12.02.2018

huffingtonpost.de zum Koalitonsvertrag

Wo bleibt die Jugend?

„Diese Koalition ist so alt, dass es staubt.“ Schon der Name des Koalitionsvertrags ist sperrig: „Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land.” Der Titel, unter den Union und SPD ihre Zusammenarbeit in den kommenden vier Jahren stellen wollen, ist nicht nur wenig griffig, sondern auch nur bedingt glaubwürdig. Denn schaut man auf die Namen, die bislang für das künftige Bundeskabinett gehandelt werden, versprühen diese nicht gerade Fortschrittsgeist. Oder: Dynamik.

Zum Artikel auf hufftingtonpost.de


25.01.2018

taz.de

Der Pädo-Prof - Uni Hannover will interne Untersuchungen

Die Universität Hannover will endlich den Fall Helmut Kentler aufarbeiten: Der Pädophilie-Befürworter war dort 20 Jahre Professor – und hat auch über Sexualerziehung gelehrt. Dass er einvernehmlichen Sex zwischen Kindern und Erwachsenen in Ordnung fand, ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Helmut Kentler, ein früher hoch geschätzter Sexualwissenschaftler brachte Ende der 1960er Jahre in einem Experiment mindestens drei Straßenkinder bei pädophilen Hausmeistern in Berlin unter. Er schrieb sogar das Buch „Leihväter. Kinder brauchen Väter“, in dem er sich mit seinem Versuch brüstet. 1976 ging Kentler dann als Professor für Sozialpädagogik an die Uni Hannover. 20 Jahre lang lehrte der Pädophilie-Befürworter dort. Doch obwohl seine strittigen Positionen bekannt waren, leitete die Uni erst im vergangenen Jahr interne Untersuchungen ein.

Zum Artikel auf taz.de


24.01.2018

spektrum.de

Je mehr Zeit am Smartphone, desto unglücklicher

Jugendliche, die viel Zeit am Smartphone, am Tablet oder am Computer verbringen, sind im Schnitt unzufriedener. Das berichtet ein Team um die Psychologin Jean M. Twenge von der San Diego State University im Fachmagazin "Emotion". Die Wissenschaftler analysierten die Daten einer großen US-amerikanischen Längsschnittstudie, an der mehr als eine Million Teenager in der 8., 10. und 12. Schulklasse teilnahmen. Die Probanden wurden unter anderem zu Techniknutzungsverhalten und Freizeitgestaltung befragt sowie dazu, wie zufrieden sie sich insgesamt mit ihrem Leben fühlten.

Zum Artikel auf spektrum.de


24.01.2018

sueddeutsche.de

Sind Smartphones vielleicht doch ein Problem?

Diese neue Technologie ist gefährlich. Auf der Straße, in Konferenzen, sogar im Bett: Niemand achtet mehr auf seine Mitmenschen, alle starren nur noch nach unten. Das Ding in unseren Händen verschlingt unsere gesamte Aufmerksamkeit. Für unsere Umgebung haben wir keinen Blick mehr übrig. Der technologische Fortschritt macht uns krank.

Klingt übertrieben? Vielleicht glauben Sie ja einem Experten, der beschreibt, wie selbst unser Familienleben leidet: "Ein Mann setzt sich an den Frühstückstisch, und statt mit seiner Frau oder seinen Kindern zu reden, versteckt er sich hinter einer Art Bildschirm voller Klatsch und Tratsch aus aller Welt." Zurecht nennt Charles Cooley das ein "seltsames Verhalten".

Zum Artikel auf sueddeutsche.de


23.01.2018

BAJ zu den Koalitionsverhandlungen

Wo bleibt die Jugend?

»Wir erwarten von SPD und CDU/CSU in den anstehenden Koalitionsverhandlungen deutliche Aussagen und Vereinbarungen zur künftigen Jugendpolitik. Die gesamte Perspektive auf die Jugend muss dringend gestärkt werden. Im Sondierungsergebnis sucht man nach wirklich neuen Akzenten wie nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Eine ausschließlich auf die Familienpolitik und die Kindheitsphase konzentrierte Politik greift zu kurz.« So äußerte sich der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) e.V. Prof. Dr. Bruno W. Nikles gegenüber der Presse.


22.01.2018

Sondierungsgespräche

„Kaum zu glauben, aber wahr!“ Hurrelmann erfreut über den bildungspolitischen Durchbruch

KlausHurrelmann Copyright HertieSchoolofGovernanceklKlaus Hurrelmann © Hertie School of GovernanceNach Meinung von Klaus Hurrelmann sind in dem Protokoll über die Sonderierungsgespräche von CDU/CSU und SPD „zentrale Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Forschung“ zu den familien- und bildungspolitischen Beschlüsse berücksichtigt. „Kaum zu glauben, aber wahr: Politiker berücksichtigten zentrale Ergebnisse der Kinder- und Jugendforschung. Endlich wird die Jugend gestärkt, Benachteiligung abgebaut.“ Dieser Paradigmenwechsel sei um so bemerkenswerter, weil seiner Erfahrung nach fachliche Erkenntnisse lange brauchen, um in den „politischen Entscheidungsprozess“ einzufließen, schreibt der anerkannte Sozial- und Bildungswissenschaftler in einem Gastbeitrag für „Zeit-Online“ (www.zeit.de).


18.01.2018

Unabhängiger Beauftragter

„Deutschland braucht ein Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz!“

Roerig4 300dpiJohannes-Wilhelm Röhrig • Foto: Christine Frenzl Anlässlich der aktuellen Sondierungsgespräche zu einer Neuauflage der Großen Koalition appelliert der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, an Parteivorsitzende und Unterhändler:

„Alle drei Parteien, die aktuell Sondierungsgespräche führen, haben sich im Bundestags-wahlkampf explizit zu einem besseren Kinder- und Jugendschutz, gerade vor sexueller Ge-walt, bekannt. Sowohl CDU, CSU als auch SPD äußerten im August 2017, unmittelbar vor der Bundestagswahl, ihren politischen Willen, Prävention, Aufarbeitung und Hilfen für Betroffe-ne sexualisierter Gewalt zu stärken und das Amt einer/eines Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs zu sichern. Dies sollte jetzt nicht vergessen werden.“

Zum Artikel auf beauftragter-missbrauch.de


18.01.2018

Elternratgeber FLIMMO

Aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema „Kinder & Youtube

Die Ausgabe 1/2018 des Elternratgebers „FLIMMO“ setzt sich mit den Fragen auseinander, welche Funktionen YouTube und andere Videoplattformen haben und mit welchen Möglichkeiten, aber auch Risiken sie verbunden sind.


18.10.2018

TH Nürnberg

Resilienz und Identität von Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärken

Im Forschungsprojekt "ResIdent" entwickelt ein Team der TH Nürnberg ein Seminarkonzept für Fachkräfte der sozialen Arbeit

Die Flüchtlingssituation, Terroranschläge, soziale Ungleichheit – die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen haben auf Jugendliche und junge Erwachsene einen erheblichen Einfluss.


15.01.2018

KJug 1/2018

Ritzen Schnippeln Cutten – Selbstverletzendes Verhalten Jugendlicher

Selbstverletzendes Verhalten durch Ritzen der Haut an Armen und Beinen ist kein neues Thema, aber durch die Darstellung in den sozialen Netzwerken hat sich der Fokus verschoben. Konnte man früher diese Art der Selbstverletzung nur gelegentlich unmittelbar sehen, werden heutzutage ganze Internetseiten und Foren mit Bildern und Anleitungen zur Selbstverletzung gefüllt. Doch wieso fügen sich junge Menschen solche Verletzungen zu?


08.01.2018

Schweiz

Wie wird man Testkäufer?

Stiftung Jugendsozialwerk buhlt um interessierte Jugendliche

Die Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz Baselland kümmert sich darum, dass beim Kauf von Alkohol und Tabak der Jugendschutz eingehalten wird. Dafür braucht es Testkäufer. Doch wie kommt man zu diesem Job?

Sie stellen das Verkaufspersonal von Läden und Shops, die Alkohol und Tabak anbieten, auf die Probe – im Auftrag des kantonalen Pass- und Patentbüros sowie der Gesundheitsförderung Baselland. Und sie tragen dazu bei, dass der Jugendschutz eingehalten wird: jugendliche Testkäuferinnen und -käufer.

Zum Artikel auf basellandschaftlichezeitung.de

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

Senden Sie uns Ihre Info's

Sie haben eine Information, möchten auf eine Veranstaltung hinweisen, dann schreiben Sie uns eine Nachricht

Wir nutzen Session-Cookies, um die verschlüsselte Verbindung zwischen Ihnen und unserem Server zu ermöglichen.
Eine weitere Nutzung erfolgt unsererseits nicht. Zur Nutzung der Social-Media-Button lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung O. K.