Energydrinks

Verbot oder eher Aufklärung?

Gerade hat der Bundestag den Verkauf von elektronischen Zigaretten und Shishas beschlossen, da gibt es verstärkt Überlegungen, ein weiteres Produkt für Kinder und Jugendliche zu verbieten: Energydrinks. Man könnte lange darüber streiten, was für die Entwicklung Minderjähriger schädlicher ist: das Rauchen von Inhaltsstoffen für E-Zigaretten oder E-Shishas oder das Trinken von koffeinhaltigen Getränken. Doch die Beantwortung der Frage könnte müßig sein, wenn selbst nikotinfreie Inhaltsstoffe bei E-Zigaretten als jugendungeeignet angesehen werden. Zwangsläufig musste das Thema „Energydrinks“ nach dem Verkaufsverbot für elektronische Zigaretten stärker in den Blick der Politik rücken.


Hass und Hetze im Netz

KJM-Vorsitzender ruft Nutzer dazu auf, Verdachtsfälle zu melden

Anlässlich des Safer Internet Day am 9. Februar 2016, ruft der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) Andreas Fischer dazu auf, gemeinsam gegen Rassismus und Hassbeiträge im Netz zu kämpfen: Hetze im Internet ist kein Kavaliersdelikt. Deshalb fordere ich alle Nutzer auf, Verdachtsfälle nicht zu ignorieren, sondern bei der KJM oder jugendschutz.net zu melden, damit sie geprüft und gegebenenfalls geahndet werden können. Damit können Sie dazu beitragen, das Internet für Kinder und Jugendliche sicherer zu machen“, sagte Fischer am 8. Februar.


Karneval 2016

Jeck feiern – Grenzen respektieren - NRW-Landesstelle Jugendschutz (AJS) gibt Tipps für Karneval

Die Gewalttaten an Silvester haben viele Kinder, Jugendliche und deren Eltern verunsichert. Große Festivitäten mit vielen Menschen, wie der anstehende Straßenkarneval, werden mit Sorge betrachtet. Vielen Eltern fällt es schwer, ihre Kinder – insbesondere ihre Töchter – ohne Einschränkungen feiern zu lassen.

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle NRW e.V. weist darauf hin, dass im anstehenden Feiertrubel jeder seinen Beitrag dazu leisten kann, dass wir friedlich und fröhlich miteinander feiern. Damit Jugendliche sich sicherer fühlen können, hat die Landesstelle für Jugendschutz in einer Pressemitteilung Tipps zusammengestellt. (jugendschutz-info.de 30.01.16)

Gesamte Pressmitteilung


Änderung des Jugendschutzgesetzes

Keine E-Zigaretten mehr für Jugendliche

Elektronische Zigaretten und E-Shichas dürfen künftig nicht mehr an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Der Bundestag hat gestern (28. Januar) einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Konsums von elektronischen Zigaretten und elektronischen Shishas in der vom Familienausschuss geänderten Fassung angenommen.


Trauer um Wolfgang Gernert

Früherer Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder-und Jugendschutz verstorben

59946Prof. Dr. W. Gernert. Foto: LWLDer ehemalige Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ), Prof. Dr. Wolfgang Gernert, ist am 12.Januar im Alter von 78 Jahren in Münster verstorben. Gernert war vor seiner BAJ-Zeit viele Jahre Vorsitzender der Kath. Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in Nordrhein-Westfalen und gleichzeitig von 1987 bis 1989 Vorsitzender der Aktion Jugendschutz (AJS) Landesarbeitsstelle NRW in Köln(heute: Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle NRW e.V.). Vor seiner Wahl in den BAJ-Vorstand war Gernert Schriftleiter der Zeitschrift »Jugendschutz« (Heute: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis).


E-Zigaretten/E-Shishas

„Entwurf zum Jugendschutzgesetz muss ergänzt werden“

Nach der Anhörung im Bundestag zum Verbot von elektronischen Zigaretten und elektronischen Shishas für Jugendliche hat die CDU/CSU-Fraktion eine Ergänzung zum vorgelegten Gesetzentwurf (Änderung des Jugendschutzgesetzes–JuSchG- und des Jugendarbeitsschutzgesetzes-JArbSchG) gefordert. Nach Meinung des jugendpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, und des zuständigen Berichterstatters, Markus Koob, müssen auch herkömmliche Wasserpfeifen, mit denen der Dampf nicht tabakhaltiger Inhaltsstoffe (wie Flüssigkeiten, Kräutermischungen, von Dampfsteinen), für Kinder und Jugendliche verboten werden. Sie sehen in dem Rauchen solcher Produkte eine Gesundheitsgefährdung für die Heranwachsenden. Wie in der Pressemitteilung vom 12. Januar zu lesen ist, wird sich die CDU/CSU-Fraktion „dafür stark machen, dass die Novelle des Jugendschutzgesetzes im parlamentarischen Verfahren ergänzt und verbessert wird“.


Jugendschutz

Abgabeverbot von Energy-Drinks bei Jugendlichen?

Kaum ist das Verbot von E-Zigaretten und E-Shishas für Jugendliche auf den Weg gebracht worden (siehe Gesetzentwurf zur Änderung des Jugendschutzgesetzes, Bundestagsdrucksache 18/6858), mehren sich die Stimmen, die die gleiche Regelung für die Abgabe von Energy-Drinks fordern. Die 18-Altersgrenze vertreten neben der Verbraucherorganisation foodwatch und der Gesellschaft der Europäischen Kinderkardiologen Experten der Weltgesundheitsorganisation, der Verbraucherzentrale Bundesverband sowie Verbraucherschutzpolitiker von SPD und Grünen.

Novelle der Spielverordnung (SpielV)

Mehr Jugendschutz durch technische Sicherung

Seit dem 10. November 2015 gilt nach der Spielverordnung eine neue Regel für das Bereitstellen von Glücksspielautomaten. Nunmehr muss der Gewerbetreibende bereits ab dem ersten Automaten neben der ständigen Aufsicht durch zusätzliche technische Sicherungsmaßnahmen an den Geräten sicherstellen, dass gemäß § 6 Absatz 2 Jugendschutzgesetz (JuSchG) keine Kinder und Jugendlichen spielen können. Wie auf dem Online-Portal der AJS in NRW zu lesen ist (www.ajs.nrw.de), kann diese zusätzliche Sicherungsmaßnahme im Sinne von § 3 Absatz 1 Satz 3 Spielverordnung (SpielV) beispielsweise durch den Einsatz eines verschließbaren Ein-/Ausschalters oder durch ein Abschalten des Gerätes mittels Fernbedienung von der Theke aus genügt werden. (jugendschutz-info.de 30.11.15)


Alkoholprävention

Städte fordern besseren Schutz für Kinder und Jugendliche

Die Städte verlangen von Bund und Ländern eine intensivere Kooperation und Unterstützung bei der Präventionsarbeit gegen den Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen. Welche konkreten Möglichkeiten es dazu gibt, welche sich schon in der Präventionsarbeit bewährt haben und welche Erwartungen sich an Bund und Länder richten, dazu hat der Deutsche Städtetag jetzt ein Positionspapier als Handreichung für die Praxis erarbeitet und veröffentlicht (http://www.staedtetag.de).


E-Zigaretten und E-Shishas

Bundesregierung will Abgabeverbot im Jugendschutzgesetz

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Abgabe und den Konsum von Tabakwaren auf E-Zigaretten und E-Shishas an Jugendliche zu verbieten. Der Beschluss vom 4. November bezieht sich auf den Gesetzentwurf der Bundesfamilienministerin, der schon vor einigen Monaten in Umlauf gebracht worden war (Gesetzentwurf zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Konsums von elektronischen Zigaretten und elektronischen Shishas).


Hilfe zur Erziehung

Jugendämter überprüfen häufiger Kindeswohl

Die Jugendämter in Deutschland überprüfen immer häufiger, ob das Wohl eines Kindes gefährdet ist. Rund 124 000 solcher Verfahren wurden 2014 abgeschlossen. Das waren 7,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am 12. September mitteilte (https://www.destatis.de). Dabei stellten die Fachleute 18 600 Mal eine akute Gefährdung wegen Vernachlässigung, psychischer Misshandlung, physischer Gewalt oder sexuellen Missbrauchs fest. Das war ein Anstieg von 8,2 Prozent innerhalb eines Jahres. In 22 400 Verfahren konnte diese Gefahr nicht ausgeschlossen werden, plus 4,7 Prozent ("latente Kindeswohlgefährdung"). In den meisten Fällen wurde jedoch keine Kindesgefährdung ausgemacht (83 100).

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