27.08.2018

Interview in FAZ

„Computerspiele sind leichter zugänglich als Fußball“

Als im vergangenen Jahr erstmals Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Gamescom in Köln eröffnete, wurde das in der Branche als „Ritterschlag“ gefeiert. Und es stimmt: In Zeiten der sogenannten Killerspiel-Debatten wäre so ein Besuch wohl unmöglich gewesen. Computer- und Videospiele haben einen weiten Weg hinter sich, so viel ist klar. Was früher nur einige wenige Cracks in ihren stillen Stuben interessierte, gilt heute als, Zitat Merkel, „Kulturgut“. Motto der diesjährigen Gamescom, die vom 21. bis zum 25. August dauerte, war daher „Vielfalt gewinnt“. Aber stimmt das? Der Berliner Forscher Christoph Bareither beschäftigt sich mit Spielen und ihrer Akzeptanz in der Gesellschaft.

Zum Interview auf faz.net


15.08.2018

SpiegelOnline

Berliner Studio zeigt erstes Videospiel mit Hakenkreuzen

Die Darstellung verfassungswidriger Symbole in Videospielen war bisher in Deutschland verboten. Das hat sich jetzt geändert. Nur wenige Tage später legt ein Entwicklerstudio das erste Spiel mit Hakenkreuzen vor.

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15.08.2018

FAZ

Deutsche Entwickler können von Computerspiele-Boom nicht profitieren

Der Markt für Computer- und Videospiele wächst rasant – doch die weitaus meisten Spiele kommen aus dem Ausland. Eine Woche vor der Eröffnung von Deutschlands größter Messe für Videospiele, der Gamescom in Köln, kommen aus der deutschen Games-Branche enttäuschende Zahlen. Die deutschen Spieleentwickler drohen im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz auf ihrem Heimatmarkt den Anschluss zu verlieren.

Zum Artikel auf faz.net


16.08.2018

Drogenbeauftragte und BZgA

Gamescom 2018: Mit Videospielen verantwortungsvoll umgehen

Exzessive Mediennutzung birgt gesundheitliche Risiken bis hin zur Sucht

selfie 539481 1920Anlässlich einer der weltweit größten Computerspielmessen, der Gamescom (vom 21. bis zum 25. August in Köln) weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Risiken einer exzessiven Mediennutzung und Videospielsucht hin.


19.07.2018

FAZ

Smartphone bei Gamern beliebter als der Computer

Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland spielen Videospiele. Fast die Hälfte von ihnen sind Frauen. Das erklärt einen neuen Trend. Und lässt den Markt auf inzwischen mehr als 3 Milliarden Euro wachsen. Die Videospielerin sitzt im Jahr 2018 mit ihrem Smartphone in der Sonne. Weiter entfernt vom alten Klischee des Gamers geht es kaum. Die bleichen jungen Männer, die in abgedunkelten Zimmern vor ihren Computern sitzen und dabei kalte Pizza aus Pappkartons essen, sind nun vollends überholt: Mit 18,2 Millionen Spielern hat das Handy den PC als beliebteste Spieleplattform abgelöst.

Zum Artikel auf faz.net


31.07.2018

Frankreich

Handys an Schulen verboten

Das französische Parlament hat ein gesetzliches Handyverbot an Frankreichs Schulen beschlossen. Liberale und Abgeordnete der Regierungspartei La République en Marche stimmten in letzter Lesung in der Nationalversammlung für die Regelung, während Vertreter linker und konservativer Parteien sich enthielten.Die Initiative war ein Wahlkampfversprechen von Präsident Emmanuel Macron. Die Opposition sieht darin eine Scheinlösung. Schon seit 2010 gilt in Frankreich ein Gesetz, das die Handynutzung während des Unterrichts verbietet. Die neue Regelung sieht ein Komplettverbot internetfähiger Geräte wie Handys, Tablets und Smartwatches in allen Räumlichkeiten und bei schulischen Aktivitäten auch außerhalb des Schulgebäudes vor. Ausnahmen gibt es für den Gebrauch für den Unterricht selbst sowie für Kinder mit einer Behinderung. Das Verbot wird an Vorschulen, Grundschulen und weiterführenden Schulen gelten. Es betrifft demnach Kinder und Schüler im Alter von drei bis 15 Jahren. Französische Gymnasien (Lycées) haben die Möglichkeit, ebenfalls ein Handyverbot einzuführen, sind aber nicht dazu verpflichtet. In Deutschland gibt es ein Handyverbot an Schulen bisher nur in Bayern. Dort wird allerdings immer wieder diskutiert, ob das Landesgesetz gekippt werden könnte. Politiker von Grünen, Freien Wählern, AfD, Linke, SPD und FDP halten es nicht mehr für zeitgemäß.

Quellen: Agenturmeldungen von afp und dpa in spiegel.de / rp-online.de / faz.net,

siehe auch Artikel in sueddeutsche.de

 


19.07.2018

ZeitOnline: Smartphonenutzung

"Erstmals geben Tech-Leute zu: Wir haben ein echtes Problem"

Können Smartphones süchtig machen? Ja, sagt der US-Computerwissenschaftler David Levy. Doch statt sie abzuschalten, sollten wir alle aus unserer Techniknutzung lernen. David Levy von der University of Washington in Seattle rief schon vor zwei Jahren in seinem Buch "Mindful Tech" zum bewussteren Umgang mit Technologie auf. Ob uns dabei ausgerechnet die Technologie selbst helfen kann? Darüber haben wir mit dem Computerwissenschaftler gesprochen.

Zum Interview mit David Levy auf zeit.de


17.07.2018

Mitteldeutsche Zeitung

Nach Studie: Spielautomaten-Industrie will Gesetze künftig einhalten

Jürgen Trümper und seine Mitstreiter vom Verein „Arbeitskreis gegen Spielsucht“ waren fast vier Monate auf Achse: Sie fuhren über 15.000 Kilometer, um in mehr als 500 Raststätten und Autohöfen entlang der Autobahnen zu kontrollieren, ob die gesetzlichen Vorgaben zum Schutz von Minderjährigen und Spielern an Geldspielautomaten auch wirklich eingehalten werden. Das Ergebnis der Feldstudie ist ernüchternd: „Der Jugend- und Spielerschutz in diesem Markt ist, wenn überhaupt, nur fragmentarisch vorhanden“, so das Fazit von Trümper. Die Untersuchung hat auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), aufgeschreckt. Eine Selbstverpflichtung der Automatenwirtschaft soll es nun richten.

Zum Artikel auf mz-web.de


stern de

Bis zu 16 Stunden pro Tag am Computer

Pausenloses Videospielen ohne Kontakt zur realen Welt: Für viele ist das eine bloße Disziplinlosigkeit. Doch diese Sichtweise spielt die Sucht herunter. Eine Betroffene erzählt, wie sie in die Sucht rutschte - und einen Ausweg fand. Heute hilft sie anderen Betroffenen. Eine Betroffene erzählt, wie sie süchtig nach Videospielen wurde - und wie sie einen Ausweg fand.

Zum Stern-Artikel


17.07.2018

heise.de

Wie man der Krankheit Computerspielsucht entkommen kann

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Computerspielsucht Mitte Juni als Krankheit anerkannt. Was ändert das für die Betroffenen? "Du bist nicht mehr nur so ein Suchti, sondern du bist suchtkrank", sagt Sarbok-Heyer. "Das hat eine andere Qualität, das hört sich anders an, und das fühlt sich auch anders an." Suchttherapeuten bekämen jetzt Kriterien und Mittel an die Hand, um Betroffenen zu helfen. Suchttherapeut Christian Groß vom Fachverband Medienabhängigkeit sagt: "Das Wichtigste ist, die betroffenen Patienten haben jetzt einen Anspruch auf Behandlung." Zudem werde in die Prävention künftig Geld fließen – aus der Jugendhilfe, von den Kommunen und aus Bundesmitteln. Dazu gehöre auch die Medienkompetenzerziehung an Schulen.

Zum Artikel auf heise.de


13.07.2018

Zeit Online: Hate Speech

User nehmen mehr Hass im Internet wahr

Die Wahrnehmung von Hassrede und Hasskommentaren im Internet hat im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen. Laut einer Forsa-Studie im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW gab die Mehrheit der mehr als 1.000 Befragten (78 Prozent) an, schon einmal Hassrede oder Hasskommentare im Internet gesehen zu haben, zum Beispiel auf Webseiten, in Blogs, in sozialen Netzwerken oder in Internetforen. Zum Vergleich: 2017 waren es 67 Prozent, im Jahr davor 65 Prozent. Die Studie wird seit 2016 erhoben.

Zum Artikel auf zeit.de

Auch: www.medienanstalt-nrw.de

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