12.02.2018

Gesundheit

Videospielsucht in WHO-Katalog aufgenommen

Spielsuchtigromania 1894847 1920Nach Presseberichten wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Sucht nach Videospielen in ihren Katalog von psychischen Krankheiten aufnehmen (siehe u.a. www.aerztezeitung.de; www.welt.de). Im Juni soll der neue Katalog aufgelegt werden. Darauf stützen sich etwa nationale Gesundheitsbehörden und Versicherungen. Die Diagnose „Gaming Disorder“ geht über stundenlanges Spielen hinaus. Vielmehr sind Menschen gemeint, deren Leben durch die Sucht nachhaltig verändert wird und die nicht aufgeben können. Die Aufnahme der Krankheit in den Katalog ist ein erster Schritt, dann will die WHO Richtlinien für Behandlungsmöglichkeiten entwickeln. (jugendschutz-info.de 12.02.2018)


12.02.2018

gamesundbusiness.de

Gesellschaft für Spielerschutz und Prävention (GSP) betreute 950 Spielhallen.

Die Gesellschaft für Spielerschutz und Prävention (GSP) betreute 2017 rund 950 Spielhallen. Durch Schulungen und den Einsatz ihrer 16 Präventionsberater unterstützte sie damit den Spieler- und Jugendschutz in den Filialen. Insgesamt schulte die GSP in Präventionsschulungen mehr als 3.000 Servicekräfte. Kunden sind etwa Admiral, Löwen Play sowie die Spielstationen und Spielstuben der Schmidt Gruppe.

Zum Artikel auf gamesbuisness.de


08.02.2018

Koalitionsvertrag

"Wir werden einen zukunftsfähigen und kohärenten Rechtsrahmen schaffen"

Der gestern (7. Februar) veröffentlichte Text des Koalitionsvertrages zwischen Union und SPD beinhaltet unter anderem einen kurzen Passus zum Thema "Kinder- und Jugendmedienschutz", den wir den Lesern gerne im Wortlaut vorstellen möchten:
 
Auszug aus dem Koalitionsvertrag vom 7. Februar 2018 zwischen CDU, CSU und SPD:
 
889 Kinder- und Jugendmedienschutz
890 Die digitalen Medien eröffnen für Kinder und Jugendliche viele Chancen. Gleichzeitig
891 sind sie ständig und ortsunabhängig ansprechbar und dadurch massiven neuartigen
892 Risiken ausgesetzt. Der Anstieg von Cybermobbing, Grooming und sexualisierter
893 Gewalt, Suchtgefährdung und Anleitung zu Selbstgefährdung im Netz ist besorgnis-
894 erregend. Zeitgemäßer Jugendmedienschutz muss den Schutz von Kindern und Ju-
895 gendlichen vor gefährdenden Inhalten sicherstellen, den Schutz ihrer Persönlich-
896 keitsrechte und ihrer Daten gewährleisten und die Instrumente zur Stärkung der Me-
897 dienkompetenz weiterentwickeln. Daher werden wir einen zukunftsfähigen und kohä-
898 renten Rechtsrahmen – unter Berücksichtigung der kompetenzrechtlichen Zuständig-
899 keiten der Länder – für den Kinder- und Jugendmedienschutz im Jugendmedien-
900 schutzstaatsvertrag und Jugendschutzgesetz schaffen.
901
902 Wir dämmen Interaktionsrisiken ein (z. B. bei Chatfunktionen) und sorgen unter Wah-
903 rung der Kompetenzen der Länder für eine wirkungsvolle Durchsetzung des Kinder-
904 und Jugendmedienschutzes auch gegenüber nicht in Deutschland ansässigen Ange-
905 boten.
 
(jugendschutz-info.de 08.02.2018)


05.02.2018

klicksafe.de

Safer Internet Day 2018: Online „alles unter Kontrolle?!“

sid2018Auch in diesem Jahr ruft die EU-Initiative klicksafe bundesweit wieder Schulen, Unternehmen und Organisationen dazu auf, sich mit eigenen Aktionen, Projekten und Veranstaltungen am internationalen Safer Internet Day zu beteiligen. Weltweit wird der Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet am 6. Februar 2018 in mehr als 100 Ländern veranstaltet. Inhaltlich rückt klicksafe das Thema „Alles unter Kontrolle?!“ in den Fokus. Wie souverän und selbstbestimmt gehen insbesondere Jugendliche mit dem Internet um?

Zum Artikel auf klicksafe.de


05.02.2018

sueddeutsche.de

Handy-Verbot an Bayerns Schulen bleibt vorerst bestehen - soll aber gelockert werden

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle will an einem Runden Tisch klären, wie die bislang strenge Regelung zum Handy-Verbot an bayerischen Schulen nachjustiert werden kann. Die Opposition im Landtag sowie Lehrer- und Elternverbände hatten gefordert, das Handy-Verbot zu lockern. Die SPD-Fraktion im Landtag kündigte an, einen Gesetzesentwurf zur Handynutzung an Bayerns Schulen vorzulegen.

Zum Artikel auf sueddeutsche.de


18.01.2018

Bundesregierung

Staatsministerin Grütters fördert Modernisierung qualitätsvoller Internetangebote für Kinder

I2013 12 17 monika gruettersKulturstaatsministerin Monika Grütters • Foto: Christof Riekenm Rahmen der Initiative „Ein Netz für Kinder“ fördert die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, die Modernisierung qualitativ hochwertiger Internetseiten für Kinder. Kindgerechte Angebote sollen verstärkt auch auf Mobilgeräten genutzt und mehrsprachig angeboten werden können.

Monika Grütters betonte: „Die mediale Welt der Kinder hat sich in den letzten Jahren enorm weiter entwickelt. Es ist daher wichtig, hochwertige Kinderangebote im Netz auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Mit dem Förderprogramm wollen wir dazu beitragen, die hohe Qualität und Vielfalt kindgerechter Internetangebote zu erhalten und zu sichern.“


15.01.2018

huffingtonpost.de

Pornos und Gewaltvideos – wir brauchen dringend ein Handyverbot an Schulen

An den meisten Grundschulen stellt der Handykonsum der Schüler noch kein Problem dar. Die Grundschüler haben in der Regel kein Handy – oder besser gesagt: kein Smartphone. Dies ändert sich schlagartig, sobald aus den Viertklässlern Fünftklässler geworden sind. Dann haben nicht nur vereinzelte Schüler ein Handy, sondern alle. Vor allem auf den Pausenhöfen der weiterführenden Schulen werden die Handys zu einem gravierenden Problem.

Zum Artikel auf huffingtonpost.de


10.01.2018

welt.de

Apple soll sich mehr im KInder- und Jugendschutz engagieren • Der iPhone-Hersteller sieht in seinen Produkten schon viel Kinderschutz

Apple findet, dass die Firma den Schutz von Kindern bereits sehr ernst nimmt: Eltern könnten seit zehn Jahren kontrollieren, wie der Nachwuchs das iPhone nutzt. Zwei Großaktionäre hatten vor „ungewollten negativen Folgen“ gewarnt.

Phone-Hersteller Apple hat seine Strategie zum Schutz von Kindern verteidigt. Die Software der Smartphones erlaube es Eltern schon seit 2008, Anwendungen, Filme oder Spiele ihrer Kinder zu kontrollieren, erklärte der US-Konzern. Man nehme den Kinderschutz sehr ernst und mache sich viele Gedanken darüber, welche Auswirkungen die eigenen Produkte auf Nutzer hätten.


02.01.2018

Neuer KJM-Vorsitzender

Der Jugendmedienschutz im Internet soll besser werden. Software soll es richten

Ab Januar 2018 ist Wolfgang Kreißig der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Wichtiges Ziel seiner Arbeit sieht der Präsident der baden-württembergischen Landesanstalt für Kommunikation (LFK) laut Stuttgarter Zeitung/Suttgarter Nachrichten darin, Smartphones für Sechs- bis Zwölfjährige sicherer zu machen. Dazu fordert er, vorinstallierte Jugendschutz-Software stärker zu nutzen.


20.12.2017

tagesspiegel.de

YouTube: Landesmedienanstalt lässt vier Kanäle sperren

Youtube hat vier Kanäle mit rechtsradikalen Musikvideos auf Betreiben der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MAHSH) in Deutschland gesperrt. Die Videos verstießen gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) und waren zudem strafrechtlich relevant, teilte die Medienanstalt am Montag mit.

Zum Artikel auf tagesspiegel.de


18.12.2017

spiegel.de

Tester für jugendgefährdende Spiele: "Der Traumjob jedes 16-Jährigen"

Mehr als drei Jahre lang hat Niko R. jedes Spiel getestet, das die Bundesprüfstelle als "jugendgefährdend" eingestuft hat. Im Interview erzählt er, was ihn an den Spielen kaltlässt und was ihn am meisten aufregt.

Zum Interview auf spiegel.de

Wir nutzen Session-Cookies, um die verschlüsselte Verbindung zwischen Ihnen und unserem Server zu ermöglichen.
Eine weitere Nutzung erfolgt unsererseits nicht. Zur Nutzung der Social-Media-Button lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung O. K.