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11.05.2018

Komasaufen

Eltern sollen die Kosten für Rettungseinsätze übernehmen

ambulance 2808330Der ostfriesische Landkreis Wittmund will Eltern von betrunkenen Kindern und Jugendlichen für Rettungseinsätze die Rechnung schicken. Dies berichten mehrere Medien, unter anderem die Internetseite www.tag24.de. Dabei gehe es um "besonders eklatante Fälle". Die Aktion solle ein "Signal vor allem an die Eltern" sein, sagte ein Sprecher. Der Landkreis zieht damit die Konsequenz aus den Feiern am 1. Mai. Die Zahl der Einsätze wegen Alkoholkonsums von Minderjährigen sei im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.


17.04.2018

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Präventionskampagne \"Alkohol? Kenn dein Limit.\" der BZgA: 50 Peers informieren bundesweit zu Risiken des Alkoholkonsums

Seit Anfang April sind neue Peers für die Jugendkampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wieder in ganz Deutschland im Einsatz, um Jugendliche dafür zu sensibilisieren, verantwortlich mit Alkohol umzugehen.
Die Kampagnen-Peers sind junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren, die von der BZgA geschult sind, um mit Jugendlichen zur Wirkung und den Risiken des Konsums von Alkohol ins Gespräch zu kommen und Tipps für einen bewussten Umgang zu geben. Jeweils als Zweierteam sind die Peers an Wochenenden dort unterwegs, wo Jugendliche ihre Freizeit verbringen: in Innenstädten und Parks, auf Musikfestivals oder Sportveranstaltungen. Im Jahr 2018 werden die Peers der BZgA-Jugendkampagne voraussichtlich wieder rund 30.000 Jugendliche in ganz Deutschland erreichen.

Zur Pressemitteilung der BZgA


12.03.2018

BZgA-JugendFilmTage 2018

„Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“

Die bundesweite Tour der JugendFilmTage „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 2018 ist gestartet. In 21 Regionen Deutschlands werden sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften bei jugendgerechten Spielfilmen und attraktiven Mitmach-Aktionen über die gesundheitlichen Gefahren der „Alltagsdrogen“ Nikotin und Alkohol informieren. Die JugendFilmTage sind Teil der bundesweiten Jugendkampagnen „rauchfrei!“, „Null Alkohol – Voll Power“ und „Alkohol? Kenn dein Limit.“ der BZgA und werden mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) durchgeführt.

Zum Artikel auf drogenbeauftragte.de


02.01.2018

spiegel.de

2. WHO fordert Werbebeschränkung für Bier

Immer mehr Erwachsene und Kinder sind viel zu dick. Neben mehr Bewegung und Sport fordert die Weltgesundheitsorganisation für Deutschland eine Regulierung von Werbung.

Zum Artikel auf spiegel.de


30.11.2017

fildainfo.de

Mortler besorgt über Anstieg der Klinikaufenthalte wegen “Komasaufens”

Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) hat Konsequenzen aus der bundesweiten Zunahme von Krankenhauseinweisungen wegen “Komasaufens” gefordert. “Wir sollten wachsam bleiben und den Jugendschutz in Kommunen und Ländern rigoros umsetzen. Das bedeutet: Keine Abgabe von alkoholischen Getränken an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, Spirituosen und Hochprozentiges nur an Erwachsene”, sagte Mortler den Zeitungen des “Redaktionsnetzwerks Deutschland” (RND). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden, erstmals seit 2012 wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr kamen bundesweit 22.309 junge Leute völlig betrunken in die Klinik.

Weiter zum Artikel auf fildainfo.de

 

 


30.11.2017

taz.de

Rückkehr des Komasaufen-Trends: Lang lebe der Rausch

Besonders im Osten und auf dem Land saufen sich Jugendliche wieder in die Notaufnahme. Was bleibt dieser Generation auch anderes übrig? Es war die Zeit der Alkopops und Energydrinks. Anfang der Nullerjahre zogen wir als Siebt- und Achtklässler*innen in Scharen auf den Spielplatz hinter dem Schulhof – und gaben uns fett die Kante. Ganz egal ob Jungs oder Mädchen, dick oder dünn, aus armen oder wohlhabenden Familien: Wir alle fanden Gefallen daran, kollektiv an harten Getränken zu nippen und dabei ein bisschen lockerer zu werden.

Zum Artikel auf taz.de

 


27.11.2017

„Komasaufen“

Mediziner: Erwachsene sorgen sich stärker um alkoholisierte Kinder

"Wir beobachten seit einigen Jahren, dass mehr alkoholisierte Kinder und Jugendliche zu uns kommen", sagt Dr. Hans Martin Bosse, Leiter der Kindernotfallambulanz an der Universitätsklinik in Düsseldorf, der „Rheinischen Post“ (www.rp-online.de). Bosse spricht anlässlich der neuen Zahlen aus NRW zum stationären Aufenthalt bei übermäßigem Alkoholkonsum (2016) von zwei Gruppen von Jugendlichen: Einerseits kommen häufiger Minderjährige, die zwar betrunken, aber noch gut ansprechbar sind.


24.11.2017

NRW

Mehr als 5000 Fälle von Jugendlichen mit Alkoholvergiftung

Im Jahr 2016 wurden 5.191 junge Menschen aus Nordrhein-Westfalen im Alter von zehn bis einschließlich 19 Jahren wegen alkoholbedingter Verhaltensstörungen (Psychische und Verhaltensstörungen durch akute Alkoholintoxikation / ICD = F10.0) stationär im Krankenhaus behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren dies 0,5 Prozent mehr Fälle als 2015 (damals: 5 167 Fälle).
 
Zum Artikel auf it.nrw.de


Jugendschutzgesetz    •   14. Aug. 2017

Aktion Jugendschutz Sachsen (ajs) fordert mehr Kontrollen gegen Alkoholverkauf

Das Jugendschutzgesetz soll Kinder und Jugendliche vor gesundheitlichen Schäden durch Alkohol und Zigaretten schützen. Mit Kontrollen versuchen die Ordnungsämter der Kommunen, den Ausschank und Verkauf von Spirituosen und Tabakwaren an Minderjährige zu unterbinden.


Thüringen    •    14. Aug. 2017

Wenige Verstöße gegen Alkoholverbot bei Jugendlichen

Unangekündigte Kontrollen, Testkäufe und Schulbesuche: Beim Thema Jugendschutz in Diskotheken, Kneipen, Supermärkten und Schulen halten sich die registrierten Verstöße in Grenzen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Thüringer Kommunen und Landkreisen ergab.


Sachsen-Anhalt    •    14. Aug. 2017

Suchtexpertin beklagt geringe Zahl von Alkohol-Testkäufen

Aus Sicht der Landesstelle für Suchtfragen wird der Jugendschutz beim Alkoholverkauf in Sachsen-Anhalt deutlich zu selten kontrolliert. "Es gibt viel zu wenig Testkäufe", sagte die Leiterin der Fachstelle, Helga Meeßen-Hühne, der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg.


Jugendschutz    •    19. Mai 2017

Trend zu immer weniger Alkohol unter Jugendlichen geht weiter

Der Alkoholkonsum Jugendlicher geht nach der aktuellen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weiter zurück. So trink durchschnittlich jeder zehnte Befragte zwischen 12 und 17 Jahren einmal in der Woche alkoholische Getränke. Im Jahr 2004 waren es noch mehr als doppelt so viele (21,2 Prozent), wie die BZgA am 18. Mai in Berlin mitteilte.

Unterkategorien

Informationsbeiträge und Nachrichten zur Alkoholprävention

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