23.04.2018

Rheinische Post

Verfassungsschutz NRW will Kinder beobachten

Der NRW-Verfassungsschutz lotet Möglichkeiten aus, künftig auch radikalisierte Kinder unter 14 Jahren zu beobachten. In der islamistischen Szene beginne die Radikalisierung immer früher, heißt es zur Begründung. Das Thema birgt Konfliktpotenzial für die schwarz-gelbe Landesregierung.

Zum Artikel auf rp-online.de


19.04.2018

Bistum Trier

Ich sehe was, was Du nicht siehst - Fachstelle für Kinder- und Jugendschutz stellt Präventionsspiel vor

Praventionsspiel webDr. Stephan Ackermann (links), Bischof des Bistum Trier bei der Präsentation • Quelle: Pressestelle Bistum Trier„Ein Spiel für alle“ soll es sein – das Brettspiel „Ich sehe was, was Du nicht siehst“, das sich mit dem Thema Prävention von sexualisierter Gewalt befasst. Auch wenn sich das Spiel vor allem etwa an Erzieherinnen, Lehrer, Katechetinnen oder in der Jugendarbeit tätige Menschen richtet, ist Birgit Wald, Leiterin der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Bistum Trier, bei der Vorstellung des Spiels am 17. April optimistisch, dass das Spiel auch andere begeistert. Der erste Unterstützer ist schnell gefunden: Bischof Dr. Stephan Ackermann, der das Spiel mit denen anspielt, die es mit konzipiert haben - Studierende der Fachrichtung Kommunikationsdesign an der Hochschule Trier.

Zur Pressemitteilung auf bistum-trier.de


16.04.2018

Frankfurter Rundschau

Hessen: Werbung an Schulen trotz Verbots

Ein Möbelhaus lockte Schüler in Hessen mit Gutscheinen in seine Läden. Die Opposition beklagt nun, dass das gesetzlich verankerte Werbeverbot an Schulen offensichtlich nicht greift. Der Möbelhändler Porta hat an Schulen für sich geworben und Schüler in seine Läden gelockt, um dort einen Fahrradhelm geschenkt zu bekommen. Aus der Sicht von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) war das unzulässige Werbung. SPD, Linke und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sehen in dem Fall den Beleg dafür, dass das im vorigen Sommer im Schulgesetz verankerte Werbeverbot nicht greift.

Zum Artikel auf fr.de



12.04.2018

no-hate-speech.de

Leitfaden für Journalisten im Umgang mit Hate Speech im Netz

No Hate Speech 05 10 17 B 1Hate Speech (zu deutsch: Hassrede) ist ein politischer Begriff. Dementsprechend ist die Definition dessen, was darunter zu fassen ist, politisch umkämpft. In Deutschland ist sie zudem keine juristische Kategorie, auch, wenn einige Straftatbestände, besonders der der Volksverhetzung, ihr nahekommen (siehe hierzu auch Abschnitt 4.3). Auch die Kriminalitätsstatistik der Polizei kennt Hate Speech nicht als Kategorie. Zudem ist die Diskussion um Hate Speech in einigen Ländern weiter fortgeschritten als in anderen, unterschiedliche juristische Systeme sanktionieren Hassrede auf unterschiedliche Art und Weise. Deshalb ist es sinnvoll, persönlich und als Redaktion zu definieren, was Hate Speech ist. Denn diese Definition ist Grundlage aller Handlungen gegen Hassrede im journalistischen Alltag. Was als Hate Speech gilt, ist Teil eines politischen Diskurses, den Journalist*innen mitbestimmen können und sollen. Auch innerhalb der Redaktion. Wir als NO HATE SPEECH MOVEMENT denken, dass Hassrede einen nicht zufällig trifft – sie richtet sich vor allem gegen diejenigen, die bereits gesellschaftlich benachteiligt sind oder diejenigen, die sich mit diesen Menschen solidarisch erklären. In Deutschland ist dafür auch der Begriff gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bekannt: Er umfasst Stereotype, Vorurteile und Diskriminierungen gegen Menschen aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermuteten Zugehörigkeit zu einer benachteiligten Gruppe unserer Gesellschaft.
 
Der Leitfaden auf no-hatespeech.de


06.04.2018

faz.net

Kritik an Hilfen für Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch

Es ist eine Erfahrung, die lange nachwirken kann. „Sexualisierte Gewalt in der Kindheit oder Jugend zu erleben, kann Menschen bis ins Erwachsenenalter gesundheitlich beeinträchtigen“, sagt Alex Stern vom Betroffenenrat, dem politischen Fachgremium beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Manche Betroffene entdecken erst Jahre nach dem Missbrauch, welche körperlichen und psychischen Spätfolgen sie zu tragen haben. Oft dauert es lange, bis sie ihr Schweigen brechen oder verschüttete Erinnerungen aufdecken können.
Fachberatungsstellen seien schlecht finanziert, der Beginn einer Psychotherapie kompliziert: Fachleute bemängeln unzureichende Therapieangebote bei sexuellem Missbrauch von Kindern.
 
Zum Artikel auf faz.net


28.03.2018

tagesspiegel.de

Antisemitismus an Schulen - Wer einfache Antworten sucht, wird scheitern

Antisemitische Vorfälle an Schulen zeigen: Eine Pädagogik, die auf Diskriminierung adäquat reagiert, muss mitunter noch wachsen. 

Zum Kommentar auf tagesspiegel.de

 


22.03.2018

Prävention

Bilder auf Tabakwaren dürfen verdeckt werden

Verkäufer von Tabakwaren dürfen Schockbilder und Warntexte auf Zigarettenpackungen mit Steckkarten verdecken. Nach einer in den Medien am 21. März verbreiteten dpa-Meldung gebe es keine rechtliche Grundlage für ein Verbot, entschied das Landgericht Berlin. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen einen Kioskbetreiber geklagt, der Warnhinweise in seinen Verkaufsregalen hinter einem Sichtschutz versteckt. Seit 2016 regelt die sogenannte Tabakerzeugnis-Verordnung, dass Zigarettenpackungen im Verkauf nicht verdeckt sein dürfen. Das Gericht urteilt jedoch, dass diese Vorschrift gesetzlich nicht ausreichend verankert sei. Das Europarecht enthalte nur Vorgaben zu den Warnhinweisen selber, nicht aber zum Verkaufszubehör wie eben Steckkarten. (jugendschutz-info.de 22.02.2018)


16.03.2018

tagesspiegel.de

Medienwandel: Die Videothek stirbt

Weil immer mehr Menschen Filme und Serien im Internet streamen, müssen viele Verleiher aufgeben. Auch in Berlin schließen die meisten Filialen.

Vor zehn Jahren gehörten sie zum festen Bild einer Stadt. In jedem Kiez gab es mindestens zwei von ihnen. Doch nun verschwinden die Videotheken aus dem Stadtbild. Sie sind Opfer des digitalen Wandels. Die Kunden streamen Filme, statt sie im Laden auszuleihen.

Zum Artikel auf tagesspiegel.de


12.03.2018

Gemeinsame Aktion von UBSKM und BAG LJÄ

Informationen über Schutzkonzepte für die Jugendämter

Schutzkonzepte in Einrichtungen und Organisationen sind der Schlüssel im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch. Sie eröffnen betroffenen Kindern und Jugendlichen Wege zu Hilfe, fördern die Prävention und unterstützen Einrichtungen und Organisationen dabei, nicht selbst zum Tatort zu werden.


07.03.2018

Deutsches Jugendinstitut (DJI)

Schulkinder ohne Schutz?

DJI-Studie zeigt, wie es an deutschen Schulen um den Schutz vor sexuellem Missbrauch steht
Vor acht Jahren erschütterten bekannt gewordene Missbrauchsskandale in der Odenwaldschule und am Berliner Canisius-Kolleg die Öffentlichkeit. 2010 haben die Kultusminister daraufhin klare Empfehlungen zur Vorbeugung und Aufarbeitung von Missbrauchsfällen an Schulen ausgegeben und entsprechende Schutzkonzepte eingefordert. Was ist seitdem geschehen, um solche Vergehen zu verhindern?

Zum Artikel auf dji.de


07.03.2018

Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW)

Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland

Das Deutsche Kinderhilfswerk warnt vor einem weiteren Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland. Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass der Anteil der Aufwendungen für die Kinder- und Jugendarbeit an den Gesamtausgaben der Kinder- und Jugendhilfe mit gerade einmal 4,08 Prozent den niedrigsten Wert seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes erreicht hat. Dem Ausgabenanstieg für die Kinder- und Jugendhilfe insgesamt um mehr als 4,4 Milliarden Euro steht für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit nur ein leichter Anstieg der Ausgaben um rund 71,6 Millionen Euro entgegen. Angesichts der wachsenden Herausforderungen für die Kinder- und Jugendarbeit ist diese Entwicklung aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sehr bedenklich.

Zur Pressemitteilung auf dkhw.de

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