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17.11.2016

Drogenkonsum bei Jugendlichen

Kiffen in, Trinken und Rauchen weniger attraktiv

Alkohol und Zigaretten sind für Jugendliche weniger wichtig, Cannabis hingegen wird immer beliebter. Das geht aus der Drogenstudie "MoSyD" hervor, die am Montag (14.11.2016) in Frankfurt vorgestellt wurde. Das "Centre for Drug Research" der Goethe-Universität befragte dafür seit 2002 im Auftrag des städtischen Drogenreferats jährlich mehr als 1000 Schüler zwischen 15 und 18 Jahren in Frankfurt zu ihren Erfahrungen mit legalen und illegalen Drogen.

30.11.2015

Weniger Alkohol, mehr Cannabis an Schulen

Schüler trinken weniger Alkohol und rauchen weniger Zigaretten – dafür steigt ihr Cannabis-Konsum. Das sind einige Ergebnisse einer Drogentrendstudie in Frankfurt/Main, über die die Tageszeitung Die Welt am 23. November berichtete. Der regelmäßige Konsum von Alkohol und Zigaretten sei wie schon im Vorjahr weiter gesunken und auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen, hieß es. Mit einem Anteil von neun Prozent der befragten Schüler habe der häufige Gebrauch von Cannabis (mindestens zehnmal pro Monat) hingegen den Höchststand erreicht. Das Centre for Drug Research befragt im Auftrag des Drogenreferats seit 13 Jahren Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Im Jahr 2014 nahmen 1555 Schüler von 28 Schulen teil.


26.05.2015

Die Drogenbeauftragte

Drogen- und Suchtbericht 2015 der Bundesregierung

drogenberichtDie Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat den Drogen- und Suchtbericht 2015 vorgestellt. Der Bericht gibt die aktuellen Daten und Fakten sowie die Entwicklungen der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung im Jahr 2014 wieder. In ihrem ersten Amtsjahr ist nach Meinung von Mortler viel geschehen. „Ich will einen aktiven Gesundheitsschutz, von der Prävention über Beratung bis zur Behandlung. Wir haben in 2014 viele positive Auswirkungen der Politik der vergangenen Jahre verzeichnet. Beispielhaft möchte ich die Bereiche Alkohol und Tabak anführen, wo wir gute Ergebnisse gerade bei Kindern und Jugendlichen vorweisen können. Erstmals lag in 2014 die Raucherquote bei Kindern und Jugendlichen unter 10 Prozent. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund von Alkoholvergiftungen ging zurück. Aber es gab auch problematische Entwicklungen, die wir nicht ausblenden, sondern für deren Lösungen wir intelligente neue Wege anbieten“, stelle die Drogenbeauftragte fest. Über die Gefahren der E-Zigaretten und E-Shishas, besonders für Kinder und Jugendliche, will die Drogenbeauftragte weiter aufklären, ebenso über die neuen Suchtformen wie zum Beispiel „Computerspielsucht“, „Glückspielsucht“ und „Internetabhängigkeit“. Mortler bekräftigte, dass die Bundesregierung weiter auf Prävention und Behandlung statt auf erhobenen Zeigefinger und Strafe setzen will. „Wir bleiben bei unseren erfolgreichen vier Säulen in der Drogen- und Suchtpolitik: Prävention, Beratung und Behandlung, Schadensminimierung und gesetzliche Maßnahmen zur Angebotsreduzierung.“ (jugendschutz-info.de 26.05.2015) Der Bericht steht unter www.drogenbeauftragte.de.

Diskussion über Legalisierung

„Cannabis-Konsum schädigt schwer“

16047863 sQuelle Drei-W-VerlagDer Suchtmediziner Professor Rainer Thomasius vom Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf ist strikt gegen eine Legalisierung von Cannabis. Sie könne sich negativ auf den Konsum der Jugendlichen auswirken, sagte Thomasius in einem Interview mit der Zeitschrift stern. Der Forschungsstand zeige eindeutig, dass Cannabis zu schweren Gesundheits- und Sozialschäden führen kann. Das gilt sicherlich in Abhängigkeit davon, wie viel von dieser Substanz konsumiert wird und in welchem Lebensalter.

Kritikern des Verbots von Cannabis hielt Thomasius vor, dass sie das große Wissen aus der Forschung zum Teil ignorierten. Es gebe „sehr langfristige Untersuchungen“, in denen eine große Zahl heute Erwachsener bis zu 40 Jahre lang beobachtet wurde. Sie zeigten, dass diejenigen, die früh in den Cannabis-Konsum eingestiegen sind, bereits im jungen Erwachsenenalter Intelligenzdefizite von sieben bis acht IQ-Punkten aufwiesen. Das mag wenig erscheinen, tatsächlich wirkt es sich bei durchschnittlich Intelligenten aber bereits als Lernstörung aus. (Das vollständige Interview können Sie unter www.stern.de lesen)

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