Jugendschutz geht zur Schule!    •    31. Januar 2017

Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit

In der Veröffentlichungsreihe „Blickpunkt“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) ist ein neuer Band erschienen. Thema: „Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit“.


Testkäufe in Frankfurt    •    30. Januar 2017

Jugendliche bekommen Alkohol – jedoch nicht mehr so oft!

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau vom 26. Januar haben Jugendliche in Frankfurt weiterhin wenig Schwierigkeit, an alkoholische Getränke zu gelangen. Bei Testkäufen im Auftrag der Stadt kamen die Minderjährigen bei jedem dritten Versuch an die gewünschte Ware. Dennoch zog Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) bei der Vorstellung der Zahlen am Mittwoch ein positives Fazit. Der Politiker verwies auf teilweise wesentlich höhere Quoten in den vergangenen Jahren. (www.fr-online.de)


Testkäufe in Karlsruhe    •    30. Januar 2017

Verkaufspersonal stärker sensibilisieren

Um zu überprüfen, ob die Bestimmungen des Jugendschutzes eingehalten würden, führt das Ordnungs- und Bürgeramt (OA) der Stadt Karlsruhe seit mehreren Jahren Testkäufe mit Jugendlichen durch. Die Jugendlichen würden dabei versuchen, Branntwein oder Zigaretten zu kaufen. Im Jahr 2016 habe es in Karlsruhe 80 Testkäufe gegeben, berichtet die Internetseite www.ka-news.de.


Verbindung von Games und Glückspiel?    •    30. Januar 2017

Erst rein, dann wieder raus – Gauselmann darf nicht Mitglied im BIU sein

Im Dezember des vergangenen Jahres ist die Unternehmensgruppe Gauselmann (Automatenspiele) als Mitglied in den Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) aufgenommen worden. Doch gleich zu Beginn des neuen Jahres 2017 hat der neue Verbandsgeschäftsführer Felix Falk die Trennung von dem Neumitglied bekannt gegeben.

Aufklärung

Das Jugendschutzgesetz ohne Worte

Jugendschutzgesetz ohne Worte image fullBild www.hannover.de MedienserviceUnter dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ hat der Jugendschutz der Landeshauptstadt Hannover einen neuen Infoflyer zum Jugendschutzgesetz herausgebracht.

Der Flyer ist in Form eines Leporellos gefaltet, das Multiplikatoren ermöglicht, das Jugendschutzgesetz ohne schriftliche Erklärungen den Zielgruppen näher zu bringen und mit ihnen ins Gespräch über gesetzliche Bestimmungen zu kommen.


Jugendschutz.net und KJM kritisieren Online-Shops

Keine Alterskontrolle bei "Legal Highs"-Kauf

„Beach Party“, „Crazy Monkey“ oder „Unicorn Magic Dust“ – mit coolen Namen und jugendaffiner Aufmachung werden psychoaktive Substanzen im Internet verherrlicht. Getarnt als Kräutermischungen oder Badesalze sind die gefährlichen Stoffe auch für Minderjährige frei erhältlich. Das rheinland-pfälzische Jugendministerium und die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) machten heute (21.06.) anlässlich der Vorstellung des aktuellen Berichts von jugendschutz.net auf die Gefährlichkeit der sogenannten Legal Highs und deren große Relevanz für den Jugendschutz hin.


Jugendministerkonferenz

Aufbau „zeitgemäßer Strukturen“ im Jugendmedienschutz

Um die gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern im Jugendmedienschutz  besser wahrnehmen zu können, spricht sich die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) für eine stärkere Verzahnung der vorhandenen Strukturen aus. In dem Beschluss „Zukunftsfähige kinder- und jugendpolitische Strukturen im Jugendmedienschutz“ vom 2./3. Juni in Dresden wird dabei ausdrücklich auf den § 14 (Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz) Bezug genommen.Außerdem wurde beschlossen, jugendschutz.net zu einem „jugendpolitischen Kompetenzzentrum für den Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung von digitalen Medien“ weiter zu entwickeln. Ebenfalls soll die Arbeit des I-KiZ (Zentrum für Kinderschutz im Internet) ab 2017 in eine „geeignete eigenständige Trägerschaft“ überführt werden. Jugendschutz.net und I-KiZ sollen kontinuierlich zusammenarbeiten. (jugendschutz-info.de 21.06.2016)


Bund-Länder-Kommission Medienkonvergenz

Bund und Länder wollen den gesetzlichen Jugendmedienschutz an die „konvergente“ Medienrealität anpassen

Medieninhalte sollen zukünftig – unabhängig von ihrem Verbreitungsweg – nach einem einheitlichen System der Altersklassifizierung bewertet werden. Grundlage dafür soll das Schutzniveau des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) sein. Dies ist eine der Kernaussagen in dem jetzt veröffentlichten Bericht der Bund-Länder-Kommission Medienkonvergenz. Dazu soll u.a. im JuSchG ein einheitlicher Medienbegriff verankert werden. (jugendschutz-info.de 21.06.2016)

 


Arbeitshilfe der ajs Baden-Württemberg

Grundrechte im digitalen Raum - Ein Thema für den Jugendschutz

superhero534120klDie digitale Technik entwickelt sich beständig weiter. Realität und computergestützte Wahrnehmung gehen durch neue Anwendungen verstärkt ineinander über, verschränken sich miteinander. Oft basiert Medienhandeln derzeit auf undurchsichtigen Geschäftsbedingungen, bedeutet Tracking und Überwachung und liefert immer neue Daten. Algorithmen berechnen für die Nutzer des Internet, um zum Beispiel personalisierte Werbung auf den Bildschirm zu schicken. Wie steht es dabei mit dem im Grundgesetz verankerten Recht auf Privatsphäre und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung?


Jugendschutz

Zeitung: Bundesfamilienministerin will Bundesprüfstelle zu einer "Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz umbauen"

MSchwesigQuelle • http://www.bmfsfj.deBundesfamilienministerin Manuela Schwesig will ein Gütesiegel für Online-Medien einführen, um Eltern die Orientierung zu erleichtern, welche Produkte für ihre Kinder geeignet sind. "Wir möchten ein neues Gütesiegel entwickeln, mit dem geprüfte Inhalte ausgezeichnet werden können, die kinder- und jugendgerecht sind", sagte Schwesig der "Welt am Sonntag" (22. Mai). Bei Filmen gebe es gute Erfahrungen mit Alterskennzeichnungen. "Diese Orientierung muss es auch für Online-Medien geben." Das Gütesiegel solle im Rahmen der Modernisierung des Jugendmedienschutzes entwickelt werden, kündigte sie an: "Wichtig ist, dass wir die Standards aus dem Offline-Bereich möglichst gut in den Online-Bereich übersetzen." Dazu soll die bisherige Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zu einer Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz umgebaut werden. (jugendschutz-info.de 23.05.2016)

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Jugendschutz

Verschärfte Werbeverbote für Tabakprodukte

Die Bundesregierung hat am 20. März einen Entwurf für ein neues Tabakerzeugnisgesetz auf den Weg gebracht. Damit soll unter anderem jegliche Plakat- oder sonstige Außenwerbung für Tabakprodukte, etwa vor Geschäften, komplett verboten werden. Kinowerbung bei Filmen mit Jugendfreigabe wird durch die geplante Gesetzesänderung ebenfalls untersagt. Diese greift auch für elektronische Zigaretten und die dazugehörigen Nachfüllbehälter.

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

42018

Ausgabe 4-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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