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Jugendschutzfilter sind oft zu nachlässig

logo kjmViele Jugendschutzfilter für das Internet haben Lücken. Die größten Defizite zeigen sich bei der Zuverlässigkeit und der Altersdifferenzierung. Das zeigt eine neue Auswertung von jugendschutz.net im Auftrag der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)..Überprüft wurden elf Filter von acht Herstellern. Zuverlässig waren die Filterquoten bei pornografischen Seiten. Bei Gewaltdarstellungen und Rassismus wurde jedoch jedes zweite Angebot falsch behandelt. Mängel gab es auch bei Angeboten wie Foren, Chats und Online-Communities. Keiner der getesteten Filter konnte eventuell gefährdende Beiträge erkennen.

Jugendschutz.net hatte zum neunten Mal für die KJM den Filtertest durchgeführt. Darin enthalten waren auch die Tests der beiden anerkannten Jugendschutzprogramme JusProg und das der Telekom. Diese zeigten zwar niedrigere Fehlerquoten als die meisten anderen Filter, erfüllen aber noch nicht die Erwartungen der KJM.

„Gut funktionierende Filterprogramme sind für den Jugendschutz im Internet unverzichtbar", betont Siegfried Schneider, Vorsitzender der KJM. Immer mehr Kinder und Jugendliche seien mobil und außerhalb elterlicher Einflussmöglichkeiten online. Sie nutzten vor allem globale Plattformen, bei denen deutsche Schutzregelungen nicht greifen. „Eltern brauchen auch technische Unterstützung, um ihre Kinder bestmöglich zu schützen", äußert Schneider und verweist auf brutale Gewaltdarstellungen, mit denen die Terrororganisation Islamischer Staat aktuell Propaganda betreibt. Auf Enthauptungsvideos würden junge Nutzer auch zufällig stoßen, wenn sie sich über Syrien informieren. (ju-info 08.02.2015) www.kjm-online.de

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