gegen Hassrede im journalistischen Alltag. Was als Hate Speech gilt, ist Teil eines politischen Diskurses, den Journalist*innen mitbestimmen können und sollen. Auch innerhalb der Redaktion. Wir als NO HATE SPEECH MOVEMENT denken, dass Hassrede einen nicht zufällig trifft – sie richtet sich vor allem gegen diejenigen, die bereits gesellschaftlich benachteiligt sind oder diejenigen, die sich mit diesen Menschen solidarisch erklären. In Deutschland ist dafür auch der Begriff gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bekannt: Er umfasst Stereotype, Vorurteile und Diskriminierungen gegen Menschen aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermuteten Zugehörigkeit zu einer benachteiligten Gruppe unserer Gesellschaft.
 
Der Leitfaden auf no-hatespeech.de


06.04.2018

faz.net

Kritik an Hilfen für Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch

Es ist eine Erfahrung, die lange nachwirken kann. „Sexualisierte Gewalt in der Kindheit oder Jugend zu erleben, kann Menschen bis ins Erwachsenenalter gesundheitlich beeinträchtigen“, sagt Alex Stern vom Betroffenenrat, dem politischen Fachgremium beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Manche Betroffene entdecken erst Jahre nach dem Missbrauch, welche körperlichen und psychischen Spätfolgen sie zu tragen haben. Oft dauert es lange, bis sie ihr Schweigen brechen oder verschüttete Erinnerungen aufdecken können.
Fachberatungsstellen seien schlecht finanziert, der Beginn einer Psychotherapie kompliziert: Fachleute bemängeln unzureichende Therapieangebote bei sexuellem Missbrauch von Kindern.
 
Zum Artikel auf faz.net


28.03.2018

tagesspiegel.de

Antisemitismus an Schulen - Wer einfache Antworten sucht, wird scheitern

Antisemitische Vorfälle an Schulen zeigen: Eine Pädagogik, die auf Diskriminierung adäquat reagiert, muss mitunter noch wachsen. 

Zum Kommentar auf tagesspiegel.de

 


22.03.2018

Prävention

Bilder auf Tabakwaren dürfen verdeckt werden

Verkäufer von Tabakwaren dürfen Schockbilder und Warntexte auf Zigarettenpackungen mit Steckkarten verdecken. Nach einer in den Medien am 21. März verbreiteten dpa-Meldung gebe es keine rechtliche Grundlage für ein Verbot, entschied das Landgericht Berlin. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen einen Kioskbetreiber geklagt, der Warnhinweise in seinen Verkaufsregalen hinter einem Sichtschutz versteckt. Seit 2016 regelt die sogenannte Tabakerzeugnis-Verordnung, dass Zigarettenpackungen im Verkauf nicht verdeckt sein dürfen. Das Gericht urteilt jedoch, dass diese Vorschrift gesetzlich nicht ausreichend verankert sei. Das Europarecht enthalte nur Vorgaben zu den Warnhinweisen selber, nicht aber zum Verkaufszubehör wie eben Steckkarten. (jugendschutz-info.de 22.02.2018)


16.03.2018

tagesspiegel.de

Medienwandel: Die Videothek stirbt

Weil immer mehr Menschen Filme und Serien im Internet streamen, müssen viele Verleiher aufgeben. Auch in Berlin schließen die meisten Filialen.

Vor zehn Jahren gehörten sie zum festen Bild einer Stadt. In jedem Kiez gab es mindestens zwei von ihnen. Doch nun verschwinden die Videotheken aus dem Stadtbild. Sie sind Opfer des digitalen Wandels. Die Kunden streamen Filme, statt sie im Laden auszuleihen.

Zum Artikel auf tagesspiegel.de


12.03.2018

Gemeinsame Aktion von UBSKM und BAG LJÄ

Informationen über Schutzkonzepte für die Jugendämter

Schutzkonzepte in Einrichtungen und Organisationen sind der Schlüssel im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch. Sie eröffnen betroffenen Kindern und Jugendlichen Wege zu Hilfe, fördern die Prävention und unterstützen Einrichtungen und Organisationen dabei, nicht selbst zum Tatort zu werden.


07.03.2018

Deutsches Jugendinstitut (DJI)

Schulkinder ohne Schutz?

DJI-Studie zeigt, wie es an deutschen Schulen um den Schutz vor sexuellem Missbrauch steht
Vor acht Jahren erschütterten bekannt gewordene Missbrauchsskandale in der Odenwaldschule und am Berliner Canisius-Kolleg die Öffentlichkeit. 2010 haben die Kultusminister daraufhin klare Empfehlungen zur Vorbeugung und Aufarbeitung von Missbrauchsfällen an Schulen ausgegeben und entsprechende Schutzkonzepte eingefordert. Was ist seitdem geschehen, um solche Vergehen zu verhindern?

Zum Artikel auf dji.de


07.03.2018

Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW)

Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland

Das Deutsche Kinderhilfswerk warnt vor einem weiteren Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland. Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass der Anteil der Aufwendungen für die Kinder- und Jugendarbeit an den Gesamtausgaben der Kinder- und Jugendhilfe mit gerade einmal 4,08 Prozent den niedrigsten Wert seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes erreicht hat. Dem Ausgabenanstieg für die Kinder- und Jugendhilfe insgesamt um mehr als 4,4 Milliarden Euro steht für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit nur ein leichter Anstieg der Ausgaben um rund 71,6 Millionen Euro entgegen. Angesichts der wachsenden Herausforderungen für die Kinder- und Jugendarbeit ist diese Entwicklung aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sehr bedenklich.

Zur Pressemitteilung auf dkhw.de


16.02.2018

Deutsche Telekom Stiftung

Stiftungsvorsitzender: Offene Kinder- und Jugendarbeit ist eine gut angelegte Investition

skateboarding 1898291 1920Sorgen um die große Zahl von jungen Menschen ohne große berufliche Perspektiven macht sich der Vorsitzende der Deutschen Telekom Stiftung, Professor Wolfgang Schuster. Schuld daran ist nach Meinung des ehemaligen Oberbürgermeisters von Suttgart unter anderem, dass unser Bildungssystem nicht allen Kindern und Jugendlichen faire Bildungschancen eröffnet. „Die öffentliche Debatte reduziert sich auf die formale Schulbildung, aber Lernen findet nicht nur in der Schule statt“, schreibt Schuster in einem Gastkommentar für die Tageszeitung Die Welt (www.welt.de). Für ihn sind Jugendclubs, Jugendzentren und andere Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit „ganz wichtige Orte für viele Jungen und Mädchen“.


15.02.2018

welt.de

„Gefährliche Lücke im Netzwerdurchsetzungsgesetz, kurz NetzDG“

Das neue Gesetz zu kriminellen Hasskommentaren im Internet schließt Betreiber von Onlinespielen ausdrücklich aus. Experten befürchten, dass vor allem Kinder Gefahren ausgesetzt sind. Die Game-Industrie streitet das ab.

Zum Artikel auf welt.de


15.02.2018

welt.de

Wilde Zockerei um echtes Geld im Kinderzimmer

Weil sich allein mit dem Verkauf von Spiele-Apps nicht genug verdienen lässt, versuchen die Hersteller ihren Kunden durch virtuelle Einsätze Geld aus der Tasche zu ziehen. Gaming wird immer mehr zum Glücksspiel – mit schweren Folgen.

Zum Artikel auf welt.de

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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