22.03.2018

Prävention

Bilder auf Tabakwaren dürfen verdeckt werden

Verkäufer von Tabakwaren dürfen Schockbilder und Warntexte auf Zigarettenpackungen mit Steckkarten verdecken. Nach einer in den Medien am 21. März verbreiteten dpa-Meldung gebe es keine rechtliche Grundlage für ein Verbot, entschied das Landgericht Berlin. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen einen Kioskbetreiber geklagt, der Warnhinweise in seinen Verkaufsregalen hinter einem Sichtschutz versteckt. Seit 2016 regelt die sogenannte Tabakerzeugnis-Verordnung, dass Zigarettenpackungen im Verkauf nicht verdeckt sein dürfen. Das Gericht urteilt jedoch, dass diese Vorschrift gesetzlich nicht ausreichend verankert sei. Das Europarecht enthalte nur Vorgaben zu den Warnhinweisen selber, nicht aber zum Verkaufszubehör wie eben Steckkarten. (jugendschutz-info.de 22.02.2018)


16.03.2018

tagesspiegel.de

Medienwandel: Die Videothek stirbt

Weil immer mehr Menschen Filme und Serien im Internet streamen, müssen viele Verleiher aufgeben. Auch in Berlin schließen die meisten Filialen.

Vor zehn Jahren gehörten sie zum festen Bild einer Stadt. In jedem Kiez gab es mindestens zwei von ihnen. Doch nun verschwinden die Videotheken aus dem Stadtbild. Sie sind Opfer des digitalen Wandels. Die Kunden streamen Filme, statt sie im Laden auszuleihen.

Zum Artikel auf tagesspiegel.de


12.03.2018

Gemeinsame Aktion von UBSKM und BAG LJÄ

Informationen über Schutzkonzepte für die Jugendämter

Schutzkonzepte in Einrichtungen und Organisationen sind der Schlüssel im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch. Sie eröffnen betroffenen Kindern und Jugendlichen Wege zu Hilfe, fördern die Prävention und unterstützen Einrichtungen und Organisationen dabei, nicht selbst zum Tatort zu werden.


07.03.2018

Deutsches Jugendinstitut (DJI)

Schulkinder ohne Schutz?

DJI-Studie zeigt, wie es an deutschen Schulen um den Schutz vor sexuellem Missbrauch steht
Vor acht Jahren erschütterten bekannt gewordene Missbrauchsskandale in der Odenwaldschule und am Berliner Canisius-Kolleg die Öffentlichkeit. 2010 haben die Kultusminister daraufhin klare Empfehlungen zur Vorbeugung und Aufarbeitung von Missbrauchsfällen an Schulen ausgegeben und entsprechende Schutzkonzepte eingefordert. Was ist seitdem geschehen, um solche Vergehen zu verhindern?

Zum Artikel auf dji.de


07.03.2018

Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW)

Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland

Das Deutsche Kinderhilfswerk warnt vor einem weiteren Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland. Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass der Anteil der Aufwendungen für die Kinder- und Jugendarbeit an den Gesamtausgaben der Kinder- und Jugendhilfe mit gerade einmal 4,08 Prozent den niedrigsten Wert seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes erreicht hat. Dem Ausgabenanstieg für die Kinder- und Jugendhilfe insgesamt um mehr als 4,4 Milliarden Euro steht für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit nur ein leichter Anstieg der Ausgaben um rund 71,6 Millionen Euro entgegen. Angesichts der wachsenden Herausforderungen für die Kinder- und Jugendarbeit ist diese Entwicklung aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sehr bedenklich.

Zur Pressemitteilung auf dkhw.de


16.02.2018

Deutsche Telekom Stiftung

Stiftungsvorsitzender: Offene Kinder- und Jugendarbeit ist eine gut angelegte Investition

skateboarding 1898291 1920Sorgen um die große Zahl von jungen Menschen ohne große berufliche Perspektiven macht sich der Vorsitzende der Deutschen Telekom Stiftung, Professor Wolfgang Schuster. Schuld daran ist nach Meinung des ehemaligen Oberbürgermeisters von Suttgart unter anderem, dass unser Bildungssystem nicht allen Kindern und Jugendlichen faire Bildungschancen eröffnet. „Die öffentliche Debatte reduziert sich auf die formale Schulbildung, aber Lernen findet nicht nur in der Schule statt“, schreibt Schuster in einem Gastkommentar für die Tageszeitung Die Welt (www.welt.de). Für ihn sind Jugendclubs, Jugendzentren und andere Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit „ganz wichtige Orte für viele Jungen und Mädchen“.


15.02.2018

welt.de

„Gefährliche Lücke im Netzwerdurchsetzungsgesetz, kurz NetzDG“

Das neue Gesetz zu kriminellen Hasskommentaren im Internet schließt Betreiber von Onlinespielen ausdrücklich aus. Experten befürchten, dass vor allem Kinder Gefahren ausgesetzt sind. Die Game-Industrie streitet das ab.

Zum Artikel auf welt.de


15.02.2018

welt.de

Wilde Zockerei um echtes Geld im Kinderzimmer

Weil sich allein mit dem Verkauf von Spiele-Apps nicht genug verdienen lässt, versuchen die Hersteller ihren Kunden durch virtuelle Einsätze Geld aus der Tasche zu ziehen. Gaming wird immer mehr zum Glücksspiel – mit schweren Folgen.

Zum Artikel auf welt.de


12.02.2018

huffingtonpost.de zum Koalitonsvertrag

Wo bleibt die Jugend?

„Diese Koalition ist so alt, dass es staubt.“ Schon der Name des Koalitionsvertrags ist sperrig: „Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land.” Der Titel, unter den Union und SPD ihre Zusammenarbeit in den kommenden vier Jahren stellen wollen, ist nicht nur wenig griffig, sondern auch nur bedingt glaubwürdig. Denn schaut man auf die Namen, die bislang für das künftige Bundeskabinett gehandelt werden, versprühen diese nicht gerade Fortschrittsgeist. Oder: Dynamik.

Zum Artikel auf hufftingtonpost.de


25.01.2018

taz.de

Der Pädo-Prof - Uni Hannover will interne Untersuchungen

Die Universität Hannover will endlich den Fall Helmut Kentler aufarbeiten: Der Pädophilie-Befürworter war dort 20 Jahre Professor – und hat auch über Sexualerziehung gelehrt. Dass er einvernehmlichen Sex zwischen Kindern und Erwachsenen in Ordnung fand, ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Helmut Kentler, ein früher hoch geschätzter Sexualwissenschaftler brachte Ende der 1960er Jahre in einem Experiment mindestens drei Straßenkinder bei pädophilen Hausmeistern in Berlin unter. Er schrieb sogar das Buch „Leihväter. Kinder brauchen Väter“, in dem er sich mit seinem Versuch brüstet. 1976 ging Kentler dann als Professor für Sozialpädagogik an die Uni Hannover. 20 Jahre lang lehrte der Pädophilie-Befürworter dort. Doch obwohl seine strittigen Positionen bekannt waren, leitete die Uni erst im vergangenen Jahr interne Untersuchungen ein.

Zum Artikel auf taz.de


24.01.2018

spektrum.de

Je mehr Zeit am Smartphone, desto unglücklicher

Jugendliche, die viel Zeit am Smartphone, am Tablet oder am Computer verbringen, sind im Schnitt unzufriedener. Das berichtet ein Team um die Psychologin Jean M. Twenge von der San Diego State University im Fachmagazin "Emotion". Die Wissenschaftler analysierten die Daten einer großen US-amerikanischen Längsschnittstudie, an der mehr als eine Million Teenager in der 8., 10. und 12. Schulklasse teilnahmen. Die Probanden wurden unter anderem zu Techniknutzungsverhalten und Freizeitgestaltung befragt sowie dazu, wie zufrieden sie sich insgesamt mit ihrem Leben fühlten.

Zum Artikel auf spektrum.de

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

42018

Ausgabe 4-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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