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29.10.2018

Deutschlandfunk (online)

Legalisierung von Cannabis: Suchtforscher fordert strenge Auflagen für den Jugendschutz

Cannabis in Kanada ist nun legal – das sei ein wichtiger Schritt, um den Schwarzmarkt auszutrocknen und Straftaten zu verhindern, lobt der Suchtmediziner Derik Hermann im Dlf. Seiner Ansicht nach sollte auch Deutschland eine Legalisierung anstreben – wie in Kanada mit strengen Auflagen beim Jugendschutz.

Zum Artikel auf deutschlandfunk.de

19.10.2018

Drogen- und Suchtbericht 2018 erschienen

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat gestern (18.10.) in der Bundespressekonferenz den neuen Drogen- und Suchtbericht vorgestellt. Der aktuelle Bericht ist eine umfassende Bestandsaufnahme zur Verbreitung des Suchtmittelkonsums in Deutschland und gibt einen Überblick über alle neuen gesetzlichen Regelungen und Projekte im Themenfeld Drogen und Sucht. Mortler stellt fest: „Während es weiter positive Entwicklungen bei den Kindern und Jugendlichen beim Tabak- und Alkoholkonsum zu verzeichnen gibt, sehen wir bei den neuen Produkten wie E-Zigaretten, Wasserpfeifen und Co. einen klaren Aufwärtstrend, sowohl bei Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen. Hier müssen wir das Präventionsangebot weiter ausbauen. Auch Alkohol wird in Deutschland noch deutlich zu viel und vor allem viel zu gedankenlos getrunken. Das müssen wir ändern, denn für Viele bedeutet Alkohol ein echtes Problem.“


15.10.2018

FocusOnline

Betreff: Shisha rauchen: Die unbequeme Wahrheit über die Wasserpfeife

Über die Gefahren des Shisha rauchen im Vergleich zu anderen Tabakwaren.

Zur Meldung auf FOCUS Online

10.10.2018

FAZ.net

Cannabis unter Jugendlichen immer unbeliebter

Frankfurts Jugendliche greifen einer Studie zufolge deutlich später und seltener zu Cannabis als in den vergangenen Jahren. Wie aus dem jährlich durchgeführten Monitoring System Drogentrends (MoSyD) der Stadt hervorgeht, liegt das Alter beim Erstkonsum bei 15,3 Jahren. Stadtrat Stefan Majer (Grüne) sprach von „erfreulichen Ergebnissen“. Die Vermutung dass der Cannabiskonsum nach mehrjähriger Zunahme seinen Höhepunkt überschritten hat, habe sich bestätigt.

Zur Meldung auf faz.net


13.07.2018

focus.de

Die unbequeme Wahrheit über die Wasserpfeife

Dass das Rauchen einer Shisha nicht so gesundheitsschädlich sei wie das Rauchen einer Zigarette, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Das Gegenteil ist der Fall: Wasserpfeife rauchen, ist sogar mit mehr gesundheitlichen Risiken verbunden als das Rauchen von Tabakzigaretten. Die Risiken – sie sind wissenschaftlich gut belegt – reichen von Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der Lungen über Krebserkrankungen bis hin zu Herzkreislauf-Erkrankungen.

Zum Artikel auf focus.de

26.04.2018

sueddeutsche.de

Coffeeshops statt Kriminalisierung

cannabis 2152604 1920Philipp Ferrer vom Deutschen Hanfverband und Suchthelfer Stefan Wenger diskutieren in Gelting über eine mögliche Legalisierung von Cannabis. Sie sehen darin Chancen für Prävention, Gesundheit - und Jugendschutz

Zum Artikel auf sueddeutsche.de

03.04.2018

DHS

Jahrbuch Sucht 2018

Cover fur InternetseiteDie Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat Ende März das „Jahrbuch Sucht 2018“ veröffentlicht. Das Jahrbuch liefert die neuesten Zahlen, Fakten und Trends zum Konsum legaler und illegaler Drogen sowie zu abhängigem Verhalten und ist in die folgenden thematischen Hauptkapitel unterteilt: Alkohol, Tabak und E-Zigaretten, Psychotrope Medikamente, illegale Drogen und Pathologisches Glücksspiel.


Suchtprävention    •    3. Juli 2017

Drei Millionen Kinder haben suchtkranke Eltern

alcoholic 1939418 1280Geht es nach dem Willen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), soll die Hilfe für Suchtkranke gleich die Hilfe für deren Kinder miteinbeziehen. Mortler sagte bei der Jahrestagung "Kinder aus suchtbelasteten Familien" in Berlin: "Wir müssen immer, wenn es um einen suchtkranken Erwachsenen geht, die Kinder gleich mitdenken - in der ambulanten Suchthilfe, in den Kliniken, bei den Suchtmedizinern, in der Reha."

17.11.2016

Drogenkonsum bei Jugendlichen

Kiffen in, Trinken und Rauchen weniger attraktiv

Alkohol und Zigaretten sind für Jugendliche weniger wichtig, Cannabis hingegen wird immer beliebter. Das geht aus der Drogenstudie "MoSyD" hervor, die am Montag (14.11.2016) in Frankfurt vorgestellt wurde. Das "Centre for Drug Research" der Goethe-Universität befragte dafür seit 2002 im Auftrag des städtischen Drogenreferats jährlich mehr als 1000 Schüler zwischen 15 und 18 Jahren in Frankfurt zu ihren Erfahrungen mit legalen und illegalen Drogen.

30.11.2015

Weniger Alkohol, mehr Cannabis an Schulen

Schüler trinken weniger Alkohol und rauchen weniger Zigaretten – dafür steigt ihr Cannabis-Konsum. Das sind einige Ergebnisse einer Drogentrendstudie in Frankfurt/Main, über die die Tageszeitung Die Welt am 23. November berichtete. Der regelmäßige Konsum von Alkohol und Zigaretten sei wie schon im Vorjahr weiter gesunken und auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen, hieß es. Mit einem Anteil von neun Prozent der befragten Schüler habe der häufige Gebrauch von Cannabis (mindestens zehnmal pro Monat) hingegen den Höchststand erreicht. Das Centre for Drug Research befragt im Auftrag des Drogenreferats seit 13 Jahren Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Im Jahr 2014 nahmen 1555 Schüler von 28 Schulen teil.


26.05.2015

Die Drogenbeauftragte

Drogen- und Suchtbericht 2015 der Bundesregierung

drogenberichtDie Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat den Drogen- und Suchtbericht 2015 vorgestellt. Der Bericht gibt die aktuellen Daten und Fakten sowie die Entwicklungen der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung im Jahr 2014 wieder. In ihrem ersten Amtsjahr ist nach Meinung von Mortler viel geschehen. „Ich will einen aktiven Gesundheitsschutz, von der Prävention über Beratung bis zur Behandlung. Wir haben in 2014 viele positive Auswirkungen der Politik der vergangenen Jahre verzeichnet. Beispielhaft möchte ich die Bereiche Alkohol und Tabak anführen, wo wir gute Ergebnisse gerade bei Kindern und Jugendlichen vorweisen können. Erstmals lag in 2014 die Raucherquote bei Kindern und Jugendlichen unter 10 Prozent. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund von Alkoholvergiftungen ging zurück. Aber es gab auch problematische Entwicklungen, die wir nicht ausblenden, sondern für deren Lösungen wir intelligente neue Wege anbieten“, stelle die Drogenbeauftragte fest. Über die Gefahren der E-Zigaretten und E-Shishas, besonders für Kinder und Jugendliche, will die Drogenbeauftragte weiter aufklären, ebenso über die neuen Suchtformen wie zum Beispiel „Computerspielsucht“, „Glückspielsucht“ und „Internetabhängigkeit“. Mortler bekräftigte, dass die Bundesregierung weiter auf Prävention und Behandlung statt auf erhobenen Zeigefinger und Strafe setzen will. „Wir bleiben bei unseren erfolgreichen vier Säulen in der Drogen- und Suchtpolitik: Prävention, Beratung und Behandlung, Schadensminimierung und gesetzliche Maßnahmen zur Angebotsreduzierung.“ (jugendschutz-info.de 26.05.2015) Der Bericht steht unter www.drogenbeauftragte.de.

Diskussion über Legalisierung

„Cannabis-Konsum schädigt schwer“

16047863 sQuelle Drei-W-VerlagDer Suchtmediziner Professor Rainer Thomasius vom Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf ist strikt gegen eine Legalisierung von Cannabis. Sie könne sich negativ auf den Konsum der Jugendlichen auswirken, sagte Thomasius in einem Interview mit der Zeitschrift stern. Der Forschungsstand zeige eindeutig, dass Cannabis zu schweren Gesundheits- und Sozialschäden führen kann. Das gilt sicherlich in Abhängigkeit davon, wie viel von dieser Substanz konsumiert wird und in welchem Lebensalter.

Kritikern des Verbots von Cannabis hielt Thomasius vor, dass sie das große Wissen aus der Forschung zum Teil ignorierten. Es gebe „sehr langfristige Untersuchungen“, in denen eine große Zahl heute Erwachsener bis zu 40 Jahre lang beobachtet wurde. Sie zeigten, dass diejenigen, die früh in den Cannabis-Konsum eingestiegen sind, bereits im jungen Erwachsenenalter Intelligenzdefizite von sieben bis acht IQ-Punkten aufwiesen. Das mag wenig erscheinen, tatsächlich wirkt es sich bei durchschnittlich Intelligenten aber bereits als Lernstörung aus. (Das vollständige Interview können Sie unter www.stern.de lesen)

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