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24.01.2015

Eckpunktepapier

Novelle zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

logo kjmDie Länder wollen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) novellieren. Zur Diskussion ist von den Ländern ein Eckpunktepapier veröffentlicht worden. Der Jugendschutz im privaten Rundfunk und in Telemedien (Internet) soll auf eine „verlässliche Basis“ gestellt werden, heißt es in dem Papier. So sollen beispielsweise die anerkannten Jugendschutzprogramme, mit denen Kinder und Jugendliche vor jugendgefährdenden Inhalten geschützt werden können, „zukunftsfähig“ ausgestaltet werden.

www.kjm-online.de

Diskussion über Legalisierung

„Cannabis-Konsum schädigt schwer“

16047863 sQuelle Drei-W-VerlagDer Suchtmediziner Professor Rainer Thomasius vom Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf ist strikt gegen eine Legalisierung von Cannabis. Sie könne sich negativ auf den Konsum der Jugendlichen auswirken, sagte Thomasius in einem Interview mit der Zeitschrift stern. Der Forschungsstand zeige eindeutig, dass Cannabis zu schweren Gesundheits- und Sozialschäden führen kann. Das gilt sicherlich in Abhängigkeit davon, wie viel von dieser Substanz konsumiert wird und in welchem Lebensalter.

Kritikern des Verbots von Cannabis hielt Thomasius vor, dass sie das große Wissen aus der Forschung zum Teil ignorierten. Es gebe „sehr langfristige Untersuchungen“, in denen eine große Zahl heute Erwachsener bis zu 40 Jahre lang beobachtet wurde. Sie zeigten, dass diejenigen, die früh in den Cannabis-Konsum eingestiegen sind, bereits im jungen Erwachsenenalter Intelligenzdefizite von sieben bis acht IQ-Punkten aufwiesen. Das mag wenig erscheinen, tatsächlich wirkt es sich bei durchschnittlich Intelligenten aber bereits als Lernstörung aus. (Das vollständige Interview können Sie unter www.stern.de lesen)

27.01.2015

Kriminologe

TV-Krimis wecken übertriebene Ängste

Der Kriminologe Christian Pfeiffer sieht in der großen Zahl von Fernsehkrimis eine Ursache für eine übertriebene Angst der Deutschen vor Gewaltverbrechern. Deutschland sei noch nie so friedliche gewesen wie jetzt, sagte der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN). Es werde kaum wahrgenommen, in welch hohem Maße Tötungsdelikte, Sexualmorde und Kindesmissbrauch zurückgegangen seien. Die Deutschen seien Opfer eines „auf Kriminalgeschichten fixierten Fernsehens“.

Komasaufen

Zahl der Krankenhauseinlieferungen sinkt

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommen, ist nach den neuesten Zahlen der statistischen Landesämter in Deutschland rückläufig. Nach Medienberichten sin im Jahr 2013 demnach in neun der 16 Bundesländer weniger Fälle von sogenanntem Komasaufen mit anschließender Krankenhauseinlieferung gezählt worden als im Vorjahr.

Die vorläufigen Angaben der Ämter summieren sich auf 18 500 Fälle gegenüber rund 26 700 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren im Jahr 2012, ein Rückgang um 13 Prozent. Die endgültigen Zahlen will das Statistische Bundesamt in Kürze vorstellen. Insgesamt erwarten Gesundheitsexperten eine Zahl von deutlich unter 25 000 – der niedrigste Wert seit 2008. Am stärksten war der Rückgang in Hessen mit 31 Prozent, vor Berlin mit 29 Prozent. Sachsen-Anhalt (- 22 Prozent), Rheinland-Pfalz (- 18) und Nordrhein-Westfalen (- 15) verzeichnen ebenfalls starke Rückgänge. Um zweistellige Prozentzahlen verringerten sich die Fälle auch in Baden-Württemberg (-12) und Brandenburg (-10). Bayern und Sachsen meldeten ein Minus von 8 bwziehungsweise 5,5 Prozent. Noch keine Angaben liegen aus Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen vor.

24.01.2015

Energy Drinks

Verkaufsverbot an Jugendliche?

334564 web R B by andi h pixelio.deandi h • pixelio.deDie Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert ein Abgabeverbot für koffeinhaltige Energy Drinks an Minderjährige. „Wir sind der Meinung, dass die Drinks für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind“, wird die Teamleiterin für Ernährung beim vzbv, Sophie Herr, in der Berliner Zeitung zitiert.

Rauchen

Wasserpfeifen verleiten zum Zigarettenrauchen

Wasserpfeifen machen viele Jugendliche zu Rauchern. Wer als junger Erwachsener häufig Shisha raucht, greift auch später eher zur Zigarette. Das ist das Ergebnis einer Studie zweier Forschungseinrichtungen in den USA. Dafür wurden 2541 Jugendliche zwischen 15 und 23 Jahren zwei Jahre lang untersucht. Den Forschern zufolge hat knapp ein Fünftel der jungen Shisharaucher innerhalb von zwei Jahren auch zum Glimmstängel gegriffen. Vor der Studie hatten diese Jugendlichen noch keine Erfahrungen mit Zigaretten.

E-Zigaretten

Bundesregierung will Verbot durch Jugendschutz

562858 web R by Gisela Peter pixelio.deBundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will den Verkauf von E-Zigaretten an Jugendliche verbieten. Laut Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) kündigte Schwesig Mitte Januar vor dem Bundestagsauschuss für Familie und Jugend eine entsprechende Novelle des Jugendschutzgesetzes an.


Das Verbot soll sich auch auf elektronische Wasserpfeifen, sogenannte E.Shishas, erstrecken. Unabhängig von diesem Vorschlag wird seit Jahren über eine grundlegende Reform des Jugendschutzgesetzes in der Fachöffentlichkeit diskutiert. Die Jugend- und Familienministerkonferenz hatte schon im Jahre 2008 Verbesserungsvorschläge gemacht, die bisher nicht umgesetzt worden sind. Eine umfassendere Reform des Jugendschutzgesetzes steht in einem engen Zusammenhang mit einer Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages, die ebenfalls bisher nicht in Angriff genommen worden ist.

 
Hochschule

FU in Berlin streicht Studiengang „Kinderrechte“

Die Freie Universität Berlin will einem Bericht des Tagesspiegel (Berlin) zufolge, den Masterstudiengang für „Childhood Studie“ abschaffen. Das habe der zuständige Fachbereich im Januar entschieden. Es soll nur noch ein neuer Jahrgang demnach an der FU lernen können, inwiefern Kinderrechte als Menschenrechte zu begreifen sind und wie man erfolgreich Lobby-Arbeit für Kinder betreibt. Die bisher etwa 150 Absolventen arbeiten vor allem bei freien Trägern. Die Gegnern wollen den Studiengang nicht weiterführen, weil er ihnen nicht ins Konzept passe.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) lädt herzlich zu der Auftaktveranstaltung zum bundesweiten Modellprojekt "Stop & Go - Ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen" ein.
Der Fachtag "Stop & Go: Ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen - Jugendschutz attraktiv gestalten" findet statt am

25. Februar 2015 von 11:00 bis 17:00 Uhr
im Evangelischen Augustinerkloster zu Erfurt, Augustinerstraße 10 in 99084 Erfurt.

 

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