Bund-Länder-Kommission Medienkonvergenz

Bund und Länder wollen den gesetzlichen Jugendmedienschutz an die „konvergente“ Medienrealität anpassen

Medieninhalte sollen zukünftig – unabhängig von ihrem Verbreitungsweg – nach einem einheitlichen System der Altersklassifizierung bewertet werden. Grundlage dafür soll das Schutzniveau des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) sein. Dies ist eine der Kernaussagen in dem jetzt veröffentlichten Bericht der Bund-Länder-Kommission Medienkonvergenz. Dazu soll u.a. im JuSchG ein einheitlicher Medienbegriff verankert werden. (jugendschutz-info.de 21.06.2016)

 


Arbeitshilfe der ajs Baden-Württemberg

Grundrechte im digitalen Raum - Ein Thema für den Jugendschutz

superhero534120klDie digitale Technik entwickelt sich beständig weiter. Realität und computergestützte Wahrnehmung gehen durch neue Anwendungen verstärkt ineinander über, verschränken sich miteinander. Oft basiert Medienhandeln derzeit auf undurchsichtigen Geschäftsbedingungen, bedeutet Tracking und Überwachung und liefert immer neue Daten. Algorithmen berechnen für die Nutzer des Internet, um zum Beispiel personalisierte Werbung auf den Bildschirm zu schicken. Wie steht es dabei mit dem im Grundgesetz verankerten Recht auf Privatsphäre und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung?


Jugendschutz

Zeitung: Bundesfamilienministerin will Bundesprüfstelle zu einer "Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz umbauen"

MSchwesigQuelle • http://www.bmfsfj.deBundesfamilienministerin Manuela Schwesig will ein Gütesiegel für Online-Medien einführen, um Eltern die Orientierung zu erleichtern, welche Produkte für ihre Kinder geeignet sind. "Wir möchten ein neues Gütesiegel entwickeln, mit dem geprüfte Inhalte ausgezeichnet werden können, die kinder- und jugendgerecht sind", sagte Schwesig der "Welt am Sonntag" (22. Mai). Bei Filmen gebe es gute Erfahrungen mit Alterskennzeichnungen. "Diese Orientierung muss es auch für Online-Medien geben." Das Gütesiegel solle im Rahmen der Modernisierung des Jugendmedienschutzes entwickelt werden, kündigte sie an: "Wichtig ist, dass wir die Standards aus dem Offline-Bereich möglichst gut in den Online-Bereich übersetzen." Dazu soll die bisherige Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zu einer Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutz umgebaut werden. (jugendschutz-info.de 23.05.2016)

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Jugendschutz

Verschärfte Werbeverbote für Tabakprodukte

Die Bundesregierung hat am 20. März einen Entwurf für ein neues Tabakerzeugnisgesetz auf den Weg gebracht. Damit soll unter anderem jegliche Plakat- oder sonstige Außenwerbung für Tabakprodukte, etwa vor Geschäften, komplett verboten werden. Kinowerbung bei Filmen mit Jugendfreigabe wird durch die geplante Gesetzesänderung ebenfalls untersagt. Diese greift auch für elektronische Zigaretten und die dazugehörigen Nachfüllbehälter.


Änderung Jugendschutzgesetz

Verbot von E-Zigaretten und E-Shishas für Kinder und Jugendliche ab April

Ab April 2016 dürfen E-Zigaretten und E-Shishas weder an Kinder und Jugendliche abgegeben werden, noch darf ihnen der Konsum in der Öffentlichkeit erlaubt werden.


Suchtmittel deutlich unbeliebter

Jugendliche rauchen und trinken weniger

Bei Jugendlichen werden Alkohol und Zigaretten zunehmend unbeliebter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die in Brüssel vorgestellt wurde (15.03.16). Demnach ist der Konsum von Alkohol und Tabak bei 11- bis 15-Jährigen in Europa und Nordamerika seit 2010 deutlich zurückgegangen. Sie ernähren sich aber oft zu schlecht und sind zu dick, berichtet die WHO.


golem.de

Kriminologe gibt Computerspielen eine Mitschuld am Terror

Lange hatte man nichts mehr von Christian Pfeiffer zu Computerspielen gehört. Doch kürzlich hat der niedersächsische Kriminologe einen Zusammenhang hergestellt zwischen Computerspielen und den jüngsten Terroranschlägen. Laut dem Online-Dienst golem.de (It-News für Profis) hat Pfeiffer der Nachrichtenagentur Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt, dass "es durchaus denkbar ist, dass die Attentäter von Paris vor den Anschlägen virtuell das Töten trainierten und sich daran berauscht haben". Konkrete Belege, die diese These irgendwie untermauern, nenne Pfeiffer laut golem.de nicht.


Energydrinks

Verbot oder eher Aufklärung?

Gerade hat der Bundestag den Verkauf von elektronischen Zigaretten und Shishas beschlossen, da gibt es verstärkt Überlegungen, ein weiteres Produkt für Kinder und Jugendliche zu verbieten: Energydrinks. Man könnte lange darüber streiten, was für die Entwicklung Minderjähriger schädlicher ist: das Rauchen von Inhaltsstoffen für E-Zigaretten oder E-Shishas oder das Trinken von koffeinhaltigen Getränken. Doch die Beantwortung der Frage könnte müßig sein, wenn selbst nikotinfreie Inhaltsstoffe bei E-Zigaretten als jugendungeeignet angesehen werden. Zwangsläufig musste das Thema „Energydrinks“ nach dem Verkaufsverbot für elektronische Zigaretten stärker in den Blick der Politik rücken.


Hass und Hetze im Netz

KJM-Vorsitzender ruft Nutzer dazu auf, Verdachtsfälle zu melden

Anlässlich des Safer Internet Day am 9. Februar 2016, ruft der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) Andreas Fischer dazu auf, gemeinsam gegen Rassismus und Hassbeiträge im Netz zu kämpfen: Hetze im Internet ist kein Kavaliersdelikt. Deshalb fordere ich alle Nutzer auf, Verdachtsfälle nicht zu ignorieren, sondern bei der KJM oder jugendschutz.net zu melden, damit sie geprüft und gegebenenfalls geahndet werden können. Damit können Sie dazu beitragen, das Internet für Kinder und Jugendliche sicherer zu machen“, sagte Fischer am 8. Februar.


Karneval 2016

Jeck feiern – Grenzen respektieren - NRW-Landesstelle Jugendschutz (AJS) gibt Tipps für Karneval

Die Gewalttaten an Silvester haben viele Kinder, Jugendliche und deren Eltern verunsichert. Große Festivitäten mit vielen Menschen, wie der anstehende Straßenkarneval, werden mit Sorge betrachtet. Vielen Eltern fällt es schwer, ihre Kinder – insbesondere ihre Töchter – ohne Einschränkungen feiern zu lassen.

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle NRW e.V. weist darauf hin, dass im anstehenden Feiertrubel jeder seinen Beitrag dazu leisten kann, dass wir friedlich und fröhlich miteinander feiern. Damit Jugendliche sich sicherer fühlen können, hat die Landesstelle für Jugendschutz in einer Pressemitteilung Tipps zusammengestellt. (jugendschutz-info.de 30.01.16)

Gesamte Pressmitteilung


Änderung des Jugendschutzgesetzes

Keine E-Zigaretten mehr für Jugendliche

Elektronische Zigaretten und E-Shichas dürfen künftig nicht mehr an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Der Bundestag hat gestern (28. Januar) einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Konsums von elektronischen Zigaretten und elektronischen Shishas in der vom Familienausschuss geänderten Fassung angenommen.

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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